Ein Roman, der die amerikanische Identität neu definiert. Und der Brief eines Sohnes an die vietnamesische Mutter, die ihn nie lesen wird: Die Tochter eines amerikanischen Soldaten und eines vietnamesischen Bauernmädchens ist Analphabetin, kann kaum Englisch und arbeitet in einem Nagelstudio. Sie ist das Produkt eines vergessenen Krieges. Der Sohn, ein schmächtiger Außenseiter, erzählt - von der Krankheit der Großmutter, den geschundenen Händen der prügelnden Mutter und seiner tragischen ersten Liebe zu einem amerikanischen Jungen. Ocean Vuong schreibt mit traumhafter Klarheit von einem Leben, in dem Gewalt und Zartheit aufeinanderprallen.
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W.G. Sebald meets Maggie Nelson in an autobiographical narrative of embodiment, visual art, history, and loss. How do the bodies we inhabit affect our relationship with art? How does art affect our relationship to our bodies? T Fleischmann uses Felix Gonzalez-Torres’s artworks—piles of candy, stacks of paper, puzzles—as a path through questions of love and loss, violence and rejuvenation, gender and sexuality. From the back porches of Buffalo, to the galleries of New York and L.A., to farmhouses of rural Tennessee, the artworks act as still points, sites for reflection situated in lived experience. Fleischmann combines serious engagement with warmth and clarity of prose, reveling in the experiences and pleasures of art and the body, identity and community.
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'Seit ich denken kann, war ich davon überzeugt, ohne Penis kein Mann sein zu können.'
Evan ist Mitte dreißig, als er mit seiner Transition beginnt. Im Chaos seiner neuen Männlichkeit sucht er nach Antworten darauf, was Penisse für ihn bedeuten, für seinen Körper, sein Selbstbild. Dafür, wer er war, wer er ist und sein kann. In der Gesellschaft und im Bett. Um das herauszufinden, spricht er mit Menschen - mit und ohne Penis - über Ängste und Macht, über Kulturgeschichte und deren Bedeutung, über Sexualität, Größe und Fantasien. Und schreibt entwaffnend ungeniert über einen Körperteil, der viel mehr ist als das. In 'Sind Penisse real?' trifft sexuelles Begehren auf die Enge geltender Normen, Literatur und Theorie auf Glauben, fühlendes Subjekt aufs Patriarchat, jahrhundertealte Geschlechterkonzepte auf radikale Offenheit. Ein augenöffnender Essay, so aufregend klug, persönlich und politisch.
'Dieses Buch werden wir einmal zu den Standardwerken queerer Sehnsüchte in deutscher Sprache zählen.' Senthuran Varatharajah
'Zweifellos steigt er mit seinem aktuellen Essay (...) in die Topliga der queeren Literatur auf.' Buchkultur
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Twelve lessons in fungal activism, Indigenous knowledge and collaboration for artists, gardeners, educators and anyone intrigued by the fascinating life and inspiring metaphors of the mycelium and the mushroom The enormous popular interest in the world of fungi and the mycelium testifies to its tremendous resonance as a metaphor for new ways of thinking, new systems and behaviors. Taking its inspiration from this world, Let's Become Fungal! looks at a range of Indigenous practices from Latin America, the Caribbean and Asia that are rooted in multispecies collaboration, symbiosis, alliances, non-monetary resource exchange, decentralization, bottom-up methods and mutual dependency--all suggestive of the behavior of the mycelium. Each of the book's 12 chapters offers teachings on collaboration, decoloniality, nonlinearity, toxicity, mobilization, biomimicry, death and being nonbinary, while also examining the world of fungi. Let's Become Fungal! shows how fungi can inspire artists, collectives, organizations, educators, policymakers, designers, scientists, anthropologists, curators, urbanists, activists, gardeners, community leaders, farmers and others to become more fungal in their ways of working and being. Yasmine Ostendorf-Rodríguez (born 1984) works as a curator and researcher on art and ecology, and is based in Mexico City. She has founded and directed many international initiatives at the intersection of art and ecology, including the Green Art Lab Alliance (Asia, Latin America and Europe) and the Nature Research Department, the Van Eyck Food Lab, and the Future Materials Bank at the Jan van Eyck Academie (NL).
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Erweiterte Taschenbuchausgabe
In zahlreichen literarischen Essays untersucht Hugo Tepest unser Begehren und fragt, wo die Grenzen zwischen subjektiver Lust, sexueller Identität und gesellschaftlicher Norm verlaufen. Von Pornhub bis zu Erika Lust, von katholischem Kink bis hin zur Frage nach queerer Scham öffnen die hier versammelten Texte ein Kaleidoskop aus intimen Betrachtungen und kritischen Auseinandersetzungen. Hugo Tepest interessiert sich dabei vor allem dafür, wie unsere Sprache, wie unsere eigenen Erzählungen von uns selbst Machtstrukturen nicht nur reproduzieren, sondern erst herstellen. So erhalten wir in einem suchenden, tastenden Text eine Idee davon, wie sexuelle Hierarchien sich im Privaten auflösen ließen: Im titelgebenden Essay -Power Bottom- wird so deutlich, dass Selbstzuschreibungen wie 'Top' und 'Bottom' letztlich kein starres Gefüge für die eigene Lust bieten können.
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How the law harms sex workers--and what they want instead
Do you have to endorse prostitution in order to support sex worker rights? Should clients be criminalized, and can the police deliver justice?
In Revolting Prostitutes, sex workers Juno Mac and Molly Smith bring a fresh perspective to questions that have long been contentious. Speaking from a growing global sex worker rights movement, and situating their argument firmly within wider questions of migration, work, feminism, and resistance to white supremacy, they make it clear that anyone committed to working towards justice and freedom should be in support of the sex worker rights movement.
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Legacy Russell beschreibt wie Ethnizität, Klasse, Gender und Sexualität Identitätsbildungen affizieren. Der Glitch als technische Fehlfunktion, Bruchstelle im Interface, Unbehagen an und in der Maschine, wird zum Ausgangspunkt um singuläre Identitäten in kollektive Vernetzungsformen umzugestalten.
'A timely rethinking of cyberfeminism from an intersectional perspective - a deeply personal investigation of blackness and queerness in and through technology. This erudite, vividly-rendered text weaves astute discussions of contemporary artistic practices with personal narrative, capital-T Theory, and virtuosic riffs on twenty-first-century slanguage.' Mark Tribe
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Von drei Frauen, die keine Lust auf das Lebensmodell haben, das für sie vorgesehen ist. Kessie, Grit und Charly haben den Fortpflanzungsdrang ihrer Altersgenoss:innen seit jeher mit amüsierter Verwunderung beobachtet. Einen Kinderwunsch hat keine von ihnen je verspürt. Auch nicht das Bedürfnis, sich in eine monogame Paarbeziehung zurückzuziehen. Doch einige Ereignisse stellen nun, mit Mitte vierzig, alles infrage: Charly, eine erfolglose Schauspielerin, bekommt plötzlich ein Rollenangebot. Und sie ist schwanger - von wem, weiß sie nicht so genau. Grit fliegt aus ihrer WG und ihr Freund macht sich auf die Suche nach einem gemeinsamen Nest. Während er am Berliner Wohnungsmarkt verzweifelt, findet sie Zuflucht in einem Schrebergarten. Kessie kommt derweil ihrer Jugendliebe näher. Der einzige Partner, der in den letzten Jahren an ihrer Seite war, war ihr Hund Pan. Jede der drei Frauen steht vor einer Entscheidung. Und die Gesellschaft scheint sehr genau zu wissen, wie sie ausfallen sollte.
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Der neue Roman von Hengameh Yaghoobifarah
Freitagabend, ein Hochhaus, 15. Stock. Avas Date mit Robin läuft perfekt. Bis es klingelt und zwei unerwartete Gäste vor der Tür stehen: Delia hat das Handy in Avas Schlafzimmer liegen lassen und will es abholen kommen. Silvia möchte Ava zur Rede stellen, denn seit einer Weile wird sie geghostet. In Avas Flur begegnen sich die drei Liebhaber_innen nun zum ersten Mal. Überfordert flüchtet Ava auf das Dach des Hochhauses, die anderen laufen ihr hinterher. In der Eile bringt niemand den Schlüssel oder ein Handy mit. So wird aus einem Date zu zweit eine gemeinsame Mission zu viert. Das Ziel: runterkommen vom Dach. Doch der Weg dorthin birgt Konflikte und Enthüllungen. Robin, Delia und Silvia kämpfen auf ganz eigene Weise um Avas Nähe und Aufmerksamkeit...
In »Schwindel« erzählt Hengameh Yaghoobifarah so fluide, echt und witzig über queeres Begehren, wie niemand sonst es vermag. Eine kompromisslos heutige Liebesgeschichte von radikaler Lebendigkeit und ein irres Lesevergnügen.
»Hengameh Yaghoobifarah ist eine schriftstellerische Begabung.« DIE ZEIT
»Niemand kann so aufregend, klug und wahnsinnig witzig über »Queers« schreiben wie Hengameh Yaghoobifarah. Man inhaliert diesen Roman förmlich, lernt dabei so etwas wie eine neue Sprache und lacht sich halb tot. Jede seiner Seiten ist so deliciously prall mit Leben.« DANIEL SCHREIBER
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Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt ihrer erotischen Beziehung lässt Herkules Geryon fallen und stürzt diesen in tiefstes Leid. Doch da reist Geryon auf magische Weise aus der Antike in die Gegenwart - und findet Trost in der Fotografie.
Die Lyrikerin Anne Carson hat das Unbändigste und Verrückteste geschaffen, was die Literatur zur Zeit zu bieten hat. Sie setzt Homer in einen Teilchenbeschleuniger, um in der Zersplitterung alter Bedeutungen ein Spiegelbild unserer Gegenwart zu zeichnen. »Rot« ist ungeheuer erotisch und böse wie die griechischen Mythen, melancholisch und lasziv wie Velvet Underground.
»Rot« vereint zwei Werke in einem Band: »Autobiography of Red« und »Red Doc>«.
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