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Ein einzigartiger Blick auf den Ukraine-Krieg aus nächster Nähe und ohne Filter. Fast zwei Jahre lang schreibt Savita Wagner ein Tagebuch von der Front des Ukraine-Kriegs - nicht aus sicherer Distanz, sondern mitten im Geschehen. Kurz nach dem russischen Überfall auf die Ukraine meldet sie sich als humanitäre Helferin. Bald darauf tritt sie in die ukrainische Armee ein und dient als Combat Medic. Ihr Weg führt sie an einige der zentralen Schauplätze dieses Krieges: die Befreiung von Butscha oder die Schlacht um Charkiw. Savita Wagner beschreibt eindringlich, was in den Nachrichten häufig abstrakt und lapidar wirkt: Luftalarm, Artilleriebeschuss, die Versorgung Verwundeter unter Feuer und permanente Unsicherheit. Sie schreibt über Angst und Solidarität, über Kameradschaft, Zweifel und Entschlossenheit. Ihr Tagebuch zeigt, wie sich Krieg anfühlt, wie er Denken und Handeln verändert und was er für das politische Selbstverständnis Europas bedeutet. Am 31. Januar 2024 wird Savita Diana Wagner beim Versuch, zwei Verwundete zu bergen, tödlich verletzt. Ihre letzten Nachrichten und Tagebucheinträge machen dieses Buch zu einem Vermächtnis. Sie zeichnen ein bewegendes, eindringliches Bild dieses Krieges in Europa. Es steht stellvertretend für all jene, die dort ihr Leben riskieren, um ihr Land gegen den Aggressor Russland zu verteidigen. Für alle, die verstehen wollen, was Krieg wirklich bedeutet.
Savita Diana Wagner (auch bekannt unter dem Kampfnamen "Snake") war eine deutsche Freiwillige, die im Ukrainekrieg als Sanitäterin in der ukrainischen Armee diente. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 verspürte sie den Drang zu helfen. Bereits im März 2022 reiste sie in die Ukraine, um humanitäre Hilfe zu leisten - zunächst als Fahrerin für Hilfsgüter. Sie lernte vor Ort Ukrainisch und fuhr auch westliche Journalisten in befreite Gebiete wie Butscha, wo sie Zeugin von Kriegsverbrechen wurde. Dieses Erlebnis bewegte sie dazu, sich der ukrainischen Armee anzuschließen. Nach einer zweimonatigen Grundausbildung wurde sie zunächst fälschlich als Infanteristin eingesetzt, später jedoch als Sanitäterin. Sie war an der Frontlinie im Einsatz, unter anderem bei der Schlacht um Charkiw. In ihrem Blog und Tagebuch schilderte sie eindrucksvoll die Härten des Krieges - von den Bedingungen im Schützengraben bis zur Versorgung Verwundeter unter Beschuss. Savita Wagner fiel am 31. Januar 2024 in der Nähe von Makijiwka, zwischen Lyman und Swatowe. Sie wurde auf dem Friedhof in Lukjaniwska beigesetzt.