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Masterarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Pädagogik - Musikpädagogik, Note: 1,0, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit den musikalischen Vorkenntnissen von Schülern und Schülerinnen im Musikunterricht.
Es werden folgende Fragen beantwortet: Stellen musikalische Vorkenntnisse im heutigen Musikunterricht einen Vorteil dar und kann ein solcher Schüler den Unterricht positiv oder gar negativ beeinflussen? Welche Rolle schreiben sich die Schüler mit Vorkenntnissen im Musikunterricht zu? Welche Vorteile bringen ihnen die privat angeeigneten Vorkenntnisse im schulischen Umfeld?
Im Fokus der Untersuchungen sollen nicht bloß die Schüler stehen, sondern auch die Lehrer, deren Verhalten gegenüber den Schülern mit Vorkenntnissen untersucht werden soll. Eine wichtige Frage entsteht in diesem Zusammenhang mit der Erwartungshaltung des Lehrers. Werden durch die Vorkenntnisse des Schülers die Erwartungen an ihn automatisch höher?
Möchte man die Fragestellungen und Themenfelder zusammenfassend zentralisieren, so geht es in dieser vorliegenden Arbeit um die Einflüsse der Schüler mit Vorkenntnissen im Musikunterricht. Um dieses Forschungsvorhaben umzusetzen, wird die Forschung in zwei Teilen entflochten. Im theoretischen Teil soll der aktuelle Forschungsstand erste Aufschlüsse zum Forschungsgegenstand geben. Einen wichtigen Aspekt bietet dabei die Heterogenitätsforschung. Welchen Einfluss haben die Vorkenntnisse auf die Heterogenität der Klassengemeinschaft? Welche Umgangsformen- und empfehlungen gibt es für Musiklehrende im Hinblick auf Schüler mit Vorkenntnissen?
Ein weiteres Forschungsfeld, welches zu betrachten ist, bietet die Kompetenzforschung. Um zu untersuchen, welchen Einfluss ein Schüler auf den Musikunterricht ausüben kann, muss geklärt werden, welche Kompetenzen im musikpädagogischen Kontext allgemein erwartet und gefördert werden. Durch verschiedene Kompetenzmodelle liegen interessante Ansätze vor, wie Kompetenz im Musikunterricht überhaupt zu erfassen ist. Kann auf diese Weise geklärt werden, an welcher Stelle eine Schnittmenge zwischen außerschulischem und schulischem Musikunterricht besteht?
Im zweiten Teil der Arbeit soll schließlich durch eine empirische Untersuchung versucht werden, die Lücken des aktuellen Forschungsstandes zu schließen und die bis dahin offen gebliebenen Fragen zu klären. Dafür wurde eine qualitative Studie im Rahmen eines eigeninitiierten Forschungsprojektes durchgeführt.
Markus Giesecke wurde am 15. April 1979 in Regensburg geboren und ist seit 2011 als freiberuflicher Übersetzer und Dolmetscher für die Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch tätig. Für die englische Sprache ist er als Übersetzer vor dem Landgericht Regensburg öffentlich bestellt und allgemein vereidigt. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf der Übersetzung und Beglaubigung von Urkunden, Zeugnissen, rechtlichen Dokumenten, Gerichtsurteilen, Jahresabschlüssen etc.