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In diesem Buch geht es um uns, zwei Frauen Ende 50, und unsere Krisen, die uns im Leben widerfahren sind. Ungefähr zur selben Zeit, in der Mitte unseres Lebens, wurden wir ganz unvorbereitet und mit voller Wucht aus unserem Alltag gerissen. Wir wurden beide plötzlich mit schweren Krankheiten konfrontiert und waren gezwungen, diese zu überwinden. "Aber wie?", diese Frage stellten wir uns irgendwann selbst. Dabei stolperten wir über unsere Resilienz und nach dem Wiederaufstehen und Dreckabschütteln, aber erst beim Weitergehen betrachteten wir sie näher und kamen zu interessanten und spannenden Erkenntnissen: Ganz egal, wie unterschiedlich und individuell wir in unseren Krisenphasen reagiert und agiert haben, um Widerstände zu überwinden, Kräfte zu mobilisieren oder uns durch schwierige Zeiten zu manövrieren, stellten wir fest: Keine Krise ohne Resilienz, keine Resilienz ohne Krise. Resilienz ist der Weg, nicht das Ergebnis. WIR entscheiden, ob der Weg ein guter oder schlechter ist.
Dabei helfen uns unsere Lebenserfahrung, unsere Kommunikations- und auch Konfrontationsbereitschaft und das Vertrauen in uns selbst.
1930: Der unehelich geborene Josef ist eine Schande für seinen Großvater und bekommt dies täglich zu spüren. Seine Kindheit ist geprägt von Angst und fehlender Nähe. Erst nach einem Umzug erfährt er in einer neuen Nachbarsfamilie Anerkennung und Zuneigung. Da ist vor allem Wilhelm, der ihn fördert und schützt, und Josefs Leben scheint sich endlich zum Guten zu wenden. Aber der arglose Junge ahnt nicht, dass hinter Wilhelms Freundlichkeit mehr steckt. Der aufstrebende SA-Mann formt Josef zu seinem ergebenen Helfer und benutzt ihn dazu, die Bewohner des Ortes auszuspionieren. Josef geht voller Stolz in dieser Mission auf. Doch dann erfährt er etwas, das sein bisheriges Leben aus den Fugen geraten lässt.