Helene Bukowski ("Milchzähne") ist für ihren neuen Roman "Wer möchte nicht im Leben bleiben" für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Belletristik nominiert! Wir gratulieren herzlich & freuen uns ganz außerordentlich, dass Helene Bukowski am Freitag, dem 8. Mai, ab 19.30Uhr im Frau Rilke Buchladen zu Lesung & Gespräch kommen wird!
"Wer möchte nicht im Leben bleiben", der Titel ist angelehnt an das DDR-Kinderlied, erzählt in sehr berührender Weise die Geschichte der jungen Frau Christina, einem musikalischen Ausnahmetalent. Im Alter von nur 24 Jahren hat sie sich 1985 in Neubrandenburg, wo ihre Eltern wohnten, das Leben genommen.
Helene Bukowskis literarische Spurensuche führt uns nach Leipzig, wo Christina 1961 geboren wurde. Nach Neustrelitz, Neubrandenburg, an die Spezialschule für Musik nach Berlin, an das Musikkonservatorium nach Moskau sowie in das Stasiunterlagenarchiv. Bukowski hat für ihr Buch mit Freundinnen & Weggefährtinnen gesprochen, hat die Schauplätze von einst aufgesucht. Ihre ganz eigene Sprache macht das Buch so wertvoll. Dass die Autorin Helene Bukowski (geboren 1993) sich selbst immer wieder mit ein bezieht & in Beziehung zur Protagonistin setzt, wie sie versucht, den Geschehnissen auf den Grund zu kommen, macht den Roman so berührend. "Wer möchte nicht im Leben bleiben" erzählt vom Alltag der jungen Pianistin Christina, vom Leben unter katastrophalen Bedingungen im Internat, vom Druck, der auf der jungen Musikerin lastet, durch Eltern, Lehrer*innen, Gesellschaft & nicht zuletzt sich selbst. Kaum irgendwo ein Ausweg.
'Wie Helene Bukowski aus dem Nachlass einer jungen Frau ein ganzes Leben rekonstruiert und daraus diesen schmerzlichen und klaren Roman komponiert, ist großartige Literatur.' Marion Brasch
Seien Sie gespannt auf einen sehr besonderen Abend! Tickets gibt es im Vorverkauf zum Preis von 15 Euro pro Person im Frau Rilke Buchladen.
Wir freuen uns auf Sie!
Am Welttag des Buches 2026 starten wir im Frau Rilke Buchladen die neue Reihe: "Verlage stellen sich vor"! Den Auftakt macht Sebastian Guggolz vom gleichnamigen Guggolz-Verlag. Sebastian Guggolz, Jahrgang 1982, ist seit 2014 Verleger in Berlin.
Im Guggolz-Verlag erscheinen sehr kunstvoll gestaltete Bücher, vor allem Neu- und Wiederentdeckungen aus Nord- und Osteuropa.
Aber: Wie wird aus einem Manuskript in seinem Verlag ein Buch? Wie viele Menschen sind darin involviert? Wie viele Manuskript-Einsendungen landen monatlich auf seinem Tisch?
Wie macht er Trends aus? Wie setzt er Schwerpunkte, um sich abzugrenzen? Wohin geht es überhaupt mit der angeschlagenen Buchbranche? Sebastian Guggolz ist auch neuer Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
Wir freuen uns auf den Start dieser neuen Reihe im Frau Rilke Buchladen mit Sebastian Guggolz! Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend mit Ein-Blicken hinter die Verlags-Kulissen und mit Blicken hinter die Buchbranche!
Los geht es am Welttag des Buches, am Donnerstag, dem 23. April, um 19Uhr im Frau Rilke Buchladen! Karten gibt es für 15 Euro pro Person, Anmeldungen gern unter 03981-20 50 63 sowie unter buchladen@frau-rilke.de.
Wir freuen uns auf Sie!
Kaleb Erdmann stand mit seinem Roman "Die Ausweichschule" auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2025!
Wir freuen uns riesig, dass Kaleb Erdmann am Dienstag, dem 14. April 2026, im Frau Rilke Buchladen zu Gast sein wird!
Als 11jähriger hat der Autor 2002 den Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium erlebt. Mehr als zwanzig Jahre danach tritt das Ereignis unerwartet & gewaltvoll in das Leben des Roman-Erzählers.
Kann man aus einer Katastrophe Kunst machen? & wie kann man überhaupt mit dem Erlebten umgehen, als Betroffener, Angehöriger, als Gesellschaft? Diesen Fragen geht Erdmann in seinem zweiten Roman nach.
Kaleb Erdmann erzählt eindrucksvoll & berührend & unerwartet humorvoll. Die Begründung der Buchpreis-Jury im Herbst 2025: "Erdmann erzählt vielschichtig und ehrlich, sein Ton trotz der Schwere
des Themas humorvoll, komisch und
nicht moralisierend."
Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend im Frau Rilke Buchladen! Tickets gibt es im Vorverkauf, Informationen dazu gern im Laden, telefonisch unter 03981-20 50 63 sowie unter buchladen@frau-rilke.de.
Wir freuen uns sehr, dass Takis Würger am Freitag, dem 27. März 2026, pünktlich zum Beginn des Bücherfrühlings, im Frau Rilke Buchladen lesen wird! Wir feiern auch mit Takis Würger zwei Jahre Frau Rilke!
Takis Würger wird aus seinem schönen Liebesroman "Für Polina" lesen, mit dem er 2025 sprichwörtlich durch die Decke gegangen ist.
Sein Buch hat Sucht-Charakter!
Einmal angefangen, mag man es nicht mehr aus der Hand legen + möchte unbedingt wissen, wie die Geschichte zwischen Hannes + Polina weitergeht. Hannes + Polina sind einander verbunden, seit sie geboren wurden - ihre fast noch halbwüchsigen Mütter Fritzi und Günes entbinden im selben Krankenhaus. Noch in der Nacht der Geburt ist ein Bund zwischen Müttern + Kindern geschlossen. Mit 14 dann verliebt sich Hannes in das wilde Mädchen Polina, das so anders ist als er selbst. Er komponiert eine Melodie, die Polinas ganzes Sehnen + Wünschen, aber auch seine tiefe Liebe zu ihr beschreibt. Doch Hannes' Leben nimmt eine unvorhergesehene Wendung, als seine Mutter Fritzi stirbt. Statt Klavier zu spielen, trägt er diese nun durch die Gegend als professioneller Klaviertransportarbeiter. Seine + Polinas Wege trennen sich. Nach vielen Jahren begegnen sie einander wieder + das Einzige, womit er sie erreichen kann, ist ihre Melodie.
Freut Euch auf Lesung & Gespräch mit Takis Würger! Karten gibt es nur im Vorverkauf im Frau Rilke Buchladen. Informationen gibt es im Laden, telefonisch unter 03981-20 50 63 und gern auch unter buchladen@frau-rilke.de
Sie sind auf der Suche nach einem besonderen Geschenk oder Sie wollten selbst schon immer zur Leipziger Buchmesse?
Treffen Sie Autorinnen & Autoren, tauchen Sie ein in die Bücherwelt der verschiedenen Verlage, erleben Sie Neuheiten & Besonderes!
Wir bringen Sie ab Neustrelitz im gemütlichen Reisebus hin & zurück! Am 21. März 2026 (Samstag) geht's los!
Preis pro Person 80 Euro, inklusive Messeticket.
Anmeldeschluss ist der 30. Januar 2026. Die Mindest-Teilnehmerzahl beträgt 35 Personen.
Anmeldungen gern im Frau Rilke Buchladen, telefonisch unter 03981-20 50 63 oder unter buchladen@frau-rilke.de.
Die Schriftstellerin Christa Wolf wäre heute 97 Jahre alt geworden.
Wir bringen eines ihrer wichtigsten Werke "Medea. Stimmen" zu Gehör. Die Schauspielerin Karin Hartmann & der Schauspieler Thomas Pötzsch gestalten einen szenischen Abend mit Stimmen aus "Medea".
Christa Wolf hat in ihrer Betrachtung einen radikalen Blick auf einen der ältesten Mythen Europas geworfen. In diesem vielstimmigen Roman entfaltet Wolf das Porträt einer Frau, die zwischen Wahrheit, Macht, Erinnerung & Verleumdung zerrieben wird. Fern der traditionellen Darstellung als Kindsmörderin wird Medea als Wissende, als Fremde, als eine, die sich weigert zu verstummen, neu erfahrbar. Aus wechselnden Perspektiven entsteht ein polyphones Geflecht aus Erzählungen & Bekenntnissen, in dem persönliche & politische Schuld, gesellschaftliche Ausgrenzung & die Suche nach Wahrhaftigkeit untrennbar miteinander verbunden sind. Mit präziser, poetischer Sprache legt Christa Wolf die Schichten von Mythos, Geschichte & Gegenwart frei.
Wir freuen uns riesig, dass die beiden Schauspieler:innen Christa Wolfs ungeahnt aktuellen Roman erlebbar machen.
Tickets gibt es für 15 Euro pro Person im Frau Rilke Buchladen.
Beginn ist am Mittwoch, dem 18. März 2026, um 19.30Uhr.
In Zusammenarbeit mit der Christa Wolf-Gesellschaft.
Themenabend zum Frauentag in Kooperation mit dem Frau Rilke Buchladen
War jede Ost-Frau eine emanzipierte Arbeiterin oder Künstlerin, die problemlos Familie und Job jonglierte? Während sich jede West-Frau um den Haushalt kümmerte und still im Hintergrund des arbeitenden Mannes die Kinder großzog?
Der Frau Rilke Buchladen und das Kulturquartier laden anlässlich des Frauentages zu einer Lesung mit der Autorin und Herausgeberin Franziska Hauser ein, die Texte aus dem 2025 von ihr - gemeinsam mit ihrer westsozialisierten Kollegin Maren Wurster - publizierten Band "OstWestfrau*" vorliest.
Die Texte stammen aus den Federn unterschiedlicher Autor*innen und stellen Fragen über vielschichtige Prägungen von Ost- und Westfrauen und nach vermeintlichen Zuschreibungen. Sie zeigen auf, dass Lebensentwürfe sich aus mehr als aus politischen Systemen speisen. Überall finden sich Aufbegehren und widersprüchliche Vielfalt. Die Texte geben unerwartete literarische Einblicke und Antworten.
Franziska Hauser wurde 1975 in Berlin-Pankow geboren und studierte an der Kunsthochschule Weißensee und an der Ostkreuzschule für Fotografie. Ihr 2018 veröffentlichter Roman »Die Gewitterschwimmerin« wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert. Im Frühjahr 2025 gab sie zusammen mit Maren Wurster die viel beachtete Anthologie »OstWestfrau*« heraus. Im Februar 2026 erscheint ihr neuer Roman "Am Ende der Kleinigkeiten".
Die Veranstaltung wird von Kathrin Matern vom Frau Rilke Buchladen moderiert.
Eintritt 15 € | 10 € erm.
Anmeldung unter: 03981 23909-99 oder info@kulturquartier-neustrelitz.de
Mit ihrem bemerkenswerten Debüt "e" stand Jehona Kicaj auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2025.
Ein stilles und zugleich sprachmächtiges Buch, das vom Verlust der Heimat durch Krieg, von Schmerz und Sprachverlust erzählt. In diesem ergreifenden Debüt findet die Autorin eine großartige eigene Sprache.
Der ungewöhnliche Titel 'ë' steht für einen Buchstaben, der in der albanischen Sprache eine wichtige Funktion hat, obwohl er meist gar nicht ausgesprochen wird. Als Kind von Geflüchteten aus dem Kosovo ist die Erzählerin auf der Suche nach Sprache und Stimme. Sie wächst in Deutschland auf, geht in den Kindergarten, zur Schule und auf die Universität, sucht nach Verständnis, aber stößt immer wieder auf Zuschreibungen, Ahnungslosigkeit und Ignoranz. Als der Kosovokrieg Ende der 90er-Jahre wütet, erlebt sie ihn aus sicherer Entfernung. Doch auch in der Diaspora sind Krieg und Tod präsent - sie werden nur anders erlebt als vor Ort.
Der Roman 'ë' erzählt von dem in Deutschland kaum bekannten Kosovokrieg und erinnert an das Leid von Familien, die ihre Heimat verloren haben, deren ermordete Angehörige anonym verscharrt wurden und bis heute verschollen oder nicht identifiziert sind. Eine Vergangenheit, die nicht vergehen kann, weil sie buchstäblich in jeder Faser des Körpers steckt, wird von Jehona Kicaj im wahrsten Wortsinn zur Sprache gebracht.
Wir freuen uns riesig, dass Jehona Kicaj, die im Dezember 2025 mit dem Hannoveraner Literaturpreis HANNA & mit dem 12. Debütpreis des Buddenbrookhauses Lübeck ausgezeichnet worden ist, am Geburtstag von Laden-Inhaberin Kathrin Matern zu Gast sein wird! Die Lesungen von Januar bis April 2026 stehen außerdem ganz im Zeichen des 2jährigen Buchladen-Jubiläums. Wir feiern am 12. Februar den ganzen Tag & abends mit dieser sehr besonderen Lesung! Feiern Sie am 12. Februar 2026 zwei Jahre Frau Rilke mit uns!
Lesung & Gespräch am 12. Februar 2026. Karten gibt es im Vorverkauf im Frau Rilke Buchladen.
Wir freuen uns außerordentlich, dass wir am 24. Januar 2026 den Schauspieler Sabin Tambrea begrüßen können! Sabin Tambrea ist einer der bekanntesten Theater- und Filmschauspieler. Er verkörperte Franz Kafka in "Die Herrlichkeit des Lebens" nach dem Roman von Michael Kumpfmüller.
Sabin Tambrea wurde 1984 in Rumänien geboren. Sein zweiter Roman "Vaterländer" war monatelang ein Bestseller. Darin erzählt der Schauspieler die Geschichte seiner Familie aus der Perspektive von drei Generationen - des Jungen Sabin, des Vaters Bela, des Großvaters Horea. Eine Familie, die sich entschließt, das Ceausescu-Regime & die Heimat hinter sich zu lassen & in Deutschland neu zu beginnen.
Ein besonderer Abend wartet auf Sie: Lesung & Gespräch mit Sabin Tambrea am Samstag, dem 24. Januar 2026, um 19.30Uhr im Frau Rilke Buchladen. Tickets gibt es nur im Vorverkauf. Wir freuen uns auf Sie!
Knut Elstermann gehört seit mehr als 35 Jahren zur deutschen Filmkritiker- und Literaturkritiker-Szene. Viele kennen ihn durch seine wöchentliche Radiosendung "12 Uhr mittags" auf radioeins, wenn er die neuesten Produktionen vorstellt.
Knut Elstermann ist auch Autor zahlreicher Bücher, mit "Gerdas Schweigen" schrieb er Anfang der 2000er Jahre ein berührendes Buch über Gerda, die das KZ Auschwitz überlebte.
Nun hat sich Knut Elstermann dem großen Komponisten Johann Sebastian Bach zugewandt. "Bach bewegt" erzählt die Geschichte des Komponisten im Film - dies ist der rote Faden des Buches. Elstermann hat zahleiche Filmausschnitte im Gepäck. Kantor Lukas Storch wird ihn an der (transportablen) Orgel begleiten.
Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend: Musik, Film & Gespräch mit Knut Elstermann.
Karten gibt es für 15 Euro pro Person im Frau Rilke Buchladen, Anmeldungen gern telefonisch unter 03981-20 50 63 oder unter buchladen@frau-rilke.de.