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Digitalization is leading to far-reaching changes in the area of jurisdiction. The use of specialist applications and the nationwide introduction of eFiles in all courts by January 1, 2026 means that judicial activities are increasingly permeated by technology. Central IT service providers are required to organize digitization and perform tasks in the area of data storage and data center operation. In most countries, the central IT service providers of the general administration are also responsible for this in the courts. Against this background, it is questionable to what extent such organizational models are compatible with the principle of separation of powers. The principle of the organizational independence of the courts under Art. 20 para. 2 sentence 2 in conjunction with Art. 92 Basic Lawis of central importance. Frederik Thomasen sets out minimum requirements for the separation of their IT infrastructures in order to avoid inadmissible interdependence between courts and administrations. In addition, digitalization poses new risks to judicial independence, which is protected under Article 97 of the Basic Law. On the one hand, there is a threat from the use of software as a digital tool, in particular the use of automated software and applications that use artificial intelligence methods to support judicial decision-making. On the other hand, new possibilities for accessing judicial data pose a threat. The author then develops basic measures to protect judicial independence from these dangers. Of particular importance here is the control of data processing by IT control commissions made up of judges.
Born 1998; studied law at Kiel University; 2022 First State Examination in Law; research assistant at the Institute for Public Economic Law at Kiel University; 2025 Doctorate; legal clerkship (Referendariat) at the Hanseatic Higher Regional Court in Hamburg.
Einleitung
Kapitel 1: Die Dritte Gewalt im Gefüge der Gewalten nach dem Grundgesetz
I. Grundzüge des Gewaltenteilungsprinzips
II. Die Verwirklichung des Gewaltenteilungsprinzips im Bereich der Rechtsprechung
III. Die rechtsprechende Gewalt nach den Landesverfassungen
Kapitel 2: Der Stand der Digitalisierung der rechtsprechenden Gewalt
I. Technische Grundlagen der Digitalisierung
II. Digitalisierung der Gerichte auf Bundesebene
III. Digitalisierung der Gerichte auf Landesebene
IV. Länderübergreifende Kooperation im Bereich der IT-Organisation
Kapital 3: Die Digitalisierung der Gerichte im Gewaltengefüge
I. Der Einsatz von IT in Gerichten als Aufgabe der Gerichtsverwaltung
II. Organisationsmodelle der gerichtlichen Informationstechnik
III. Vereinbarkeit der Organisationsmodelle mit der organisatorischen Selbstständigkeit der Gerichte
IV. Vereinbarkeit mit dem Prinzip der Gewaltenteilung im engeren Sinne
V. Weitere verfassungsrechtliche Grenzen der Aufgabenübertragung auf IT-Dienstleister
VI. (Institutioneller) Vorbehalt des Gesetzes für die IT-Organisation der Gerichte
Kapitel 4: Gefahren für die richterliche Unabhängigkeit im digitalen Staat
I. Prüfungsmaßstab für die Beeinträchtigung der richterlichen Unabhängigkeit
II. Gefahr für die richterliche Unabhängigkeit durch fehlende IT-Ausstattung?
III. Gefahr für die richterliche Unabhängigkeit durch digitale Arbeitsmittel
IV. Gefahr für die richterliche Unabhängigkeit durch nicht funktionsfähige Arbeitsmittel
V. Gefahr für die richterliche Unabhängigkeit durch den Umgang mit richterlichen Daten
Kapitel 5: Schutz der richterlichen Unabhängigkeit im digitalen Staat
I. Maßnahmen zum Schutz der richterlichen Unabhängigkeit bei Einsatz digitaler Arbeitsmittel
II. Maßnahmen zum Schutz der richterlichen Unabhängigkeit vor unzulässigen Datenzugriffen
III. Vorbehalt des Gesetzes für unabhängigkeitsrelevante IT-Regelungen
IV. Abschließende Beurteilung einer Beeinträchtigung der richterlichen Unabhängigkeit
Zusammenfassung der Ergebnisse