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Deutschland ist das einzige Land der Welt, in welchem Krankenkassen eine Psychotherapie als Gesundheitsleistung vollständig zahlen. Damit Patienten eine Therapie beginnen können, müssen Therapeuten einen "Bericht an den Gutachter" schreiben und den Antrag auf eine Psychotherapie begründen. Viele haben Mühe mit dem Verfassen des zwei- bis dreiseitigen Berichts. Insbesondere die Formulierung der Psychodynamik in tiefenpsychologischen und analytischen Verfahren bereitet oftmals Kopfzerbrechen. Dieses Buch will helfen, das Berichteschreiben so schlank wie möglich zu gestalten, ohne dass die Qualität leidet. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Kernstück des Berichts, der Psychodynamik. Das Buch ist ganz auf die Praxis des Berichteschreibens abgestellt; die zugrundeliegende Theorie wird allenfalls gestreift. Diese erweiterte Auflage berücksichtigt die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-3) und die Reform der Psychotherapie-Richtlinie vom 1. April 2017.
Dr. phil. Gerald Mackenthun ist niedergelassener Psychotherapeut in Berlin. Mehrere Jahre lang leitete er Kurse zum Berichteschreiben. Er ist habilitiert für das Fach Klinische Psychologie.
Inhalt 1 VORWORT 11 2 DAS PROBLEM 13 3 ZIEL DES BERICHTS 16 3.1 Die Gutachter 16 3.2 Zweck des Berichts 17 4 GRUNDSÄTZLICHES ZUR PSYCHODYNAMIK 18 4.1 Es gibt keine goldene analytische Theorie 21 4.2 Was bedeutet das für den Antragsbericht? 22 5 AUFBAU DES BERICHTS 25 5.1 Punkt 1 - Relevante soziodemographische Daten 26 5.2 Punkt 2 - Symptomatik und psychischer Befund 27 5.2.1 Symptomatik 27 5.2.2 Erscheinungsweise und Erscheinungsbild 30 5.2.3 Psychischer Befund 32 5.2.4 Krankheitsverständnis 34 5.2.5 Ergebnisse psychodiagnostischer Testverfahren 34 5.3 Punkt 3 - Somatischer Befund 34 5.4 Punkt 4 - Angaben zur Lebensgeschichte und zur Psychodynamik 38 5.4.1 Lebensgeschichte 39 5.4.2 Einige der für eine Biografie relevanten Punkte 41 5.4.3 Psychodynamik 45 5.5 Punkt 5 - Diagnose 49 5.6 Punkt 6 - Behandlungsplan und Prognose 52 5.6.1 Therapieziel 53 5.6.2 Behandlungsplan 54 5.6.3 Setting 62 5.6.4 Kooperation 62 5.6.5 Prognose 63 5.7 Punkt 7 - Fortführungsantrag 70 5.7.1 Zusatzangaben in einem KJP-Antrag 70 5.8 Zehn Fragen, die der Bericht beantworten sollte 71 6 PSYCHODYNAMIK 73 6.1 Die Vorgaben 74 6.2 Aufbau der Psychodynamik nach Jungclaussen 74 6.3 Welche Fragen und Punkte sollten in der Psychodynamik beantwortet werden? 77 6.4 Schritt 1: Die frühe Biographie prägnant darstellen 77 6.5 Schritt 2: Den Grundkonflikt benennen 82 6.6 Schritt 3: Die Neurosenstruktur erfassen 83 6.6.1 Beziehung von Konflikt und Struktur 85 6.7 Schritt 4: Die Kompensation erläutern (Abwehrmechanismen) 86 6.8 Schritt 5: Den aktuellen Auslöser identifizieren 86 6.9 Schritt 6: Die Dynamik des aktuell wirksamen unbewussten Konflikts herausarbeiten 88 6.10 Schritt 7: Das aktuelle Symptom 90 6.11 Beispiel für eine neurotische Konfliktdynamik in 7 Schritten 91 6.12 Beispiel für eine Strukturstörung in 7 Schritten 92 6.13 Beispiel für eine neurotische Psychodynamik in 7 Schritten 94 6.14 Beispiel für eine Strukturstörung in 7 Schritten mit nur einem Behandlungsfokus 96 7 KONFLIKTTHEORIE UND KONFLIKTDYNAMIK 101 7.1 Der Ursprung: Konflikttheorie bei Freud 101 7.2 Neuere Entwicklungen des Konflikt-Modells 104 7.2.1 Selbstpsychologie 105 7.2.2 Objektbeziehungstheorie 106 7.2.3 Das OPD-Konfliktmodell 107 7.3 Ist die Konflikttheorie noch zeitgemäß? 115 8 ABWEHRMECHANISMEN 118 8.1 Musterbildung 124 9 TRAUMATA 126 10 THERAPEUTISCHE BEZIEHUNGSGESTALTUNG 129 10.1 Bindungstheorie 130 10.2 Übertragung 131 10.3 Gegenübertragung 133 10.4 Beispielformulierungen zu Übertragung und Gegenübertragung 135 11 WEITERE PERSPEKTIVEN UND PARADIGMEN 137 11.1 Strukturperspektive 138 11.1.1 Die Charakterstruktur 139 11.1.2 Unterschied Persönlichkeitsstil und Persönlichkeitsstörung 141 11.1.3 Die Ich-Struktur 145 11.1.4 Strukturbestandteile 147 11.1.5 Gestörte Strukturbestandteile 151 11.1.6 Unterschied strukturelle Störung - neurotische Störung 153 11.1.7 Strukturniveau 155 11.1.8 Unterscheidung Konflikt und Struktur 158 11.2 Ressourcenperspektive 160 11.3 Psychosomatische Perspektive 162 11.4 Neurobiologische Perspektive 164 11.5 "Modi" nach Stavros Mentzos 165 11.6 Kognitiv-behaviorale Perspektive 166 11.7 Szenisches Verstehen nach Lorenzer 168 11.8 Bedürfnisperspektive 169 11.9 Genetische Perspektive 170 12 OPERATIONALISIERTE PSYCHODYNAMISCHE DIAGNOSTIK 172 12.1 Hintergrund 172 12.2 Anwendung 177 12.2.1 Was Sie konkret brauchen 177 12.2.2 Wie Sie konkret vorgehen 178 12.2.3 Variante: Arbeit mit dem OPD-Konfliktfragebogen 180 12.3 Welche Fragen stelle ich zu Achse I im OPD-Interview? 181 12.4 Welche Fragen stelle ich zu Achse II im OPD-Interview? 184 12.5 Welche Fragen stelle ich zu Achse III im OPD-Interview? 187 12.6 Welche Fragen stelle ich zu Achse IV im OPD-Interview? 190 12.7 Vorgehensweise im Bericht 192 12.8 Formulierungsbeispiele OPD im Bericht an den Gutachter 192 12.9 Prompt für einen OPD-3-Bericht anhand von Informationen über einen Patienten 194 12.10 Ergebnis: Formulierung eines OPD-3-Berichts mit KI-Hilfe 196 13 INTEGRATIVE PERSPEKTIVE 199 13.1 Perspektiven im Berichtsalltag: Wer hat Recht? 199 13.2 Theoretischer Eklektizismus und behandlungstechnischer Pluralismus 201 14 BERICHTSBEISPIELE 205 14.1 Beispielformulierung 1 eines TP-Erstantrags 205 14.2 Beispielformulierung 2 eines TP-Erstantrags 210 15 ÜBUNGEN 215 15.1 Kleingruppenübung 1 215 15.2 Kleingruppenübung 2 220 15.3 Beispiel Obergutachterverfahren 220 16 LITERATUR 221 17 DATEIEN ZUM DOWNLOADEN 224