Wir treffen uns wieder am 1. Mittwoch im Monat, dem 4. Februar 2026 im Frommenhof ab 18.30 Uhr.
Bei einem kleinen Imbiss, in gemütlicher Runde, werden wir uns wieder, wie im Januar, über unsere Leseerfahrungen austauschen. Seien Sie dabei! Herzliche Einladung zum "Reden" über Bücher.
Das Buch: "Das Geschenk des Meeres" wird vorgestellt werden und noch mehr, lassen wir uns überraschen!
Drei Frauen, drei Begegnunen, drei Schicksale....
Mit ihrem neuen Roman "Lebensbande" knüpft die Bestseller Autorin Mechthild Borrmann an die Vorgänger "Trümmerkind" und "Feldpost" an. Bei den Recherchen und Interviews zu diesen Erfolgstiteln erfuhr Mechthild Borrmann von zahlreichen realen Lebensgeschichten, die teilweise in die Handlung des zeitgeschichtlichen Romans "Lebensbande" eingeflossen sind. Drei Frauen, Lene, Nora und Lieselotte, begegnen sich während der NS-Zeit, werden zu Freundinnen und stellen sich gemeinsam den Herausforderungen dieser Jahre. Lene ist Mutter eines Sohnes, der einer angeborenen Beeinträchtigung wegen von den nationalsozialistischen Behörden zynisch als "Reichsausschusskind" eingestuft wird. Krankenschwester Nora steht Lene bei im Bemühen, Leos Leben zu retten. Lieselotte lernt Nora in Danzig kennen. Beide werden in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt. Der Roman "Lebensbande" umfasst mehrere Jahrzehnte, von den NS-Jahren bis zum Mauerfall. Eine Erzählung über drei Schicksale, die vieles von dem widerspiegeln, was (nicht nur deutsche) Frauen in dunklen Jahren erfahren mussten Heimsuchungen, Zumutungen, Übergriffe. Aber auch Freundschaften, die alle Widrigkeiten überdauerten.
Herzliche Einladung zum Literaturkreis, der sich wieder am ersten Mittwoch im Monat trifft.
Wir haben diesmal kein Buch ausgesucht, dass wir im Januar besprechen. Jede, jeder ist eingeladen, ein Buch seines Herzens mitzubringen. Wir werden also über mehrere Bücher sprechen. Ich bin gespannt. Ich wünsche Euch gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch in das Neue Jahr!
Das zuvor besprochene Buch ( Illies: Vom Zauber der Stille) ist sehr gut angekommen. Sehr unterhaltsam geschrieben mit einer Fülle von Informationen.
Unser letztes Treffen in diesem Jahr!!
Wir werden über Florian Ilies "Zauber der Stille" sprechen, ein großes historisches Epochenportrait.
Zuvor haben wir uns über Nina George "Das Lavendelzimmer" unterhalten. Monsieur Perdu und die literarische Apotheke. Das Buch ist gut zu lesen und die Geschichte um Monsieur Perdu geht weiter:" Das Bücherschiff des Monsieur Perdu" und "Die geheime Sehnsucht der Bücher". Im Bücherschiff des Monsieur Perdu bekommt der Kunde nicht das Buch, dass er will, sondern das Buch, dass er braucht. Eine literarische Arznei...
Ein junger Mann macht ein besonderes, altes Auto flott und fährt nach Südfrankreich, nach St. Tropez. Er spricht kein Wort französisch und wird über ein Jahrzehnt bleiben. Was er dort erlebt hat? Das wird er, an diesem Abend, uns miterleben lassen. Bühnefrei für "Valentine" und Jussi Deiters.
Im Brennpunkt des Befremdlichen
Am Freitag, 14.11.2025 stellt Fantasyautorin Carolin Herrmann ihren neuen Roman "Das Mädchen, das die Magie stahl" vor.
In diesem verfügt eine junge Hexe über die Gabe, anderen Wesen deren übernatürliche Fähigkeiten zu stehlen. Was der Hexenrat nicht gerne sieht. Die Heldin wird zur Läuterung an eine Akademie geschickt. Als dort die Hexen ihre Fähigkeiten verlieren, gerät sie unter Verdacht...
Dem aktuellen Roman vorausgegangen waren "Das Mädchen, das die Träume webt", "Das Mädchen, das dem Meer gehört" und "Das Mädchen, das durch Welten springt", alle mit gleichem Schauplatz aber wechselnden Charakteren, sodass jedes Buch für sich gelesen werden kann. "Das Mädchen, das die Magie stahl" bildet den Abschluss dieses vierteiligen Zyklus.
Fantasievoll ausgeschmückte Geschichten, in die verbreitete Erfahrungen und auch Ängste junger Erwachsener Eingang fanden.
Geschrieben hatte Carolin Herrmann ihren Debütroman bereits mit 16 Jahren. Zwei Jahre später erschien er im Drachenmond Verlag, der sich auf die Sparte Fantasy spezialisiert hat.
Wir treffen uns wieder am 1. Mittwoch im Monat.
Beim letzten Mal sprachen wir über Kai Meyers Buch: "Die Bücher, der Junge und die Nacht".
Mittlerweile sind 4 Bände dieser Reihe: "Die Geheimnisse des Graphischen Viertels" erschienen, die unabhängig voneinander lesbar sind.
Das besprochene Buch lässt sich gut lesen, ist spannend, etwas düster. Spannend sind auch die Beschreibungen zum Graphischen Viertel in Leipzig, dass im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Im Graphischen Viertel waren Verlage, Druckereien, Buchbindereien und Buchhandlungen dicht beieinander und Kai Meyer nimmt uns in seinen Romanen mit in dieses Viertel der Worte und Geschichten, in die Welt der Bücher zu einer dunklen Zeit.
Beim Treffen im November geht es um das Lavendelzimmer, um den Buchhändler Jean Perdu und seiner literarischen Apotheke. Die Reihe umfasst 3 Bände, die aufeinander aufbauen, jedoch auch unabhängig voneinander gelesen werden können. Mit dem "Lavendelzimmer" fängt die Reise der literarischen Apotheke an. Es erwartet den Leser französische Lebensart und ...
Herzlich Willkommen!
Der nächste Literaturkreis findet - Achtung - am 15.10.2025 statt, denn am 1.10.2025 haben wir eine Lesung mit Andrea Boge: "Tödlicher Hermannsweg".
Am 15.10. sprechen wir über Kai Meyers "Die Bücher, der Junge und die Nacht".
"Ein Bücherdieb, ein Junge ohne Erinnerung und die Magie des Lesens:
Kai Meyers großer historischer Roman über die Geheimnisse der Bücher und eine schicksalhafte Liebe. Dichter Nebel wogt durch die Gassen der Bücherstadt Leipzig, 1933, als das Böse die Macht ergreift. Hier entspinnt sich die tragische Liebe des Buchbinders Jakob Steinfeld zu einer rätselhaften jungen Frau. Juli hat ein Buch geschrieben, das sie einzig ihm anvertrauen will. Doch bald darauf verschwindet sie spurlos. Fast vierzig Jahre später ist auch Jakobs Sohn Robert den Büchern verfallen und reist auf der Suche nach seltenen Ausgaben durch ganz Europa. Er liebt seine Arbeit und die Bücher - von Menschen hält er sich meist eher fern. Doch als die Bibliothekarin Marie ihn bittet, ihr bei einem Auftrag der geheimnisumwitterten Verlegerfamilie Pallandt zu helfen, stoßen sie auf das Mysterium eines Buches, dessen Geschichte eng mit Roberts eigener verknüpft ist - es ist der Schlüssel zum Schicksal seiner Eltern."
Beim letzten Treffen sprachen wir über Maxim Leos "Wir werden jung sein". Das Buch ist sehr gut angekommen. Was wäre, wenn wir durch ein Medikament immer jünger werden. Maxim Leo spielt mehrere Schicksale durch und regt zum Nachdenken an. Mit seiner klaren, gut lesbaren Sprache nimmt er uns mit in ein (un)mögliches Zukunftszenario.
Von Rinderzucht, Schnappsbrennerei und Mordermittlungen.
Ohle bleibt seinen Ermittlerinnen und Ermittlern meist über mehrere Romane hinweg treu , in seiner Inselkrimi-Reihe beispielsweise, in seinen Ostsee- und seinen Landkrimis. Für diese Reihe, die im Münsterland angesiedelt ist, hat Ohle ein besonderes Paar kreiert: Tanja Terholte ist Komissarin in Münster, ihr Bruder Rudi ist Metzger von Beruf. Gemeinsam unterhalten sie eine Rinderzucht, Tanja versucht sich als Schnapsbrennerin. Auch die übrigen Personen in Ohles heiteren Romanen sind von eigenem Naturell, mal sprerrig, mal spleenig, mal klassischer Schelm. Mit landwirtschaftlichen Tätigkeiten kennt sich Bent Ohle merklich aus, viele stimmige Details zeugen davon.
Gemeinsam auf dem Hermannsweg wandern … Die fünf Freundinnen Britta, Claudia, Katja, Kerstin und Ulrike möchten ein paar schöne Tage im Teutoburger Wald verbringen. Doch für eine von ihnen endet der Ausflug mit einem tödlichen Sturz von der Bielefelder Sparrenburg. Ein Unglück? Ein Suizid? Oder vielleicht … Mord? Schon bald muss das Ermittlerduo der Kripo Bielefeld feststellen, dass jede der Frauen Grund und Gelegenheit dazu gehabt hätte. Gut, dass Hilde von Lingen über pflanzenkundliches Wissen und Manuel Hannemann über Homöopathie-Kenntnisse verfügt. Denn beides hilft in diesem Fall, die Wahrheit über die letzten Minuten des Opfers ans Licht zu bringen …
Andrea Boge, geboren 1974, lebt im ostwestfälischen Steinhagen und stellt nach langjähriger Erfahrung als Heilpraktikerin der klassischen Homöopathie ihren ersten Roman vor. Das musste ein Kriminalroman sein – schon in ihrer Jugend liebte sie es, in Krimis auf Spurensuche zu gehen und die verzwickten Fälle womöglich schon vor dem ermittelnden Kommissar zu lösen. Der Schauplatz ihres Kriminalromans liegt quasi vor der Haustür: Die Autorin wohnt am Teutoburger Wald, schätzt die therapeutische Wirkung des Wanderns und genießt es, mit offenen Augen durch die Natur zu gehen. Die heimische Pflanzenwelt, die sie bei ihren Ausflügen im Teuto regelmäßig erkundet, hat sie in die Geschichte ihres Kriminalromans eingebaut.