Gregor Sander kommt nur einen Tag nach der Deutschlandpremiere seines neuen Buches nach Neustrelitz!
Wir feiern im Frau Rilke Buchladen die Mecklenburg-Premiere von "Troja, später Nachmittag". Der gebürtige Schweriner Schriftsteller Gregor Sander ("Was gewesen wäre", "Lenin auf Schalke", "Alles richtig gemacht") begibt sich auf die Spuren von Heinrich Schliemann, der in Ankershagen aufgewachsen & in Neustrelitz zur Schule gegangen ist. Sander beschreibt in seinem Roman den Aufstieg Schliemanns zum Star-Archäologen - spannend & klug erzählt. Wir folgen Heinrich Schliemann beim Erwachen des Interesses für die "Ilias" über seine Stationen in Russland, Panama & Griechenland bis hin zu seiner Versessenheit, das antike Troja zu finden. Ein Buch voller Witz & Erzählkunst!
Freuen Sie sich auf einen Abend über das Suchen & Finden mit Gregor Sander bei Lesung & Gespräch. Am Donnerstag, dem 10. September, um 19.30Uhr im Frau Rilke Buchladen. Karten bitte unter 03981-20 50 63 oder Reservierungen unter buchladen@frau-rilke.de
Wir freuen uns auf Euch!
Im Rahmen der Uwe Johnson-Tage 2026 besucht uns in unserer neuen Reihe "Verlage stellen sich vor" der Verbrecher-Verlag aus Berlin. Vor mehr als 30 Jahren gegründet & geleitet von Jörg Sundermeier & Kristine Listau. Das Programm besticht durch gesellschaftlich relevante Themen, durch ins Auge stechende Cover, durch gute Autor:innen - "Gute Bücher" nennt dies der Verlag selbst.
Der Verlag setzt sich neben vergessenen Literaturstimmen auch für junge Talente ein. So sorgten etwa die Debütromane »Juja« von Nino Haratischwili, »Export A« von Lisa Kränzler & »Still halten« von Jovana Reisinger für Aufsehen. Der zweite Roman Kränzlers »Nachhinein« war auf der Shortlist der Leipziger Buchpreises 2013. »Bodentiefe Fenster« von Anke Stelling war auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2015 zu finden. Ihr dritter Roman »Schäfchen im Trockenen« wurde mit zahlreichen Preisen wie dem Preis der Leipziger Buchmesse 2019 ausgezeichnet. Das Programm ist breit gefächert, der Schwerpunkt liegt auf der Belletristik, zudem veröffentlicht der Verbrecher Verlag politische Sachbücher sowie wissenschaftliche Publikationen.
der Verbrecher Verlag selbst wurde mit dem Verlagspreis ausgezeichnet. Wie macht man "gute Bücher"? Wie finanziert man diese? Wo spürt man die Themen auf?
Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend mit Blick hinter die Kulissen & den sehr kompetenten & unterhaltsamen Verlegern Jörg Sundermeier & Kristine Listau.
Tickets gibt es ab sofort im Frau Rilke Buchladen; Anmeldungen gern unter 03981-20 50 63 sowie unter buchladen@frau-rilke.de.
In diesem Jahr ist der Frau Rilke Buchladen zum bereits dritten Mal Austragungsort der Uwe Johnson-Tage 2026. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft & noch viel mehr, dass Peggy Mädler im Rahmen der Johnson-Tage bei uns lesen wird!
Peggy Mädler ist einem großen Publikum zuletzt bekannt geworden mit ihrem Erzählbuch "Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich & gründen den idealen Staat", das sie gemeinsam mit Annett Gröschner & Wenke Seemann verfasst hat & womit die Autorinnen auch auf Bühnen gastieren. Das Stück ist gerade an der TOG NB/NZ zu sehen.
Nun hat Peggy Mädler ihren neuen Roman "Selbstregulierung des Herzens", der bei Galiani Berlin erschienen ist, im Gepäck. Ein Buch über Liebe und Freundschaft in einer Welt, die Vertrauen nicht kennt. Ein Roman über das Ringen um Nähe, um Liebe, Loyalität und Freundschaft im Schatten staatlicher Kontrolle. Ein bestechendes Porträt von der Kraft und Zerbrechlichkeit menschlicher Bindungen, dem Enthusiasmus des Neuanfangs und dem Verlust von Illusionen. 'Selbstregulierung des Herzens' entfaltet ein vielfältiges Panorama des Lebens in der DDR und im frisch wieder vereinigten Deutschland. Im Zentrum stehen Georg, der anfangs noch hofft, seinen Staat mithilfe von ersten Computern und Kybernetik vorwärtszubringen, und die Künstlerin Mona. Um sie herum entwickelt sich ein reiches Ensemble an Figuren: der illusionslose Intellektuelle Roland, der in den Westen flieht; Marlies, die versucht, das System von innen zu reformieren, sowie die Künstlerfreunde Monas. Alle treffen sich in einem Dorf in der Nähe von Wandlitz, wo bald seltsame geheime Bautätigkeiten beginnen. Mit stiller Wucht schreibt Peggy Mädler über das Flirren zwischen Halt und Auflösung - über Nähe und Entfremdung, Anpassung und Resilienz.
Wir freuen uns auf diesen sehr besonderen Abend! Karten gibt es im Vorverkauf im Frau Rilke Buchladen, Reservierungen sind möglich telefonisch unter 03981-20 50 63 sowie unter buchladen@frau-rilke.de.
Bei uns feierte der Roman "Meisterwerk mit Kaltem Hund" von Sven Truderung im August 2026 seine allererste öffentliche Lesung & dies ganz in der Nähe seines Schauplatzes.
Der Autor lebt an der Mecklenburgischen Seenplatte. Genau dorthin führt auch sein Buch. Ein Kunsthistoriker entdeckt in der Dorfkirche eines kleinen mecklenburgischen Dorfes am See ein Gemälde, das in keinem Katalog der Welt verzeichnet ist. Auf einer zweiten Erzählebene erzählt der Roman die Flucht der Familie um Martha Brenning aus Pommern ab 1945. So verwebt Truderung Kunst, Familie & das Schweigen über die Vergangenheit zu einer Geschichte, in deren Mitte eine einfache, große Frage steht: Was ist ein Bild wert, von dem eine Frau glaubte, es halte ihren Mann am Leben?
Erzählt wird das lakonisch, genau & mit leisen Humor, der an Judith Hermann, Wilhelm Genazino oder Wibke Bruhns denken lässt. Über allem liegt, dem Titel getreu, ein Stück "Kalter Hund" auf der Kaffeetafel, während im Dorf eigentlich lieber geschwiegen wird.
Freuen Sie sich auf einen Abend über Kunst, Herkunft & den späten Wert der Dinge mit Sven Truderung bei Lesung & Gespräch.
Wegen der großen Nachfrage gibt es einen zweiten Termin für Lesung & Gespräch mit Sven Truderung - als Matinee am Sonntag, dem 11. Oktober. Beginn ist 11Uhr im Frau Rilke Buchladen.
Karten & Reservierungen bitte unter 03981-20 50 63 oder unter buchladen@frau-rilke.de.
Wir freuen uns auf Euch!
"Das ist der DDR-Roman, auf den wir seit Jahrzehnten gewartet haben", schreibt Eva Menasse über Lukas Rietzschels neuen Roman "Sanditz". Seit Erscheinen des Romans im Frühjahr ist Lukas Rietzschel damit überall im deutschsprachigen Raum auf Lesungen unterwegs, alle wichtigen Feuilletons haben "Sanditz" gelobt. Wir freuen uns riesig, dass Lukas Rietzschel uns im Frau Rilke Buchladen besucht!
Das große Epos unserer Gegenwart Sanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler, Orgelbauer, Fliesensammler, Lokaljournalistinnen, selbsternannte Widerständler, Träumerinnen, Frührentner, Kinder, Liebespaare, verhuschte Archivare & die Familie Wenzel. Warmherzig & multiperspektivisch verwebt Lukas Rietzschel die Erzählung der Familie & der Sanditzer Stadtbewohner zu einem Panorama deutscher Geschichten- vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart, vom Besetzen der örtlichen Stasi-Zentrale bis zum Kampf eines Freiwilligen in der Ukraine, vom Abrackern auf westdeutschen Baustellen bis zum isolierten Inseldasein während der Corona-Epidemie. Ein Roman über Aufbruch & Niedergang, Gelingen & Scheitern des Aufruhrs, Freundschaft & Familie in umwälzenden Zeiten, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit.
Am Freitag, dem 16. Oktober, kommt Lukas Rietzschel zu Lesung & Gespräch in den Frau Rilke Buchladen. Sichern Sie sich rechtzeitig Tickets - nur im Vorverkauf für 15 Euro pro Person. Näheres im Frau Rilke Buchladen, telefonisch unter 03981-20 50 63 sowie unter buchladen@frau-rilke.de.
Wir freuen uns auf Sie!
2025 stand Lena Schätte mit ihrem Roman "Das Schwarz an den Händen meines Vaters" auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Die Jury war auf Anhieb begeistert von diesem Text über eine Vater-Tochter-Beziehung. Der Vater Arbeiter, Spieler, Trinker. Ein Buch über zwei Süchte - die Alkoholsucht des Vaters & die Liebe der Tochter zu ihm. "Das Schwarz an den Händen meines Vaters'" ist ein bewegender Roman über das Aufwachsen in einer Familie, die in den sogenannten einfachen Verhältnissen lebt & die zusammenhält. Nun hat Lena Schätte in Klagenfurt alle in ihren Bann gezogen - mit ihrem Text "Was wir tragen" hat sie sowohl den Bachmann-Hauptpreis sowie den Bachmann-Publikumspreis 2026 gewonnen. Ihre Erzählung handelt von einer Freundschaft zweier übergewichtiger Mädchen, die in der Schule gemobbt & ausgegrenzt werden. Er erzählt aber auch von einer ambivalenten & toxischen Mutter-Tochter-Beziehung. Selten waren Jury & Kritik & Publikum so einig.
Lena Schätte, geboren 1993 in Lüdenscheid, ist eine Schriftstellerin, die den Finger in die Wunde legt. In klarer, schnörkelloser Sprache erzählt sie von den Ungeheuerlichkeiten, denen wir im Leben ausgesetzt sein können. Ohne anzuklagen. Gerade daraus entsteht eine ganz eigene Poesie. Wir freuen uns riesig, dass Lena Schätte am Donnerstag, dem 5. November 2026, um 19.30Uhr im Frau Rilke Buchladen lesen wird.
Tickets gibt es ab sofort für 15 Euro pro Person im Frau Rilke Buchladen im VVK; Anmeldung bitte unter 03981-20 50 63 oder unter buchladen@frau-rilke.de.
Eine Archäologie der Umbruchszeit. Der mit dem Ende der DDR & der deutschen Vereinigung verbundene gesellschaftliche Wandel im Osten hat viele Facetten & Gesichter. Er manifestiert sich im Umbau der politischen Verhältnisse, hat sich in Lebensgeschichten & Biografien eingeschrieben & wird als eine bis ins Heute nachwirkende Zäsur erzählt. Die zwölf fotografischen Serien von Holger Herschel aus unterschiedlichen Phasen des Umbruchs nach 1989/90 sind als eine Art visuelle Archäologie zu verstehen. Im Dialog mit den Bildern entwickeln die Autor:innen der Essays jeweils einen eigenen Blick auf die Transformationszeit. Sie führen uns an Schauplätze, die im Umbau begriffen sind, zeigen Menschen zwischen alten & neuen Gewissheiten, beleuchten Interieurs einer sich wandelnden materiellen Kultur. Diese Vielstimmigkeit kann dazu beitragen, die festgefahrenen Deutungen des zu oft als 'Problemfall' missverstandenen Ostens aufzubrechen. Zwölf Fotoserien von Holger Herschel mit Texten von Peter Badel, Frank Bösch, Jürgen Danyel, Knut Elstermann, Thomas Flierl, Hanno Hochmuth, Elke Kimmel, Annette Leo, Anja Maier, Jens Schöne, Annette Schuhmann, Holger Teschke & Stefan Wolle.
Ein Abend in Erinnerung an den Fall der Mauer vor 37 Jahren - genau 37 Jahre später, am 9. November. Zu Gast sind der Fotograf Holger Herschel & der Journalist Knut Elstermann. Moderiert wird die Veranstaltung von Kathrin Matern vom Frau Rilke Buchladen.
Tickets & Anmeldungen bitte ausschließlich im Kulturquartier Neustrelitz, telefonisch unter 03981-2390999 oder unter info@kulturquartier-neustrelitz.de.
"Hiddensee" – schon allein das Wort löst bei vielen Menschen eine
große Sehnsucht aus. Seit die Berliner Avantgarde die Insel vor
gut 100 Jahren für sich als Rückzugsort entdeckt hat, ist Hiddensee
in aller Munde. In der DDR war Hiddensee ein Ort der Freiheit
für alle jene, die der Doktrin entfliehen wollten. Gehen Sie mit uns
– denn Hiddensee ist autofrei! - auf eine literarische Spurensuche der besonderen Art! Erfahren Sie, warum der Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann, der Stummfilm-Star Asta Nielsen, die Tänzerin Gret Palucca, die Malerin Elisabeth Büchsel, der Schriftsteller Joachim Ringelnatz, der Sänger Aljoscha Rompe und der Schriftsteller Lutz Seiler nicht nur ihre Sommer auf Hiddensee verbracht haben. Tauchen Sie ein in die Geschichte dieses Eilands. Geführt wird die Reise von Kathrin Matern vom Frau Rilke Buchladen.
Laila Stieler ist einer der wichtigsten deutschen Drehbuchautor:innen. Sie hat die Drehbücher für alle gefeierten Filme der jüngeren deutschen Filmgeschichte geschrieben - für "Stilles Land", "Die Polizistin", "Willenbrock", "Die Friseuse", "Wolke 9", für "Rabiye Kurnaz gegen Georg W. Bush", für "In Liebe, Eure Hilde". Für ihr Drehbuch zum Film "Gundermann" von Andreas Dresen gewann sie 2019 den Deutschen Filmpreis.
Nun arbeitet Laila Stieler mit ihrem Mann Andreas Leusink an einem Film über den Sänger, Musiker, Komponisten & Schauspieler & früheren Frontmann der Band Ton Steine Scherben, Rio Reiser (1950-1996) . Am 20. August 2026 jährte sich Rio Reisers Todestag zum 30. Mal.
Wir freuen uns außerordentlich, dass Laila Stieler & Andreas Leusink zu einer Lesung aus dem aktuellen Drehbuch im Frau Rilke Buchladen zu Gast sein werden. Für uns ist dies auch eine Premiere, denn es ist die erste Drehbuch-Lesung bei uns!
Wir wollen an diesem Abend natürlich auch darüber sprechen, woher die Idee zum Filmprojekt kam, welche Rolle Rio Reiser damals, auch in der DDR, spielte & auch welche (politische) Bedeutung er heute noch hat, welche Zeitzeugen Laila Stieler für das Drehbuch sprechen konnte. & natürlich wollen wir wissen, wie man überhaupt daran geht, ein (erfolgreiches) Drehbuch zu schreiben, wie viel Recherche darin steckt, wie Laila Stieler die jeweilige Sprache oder Tonalität findet. & wie wirkt dies dann im Film auf der Kino-Leinwand.
Tickets für diesen besonderen Abend gibt es im Vorverkauf im Frau Rilke Buchladen, telefonische Reservierungen sind möglich unter 03981-20 50 63 oder unter buchladen@frau-rilke.de.
Wir freuen uns auf Euch!
Am 29. Dezember 2026 vor 100 Jahren starb der Dichter Rainer Maria Rilke. Zeit seines Lebens hatte der 1875 in Prag geborene Rilke, der die wohl schönsten (Liebes)Gedichte überhaupt geschrieben hat, ein schwieriges & komplexes Verhältnis zu den Frauen in seinem Leben.
Die wunderbare Schriftstellerin Julia Franck, die für "Die Mittagsfrau" mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden ist, spürt in ihrem neuen Buch der letzten Geliebten von Rainer Marie Rilke nach & nähert sich ihr literarisch.
"ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe" ist die Geschichte einer weiblichen Obsession "Denn du scheinst und bist der Weg, der Weg ins Paradies ..." 1920 begegnet die Malerin Baladine Klossowska dem Dichter Rainer Maira Rilke wieder. Sie, die geschiedene Mutter zweier halbwüchsiger Söhne - einer ist der Maler Balthus -, verliebt sich leidenschaftlich in ihn. Nach einer kurzen Amour fou geht Rilke immer mehr auf Abstand zu der Geliebten. Wo sie unbedingte Nähe & Gemeinschaft sucht & sich in der Liebe zu ihm verliert, braucht er Abstand & Ruhe, um schreiben zu können. Sie schreiben sich sehnsuchtsvolle Briefe, immer auf der Suche nach dem richtigen Maß von Nähe & Distanz. 'Mouky', nennt Rilke seine Freundin darin zärtlich. Ein Brief an sie wird der letzte sein, den er kurz vor seinem Tod schreibt ...
Wir freuen uns außerordentlich, dieses Rilke-Jahr gemeinsam mit Julia Franck im Frau Rilke Buchladen begehen zu können! Freuen Sie sich auf Lesung & Gespräch aus dem neuen Buch "Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe" am Donnerstag, dem 3. Dezember 2026, um 19Uhr im Frau Rilke Buchladen & sichern Sie sich schnell ein Ticket für 15 Euro pro Person. Wir freuen uns auf Sie!