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Nach der erfolgreichen Wiederentdeckung von 'Der letzte Sommer in der Stadt' der neue Roman von Gianfranco Calligarich - über Afrika, Eroberer und unstillbaren Geltungsdrang.
'Ein gut siebzigjähriger Nichtstuer', der pensionierte Präsident der Geographischen Gesellschaft, blickt 1933 vom Fenster seiner Villa in Rom auf eine Gartenmauer. An ihr ziehen wie auf einer Leinwand die Bilder seines eigenen Lebens wie auch die des berühmten italienischen Afrikaforschers Vittorio Bottego (1860 bis 1897) vorbei. Bottego hat auf mehreren gewagten Expeditionen das im Westen weitgehend unbekannte Abessinien und die Flüsse Juba und Omo erkundet, auf denen Gold, Marmor und Elfenbein transportiert wurden. Sein Leitspruch war der aller Eroberer: 'Zerstören oder zerstört werden.' Im melancholischen Ton des Beobachters und mit beißender Ironie erzählt der selbst in Asmara geborene Calligarich von der erschreckend aktuellen Gier nach Reichtum und der Gefährlichkeit von Macht.
Gianfranco Calligarich (1939-2024), geboren in Asmara, Eritrea, stammt aus einer Triestiner Familie. Er wuchs in Mailand auf, bevor er nach Rom zog, wo er als Journalist und Drehbuchautor arbeitete. 1994 gründete er das Teatro XX Secolo. Sein größter Erfolg, der Roman 'Der letzte Sommer in der Stadt', erschien 1973 und wurde in zwanzig Sprachen übersetzt.