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Warum aus Erinnern Handelnwerden muss: Die Deutschen bezeichnen sich als 'Erinnerungsweltmeister' - und doch feiert die AfDhistorische Wahlerfolge. Im Rahmen eines Gesprächsmit Shelly Kupferberg und in drei Essaysbeschäftigen sich die renommierten AutorinnenAsal Dardan, Lena Gorelik und der HistorikerDietmar Süß damit, ob sich etwas aus der Vergangenheitlernen lässt, warum Erinnerung hierarchischist, wen sie ausschließt, wann sie nur noch der Entlastungoder als Immunisierungsstrategiedient, wie kritisch, solidarisch, demokratisch Erinnerung eigentlich ist und warum sie so leicht instrumentalisiertwerden kann. Und sie kommen zu dem Entschluss: Wir müssen Erinnern als tägliches, selbstkritisches Handeln begreifen, und als Verantwortung. Statt 'Nie wieder' als leere Formel braucht es eine 'Gegenwehr im Jetzt'.
Asal Dardan, geboren 1978 in Teheran, wuchs in Köln, Bonn und Aberdeen auf. Sie studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Nahoststudien in Lund und lebt heute in Berlin. Für ihren Text 'Neue Jahre' wurde sie mit dem Caroline-Schlegel-Preis für Essayistik ausgezeichnet. Ihr Essayband 'Betrachtungen einer Barbarin' (2021) war für den Deutschen Sachbuchpreis und den Clemens-Brentano-Preis nominiert. Im Mai 2023 hielt sie die erste Erika-Mann-Lecture an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zuletzt erschien von ihr 'Traumland: Eine Spurensuche in deutscher Vergangenheit und Gegenwart' (2025).