Dietrich Bonhoeffer

Widerstand und Ergebung

Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft.
kartoniert, 796 Seiten
ISBN 3579071416
EAN 9783579071411
Veröffentlicht Januar 2011
Verlag/Hersteller Guetersloher Verlagshaus
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Beschreibung

Ein privates Dokument von größter zeitgeschichtlicher Bedeutung
- Die Sonderausgabe mit dem kompletten Textbestand von Band 8 der "Dietrich Bonhoeffer Werke" - Zeugnis eines Christentums, das sich zu engagieren weiß Kein anderes theologisches Buch des 20. Jahrhunderts hat auf die Leserinnen und Leser im deutschen Sprachraum einen nachhaltigeren Eindruck ausgeübt als Dietrich Bonhoeffers Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, die unter dem Titel "Widerstand und Ergebung" 1951 von Eberhard Bethge erstmals veröffentlicht wurden. Die hier versammelten Briefe Bonhoeffers an die Eltern und an den Freund Eberhard Bethge sowie seine Notizen, Berichte, Gebete und Gedichte, Predigten und Meditationen sowie theologischen Aufzeichnungen sind ein privates Dokument von größter zeitgeschichtlicher Bedeutung, das veranschaulicht, wie Bonhoeffer in seinen beiden letzten Lebensjahren das Zellendasein meisterte, welche Gedanken und Gefühle ihn dabei leiteten. Die hier vorliegende Taschenbuchausgabe umfasst den kompletten Textbestand der in Band 8 der "Dietrich Bonhoeffer Werke" vorgelegten kritischen Edition.

Portrait

Dietrich Bonhoeffer wird am 4. Februar 1906 in Breslau geboren. Als er sechs Jahre alt ist, übersiedelt die Familie Bonhoeffer nach Berlin. Er studiert in Tübingen und Berlin Theologie und promoviert 1927 mit 21 Jahren. Nach einem Auslandsvikariat in der deutschen Gemeinde in Barcelona kehrt Bonhoeffer 1929 nach Berlin zurück, legt sein zweites Theologisches Examen ab und habilitiert sich im Alter von nur 24 Jahren. Nach Auslandsaufenthalten lehrt er ab 1931 an der Berliner Universität. Bald nach der "Machtergreifung" schließt sich Bonhoeffer dem kirchlichen Widerstand an. Am 5. April 1943 wird er verhaftet. Nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 spitzt sich die Lage auch für ihn dramatisch zu. Bonhoeffer kann die amerikanischen Geschütze schon hören - im KZ Flossenbürg, wohin man ihn unterdessen gebracht hat, als ihn ein Standgericht zum Tode verurteilt. Am 9. April 1945 wird er zusammen mit Oster und Canaris erhängt.

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