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In »Die Ordnung des Kapitals« zeigt Clara E. Mattei auf, dass es bei der Erfindung der Austerität in Wirklichkeit darum ging, kapitalistische Hierarchien abzusichern und die Demokratie zu begrenzen. Sie spürt den Ursprüngen der modernen Austerität im Großbritannien und Italien der Zwischenkriegszeit nach und dokumentiert, wie Ökonomen in Reaktion auf starke Arbeiterbewegungen eine neue Politik entwickelten, um die Bevölkerung zu disziplinieren und ihre Hoffnung auf sozialen Wandel zu durchkreuzen. Dabei ergriffen so unterschiedliche Systeme wie der britische Liberalismus und der italienische Faschismus weitgehend dieselben Maßnahmen - mehr noch, Liberale billigten die Gewalt der Faschisten als das äußerste politische Mittel, um ihre gemeinsamen ökonomischen Ziele zu erreichen.
Clara Mattei ist Professorin für Wirtschaftswissenschaften und Direktorin des Center for Heterodox Economics an der University of Tulsa sowie Autorin des Buches »Die Ordnung des Kapitals«, das 2025 im Brumaire Verlag erschien.
Einleitung I. Krieg und Krise 1. Der Weltkrieg und die Wirtschaft 2. Eine völlig neue Denkschule 3. Der Kampf um die Wirtschaftsdemokratie 4. Die neue Ordnung II. Die Bedeutung von Austerität 5. Internationale Technokraten und die Entstehung der Austerität 6. Austerität, eine britische Geschichte 7. Austerität, eine italienische Geschichte 8. Italiens Austerität und Faschismus mit britischen Augen 9. Die Austerität und ihre »Erfolge« 10. Austerität für immer Nachwort Danksagungen Bibliografie