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An der rauen norwegischen Westküste hat die Schifferin Kristiane ein gutes Leben für sich und ihre Familie erkämpft. Sie wünscht sich, dass ihr Sohn Anders die Familientradition bewahrt und Schiffslotse wird. Doch Anders hat eigene Träume, er möchte dem Ruf der Musik folgen. Als Kristiane sich zum Nachdenken an den Strand zurückzieht, macht sie eine dramatische Entdeckung, die die ganze Fischergemeinschaft in Aufruhr versetzt.
Von der großen norwegischen Erzählerin Trude Teige, inspiriert von ihrer eigenen Familiengeschichte. Der bewegende Roman um eine starke Frau im 19. Jahrhundert in der traditionellen Gesellschaft der nordischen Fischer und Seefahrer. Nach 'Gesang der See' der zweite Roman um die Schifferin Kristiane, auch ganz unabhängig für sich zu lesen. Die beiden Bücher um Kristiane sind ihre ersten Romane und machten sie als Autorin bekannt.
Trude Teige ist eine der bekanntesten Autorinnen, TV-Moderatorinnen und Journalistinnen Norwegens. Ihre Werke werden in viele Sprachen übersetzt. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt mit ihrer Familie am Oslofjord und in Grimstad in Südnorwegen.
zum Produkt € 22,00*
In Bonhomie, einer Kleinstadt in Ohio, bestimmt wie überall der Zufall das Leben. 1945 sind alle Männer im Krieg - bis auf Cal, der wegen eines um einige Zentimeter verkürzten Beins daheim den Haushaltswarenladen seines Schwiegervaters schmeißt. Als Präsident Truman im Radio die Kapitulation der Deutschen verkündet, ist die schöne Margaret gerade bei ihm im Laden, und die beiden teilen im Freudentaumel einen Kuss. Aus diesem Moment entsteht eine Affäre, die lange abgekühlt ist, als ein kleiner Junge auf die Welt kommt und die Familien von Cal und Margaret für immer miteinander verbindet. Während das Land im Nachkriegsboom floriert, wächst in Bonhomie ein Geheimnis heran. Bis bei der Hundertjahrfeier der Stadt die Wahrheit mit dem Knall der Feuerwerkskörper ans Licht kommt.
Patrick Ryan wurde in Washington, D.C. geboren und wuchs in Merritt Island, Florida auf und lebt heute in Manhatten. Sein gefeierter Roman 'Buckeye' stieg sofort auf der New York Times-Bestsellerliste ein.
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Eine große Familiengeschichte vom Holocaust bis ins heutige Frankreich. Im Januar 2003 fand Anne Berests Mutter unter den Neujahrswünschen eine verstörende Postkarte mit nichts als den Namen ihrer vier Angehörigen, die in Auschwitz ermordet wurden. Anne fragt nach, und die Mutter erzählt ihr die tragische Geschichte der Rabinovitchs. Aber erst als ihre Tochter in der Schule Antisemitismus erfährt, geht Anne der Sache wirklich auf den Grund: Sie recherchiert in alle erdenklichen Richtungen. Und das Ergebnis ist dieser Ausnahmeroman, der den ungewöhnlichen Weg der Familie nachzeichnet und fragt, ob man in unserer Zeit als Jüdin ein »ganz normales« Leben führen kann.
Anne Berest wurde 1979 in Paris geboren. Sie arbeitete als Schauspielerin, Regisseurin und gab eine Theaterzeitschrift heraus, bevor sie 2010 ihren ersten Roman veröffentlichte. Mit 'Die Postkarte' gelang Anne Berest ein literarischer Coup - das Buch war auf der Shortlist sämtlicher großer Literaturpreise in Frankreich.
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Die Geschichte von einer mutigen Frau und ihrem Aufbruch in die Freiheit. BRD 1969 - ein Land im Aufbruch: Pille, Emanzipation, Studentenbewegung - die alte Ordnung der jungen Bundesrepublik steht in Frage.
In Brunnenbach, einem kleinen Westerwaldort, scheint die Zeit dagegen still zu stehen. Doch unter der geordneten Oberfläche brodelt es. Der 19-jährige Raimund verliebt sich in die 29-jährige Ehefrau seines Nachbarn und Skatkumpels Werner. Renate erwidert seine Gefühle und sieht in der Beziehung eine Chance, der Enge ihrer Ehe und des Dorfes zu entkommen. Eine ungleiche, aber erfüllte Liebe entwickelt sich zwischen den beiden, voller Heimlichkeiten, Lügen und der Angst vor dem großen Skandal. Trotzdem wagen sie den Schritt in eine gemeinsame Zukunft. Eine Hetzjagd beginnt, angeführt von Renates Mutter und unterstützt durch Raimunds Eltern, die alle Register ziehen, um die beiden auseinander zu bringen. Wird Renate ihren 10-jährigen Sohn für diese große Liebe zurücklassen? Kann eine Liebe gelingen, die einen solchen Preis fordert? Kann die Realität halten, was Träume versprechen?
Marie Molsberg ist im Westerwald geboren und aufgewachsen, hat in Ulm und Kumasi (Ghana) Medizin studiert und arbeitet als Ärztin und Coach in Berlin.
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Maurice und Maralyn Bailey führen ein gewöhnliches Vorstadtleben im England der 1960er-Jahre, als sie beschließen sich von gesellschaftlichen Erwartungen zu befreien, all ihr Hab und Gut zu verkaufen und mit einem Segelboot um die Welt zu reisen - von Südengland bis nach Neuseeland. Als sie im Frühsommer 1972 in See stechen, finden sie schnell Gefallen an ihrem Aussteigerleben, schließen neue Freundschaften, verbringen Weihnachten in der Karibik.
Dann die Katastrophe: Am 4. März 1973 - mitten im Pazifik, auf dem Weg zu den Galapagos-Inseln wird ihr Boot von einem Wal gerammt und schlägt irreparabel leck. Mit einem Vorrat an Verpflegung, der ihren Berechnungen zufolge für 20 Tage auf See reichen wird, flüchten sie sich auf ihr Rettungsschlauchboot. Am Ende werden 118 Tage bis zu ihrer Rettung vergehen; vier Monate, in denen sie Hunger, Durst, Hitze, Kälte, Krankheit und Sturm trotzen - und dabei doch Momente vollkommenen Glücks im Einklang mit der Natur erleben.
Die britische Journalistin Sophie Elmhirst hat das lange vergessene Abenteuer des Ehepaars Bailey neu entdeckt und schreibt mit 'Maurice und Maralyn' eine zeitlose Geschichte von Freiheit und Individualität, Liebe und Abhängigkeit, Verzweiflung und Überlebenswillen. Der internationale Bestseller wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter die Leseliste 2025 von Barack Obama, The 100 Must-Read Books 2025 des Time Magazine und The 10 Best Books 2025 der New York Times. 'Maurice und Maralyn' ist ihr erstes Buch.
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Es ist 1987 und Cora ist auf dem Weg zum Amt, um die Geburt ihres Sohnes anzumelden - und seinen Namen. Noch ahnt sie nicht, wie sehr dieser Moment ihr Leben und das ihres Sohnes prägen wird.
Coras Mann Gordon, ein allseits beliebter Arzt, erwartet, dass sein Sohn nach alter Tradition den Namen des Vaters bekommt - und somit den von Generationen herrischer Männer vor ihm. Ihre Tochter Maia möchte den kleinen Bruder Bear nennen, und Cora selbst bevorzugt Julian, in der Hoffnung, dass ihr Sohn sich so zu einer eigenständigen Persönlichkeit entwickeln kann.
Florence Knapp hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in der Nähe von London. 'Die Namen' ist ihr erster Roman und ist in über zwanzig Ländern erschienen. Er erhielt den Britischen Buchpreis (British Book Award) 2026 und wurde als bester Debütroman des Jahres ausgezeichnet.
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Tiefste Liebe, Zweifel, ganz verschiedene Formen von Glück - in der ersten Bindung unseres Lebens tritt der ganze Kosmos menschlicher Beziehungen zutage. Dieses Buch geht alle an.
Alle meine Mütter erzählt von einer besonderen, oft lebenslang komplexen Beziehung und auch davon, welche Mütter wir selbst zu sein versuchen. Wie wir manchmal scheitern, zweifeln, stolpern. Welche Ängste uns begleiten. Was uns bindet und prägt, was uns abhält. Was es heißt, ungewollt Mutter oder nicht Mutter zu sein, ein Kind anzunehmen, zu verlieren oder nicht loslassen zu können. 'Mütter prägen uns, auch wenn wir es nicht wollen', schreibt Lena Gorelik, 'sie nisten sich in unseren Köpfen und Herzen ein, flüstern uns zu, schimpfen, trösten, tun es auch noch, wenn sie verstorben sind, tun es selbst dann, wenn wir sie nicht oder kaum kannten. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden. Tragen sie darin für immer mit uns.
Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Regelmäßig schreibt Lena Gorelik Essays zu gesellschaftlichen Themen, u.a. für die 'Süddeutsche Zeitung' oder 'Die Zeit'. 2024 wurde sie mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik ausgezeichnet, 2026 mit dem 'Preis der Literaturhäuser'. Im selben Jahr erschien 'Alle meine Mütter', ihr neuer Roman.
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Jedes Jahr im Frühling kehren sie nach dem Winter in ihr 'Sommerland' am See im Nordwesten Schwedens zurück. Doch in diesem Frühjahr ist alles anders: Als die dreizehnjährige I-gá mit den Rentieren, Mutter und Tante das Tal erreicht, ist ihr Dorf versunken. Birken, Hütten, das Hab und Gut der Familie und vor allem das Grab des Vaters - alles unter Wasser, rücksichtslos geopfert für die Wasserkraftproduktion und den Profit der Städte im Süden. Es beginnt ein jahrzehntelanger Kampf gegen die Mächtigen des Landes, der nicht nur die drei Frauen, sondern das ganze sámische Dorf vor eine Zerreißprobe stellt.
Elin Anna Labba erzählt die weitgehend unbekannte Geschichte ihrer Gemeinschaft und schafft ein unvergessliches Zeugnis für das Recht auf Selbstbestimmung und die tiefe Verbundenheit von Mensch und Natur. Vor einem Panorama überwältigender Natur: drei unnachgiebige Frauen einer sámischen Familie kämpfen um ihre Heimat.
Elin Anna Labba, 1980 im nordschwedischen Kiruna geboren, ist eine schwedisch-sámische Journalistin und Autorin. Sie studierte Journalistik an der Universität Göteborg. 'Das Echo der Sommer' ist ihr erster Roman.Elin Anna Labba arbeitet heute für das sámische Schriftstellerzentrum Tjállegoahte und lebt in Jokkmokk.
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Nach einer Panikattacke in einem Kaufhaus trifft Flora eine überstürzte Entscheidung: Sie verlässt die Großstadt und zieht in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter aufs Land. In dessen verwunschenem Garten entdeckt sie einen Schwarm Wildbienen, in deren ruhiger Präsenz sie endlich wieder zur Ruhe kommt. Als sie schließlich noch Eden kennenlernt, die im Dorfcafé arbeitet und ihr vom ersten Moment an seltsam vertraut ist, wird der Sommer zum schönsten ihres Lebens.
Doch dann taucht Floras Familie auf, und plötzlich muss Flora eine Entscheidung treffen: Will sie in ihr altes Leben zurückkehren - auch wenn sie dafür Eden und die Wildbienen zurücklassen muss? Ein Buch für alle, die endlich Sommer wollen und sich darauf freuen, am Strand oder im Freibad ein Buch zu lesen, das genau dieses Sommergefühl einfängt.
Nina Mayen studierte an der Internationalen Filmschule Köln. Sie ist Autorin und schreibt sowohl Drehbücher als auch Hörspiele. 'Im Sommer der Wildbienen' ist ihr erster Roman.
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Manchmal muss man gegen den Strom schwimmen, um bei sich anzukommen An einem heißen Sommertag strandet ein junger Mann bei der Fährfrau Sara Harmsen und bringt all ihre sorgsam errichteten Mauern ins Wanken. Ein Roman über alte Wunden und den Mut, sich wieder auf das Leben einzulassen. Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre, die das Dorf Erlengrund mit dem Rest der Welt verbindet. Mit sieben Hühnern, drei Schafen und der Hündin Luna lebt sie in einem abgelegenen Haus am Fluss. Eines Tages taucht auf Saras Fähre ein junger Mann mit einer Kopfverletzung auf, Leon. Sara verarztet den jungen Mann und versteckt ihn bei sich. Dafür verlangt sie, dass er ihr bei den Arbeiten rund um ihr Haus hilft. Beim Scheren der Schafe, bei der Reparatur des Hühnerstalls und beim Sensen der Obstwiese kommen sich Sara und Leon zögerlich näher und bringen den Mut auf, sich ihren alten Wunden zu stellen. Und sie teilen ihre Liebe zur Natur und die Sorge um unseren Planeten. Als die beiden sich gegen eine geplante Brücke wenden, die Saras Fähre bedroht, sehen sie sich Anfeindungen und Übergriffen aus dem Dorf ausgesetzt. Und dann tritt auch noch der Fluss über die Ufer ...
Jochen Mariss, geboren 1955 in Köln, studierte Grafikdesign mit Schwerpunkt Fotografie in Bielefeld und war Mitbegründer des Verlags Grafik Werkstatt. Er lebt als freier Schriftsteller in Bielefeld. 'Tage am Fluss' ist sein Romandebüt.
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