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Das Gedicht "Frauenliebe" von August Niemann, veröffentlicht 1856 in der Zeitschrift "Die Gartenlaube", ist eine poetische Hommage an die Stärke und Beständigkeit der Liebe von Frauen. Es beschreibt die Frauenliebe als eine mächtige, lebensspendende Kraft, die selbst in den dunkelsten Zeiten des Lebens Hoffnung und Freude bringt. Die Frauenliebe wird mit der Kraft des Frühlings verglichen, die neues Leben in die Tiefen des Herzens bringt, selbst wenn es von den kalten Winternächten umschlossen ist. Diese Liebe zieht jedes Herz mit unbezwingbarem Sehnen an und verleiht den Worten einen ahnungsvollen Gesang. Sie wird als Sonnenlicht beschrieben, das nicht von Wolken oder Kummernächten getrübt werden kann und das aus der tiefsten Quelle des Herzens strömt, um unversiegte Freudenwellen in die Herzen zu spülen. Die Frauenliebe hat die Fähigkeit, jede Blüte zu erfrischen, die von den Stürmen des Lebens gebrochen wurde, und sie heilt jede Herzenswunde mit einer wunderbaren göttlichen Kraft. Sie wird als Friedenskuss beschrieben, der die Bitterkeit des Lebens versüßt, und als himmlischer Gruß, der aus der fernen Heimat grüßt. Inmitten der Sorgen lehrt sie uns, auf einen ewigen Frühling zu hoffen und verwandelt die kummerschwere Hütte in einen heimeligen Herd. Das Gedicht feiert die Frauenliebe als eine unerschütterliche, heilende und lebensspendende Kraft, die in der Lage ist, selbst die größten Herausforderungen des Lebens zu überwinden.
August Niemann wurde als Sohn des Oberstleutnants und Kriegszahlmeisters Heinrich Niemann geboren. Er studierte an der Universität Göttingen Geschichte und Psychologie. Von 1869 bis 1889 war er Redakteur im Verlagshaus Justus Perthes und arbeitete dort u. a. am kurz als Gotha bezeichneten Genealogischen Handbuch des Adels sowie dessen französischer Ausgabe, dem Almanach de Gotha. Bei seiner Verlagsarbeit lernte er auch viele Forscher kennen, darunter Gustav Nachtigal und Georg Schweinfurth, deren Berichte später in seine literarischen Arbeiten einflossen.
In Gotha heiratete er 1870 Anna Theresia Arnoldi (* 1847), Tochter des Kommerzienrats Heinrich Johannes Arnoldi. Aus dieser Ehe ging eine Tochter hervor, Maria Niemann, die später Kunstmalerin wurde. Ein jüngerer Bruder von A. Niemann war der deutsch-österreichische Architekt George Niemann.