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Mit seinen Hörspielen und Gedichten und mit den »Maulwürfen«, einer Untergattung der Kurzprosa, die er erfunden hat, gehört Günter Eich (1907-1972) zu den Klassikern der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Der Band faßt die Bücher »Maulwürfe« von 1968 und »Ein Tibeter in meinem Büro« von 1970 zusammen.
Günter Eich wurde am 1.Februar 1907 in Lebus an der Oder geboren. In den ersten Kinderjahren wechselte die Familie häufig den Wohnort. 1922 Übersiedelung nach Leipzig, dort Besuch des Nikolai-Gymnasiums. Nach seinem Abitur begann er ein Studium der Sinologie in Berlin. Ab 1927 veröffentlichte Eich - teils unter Pseudonym - erste Gedichte und Texte. 1932 brach er sein Studium ab und fing eine Laufbahn als freier Schriftsteller bei der Zeitung eines Freundes an. 1933 begann er, Hörspiele (auch mehrteilig) für verschiedene deutsche Rundfunkanstalten zu schreiben.1939 wurde er zur Luftwaffe als Kraftfahrer und Funker einberufen. Bei einem Luftangriff 1943 auf Berlin gingen fast alle seine Manuskripte verloren. Nach dem Krieg veröffentlichte er weiter Gedichte, Prosa, Drehbücher, vor allem aber Hörspiele. 1947 wurde er Mitglied der Gruppe 47, deren ersten Preis er 1950 bekam. 1953 Heirat mit Ilse Aichinger. Es erschien die erste Sammlung von Hörspielen bei Suhrkamp. Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden. In den sechziger Jahren unternahm Eich als inzwischen renommierter und vielfach ausgezeichneter Verfasser von Hörspielen etliche Lesereisen mit anschließenden Aufenthalten unter anderem im Nahen Osten, Asien und Teile Nordamerikas. 1963 übersiedelte er nach Salzburg. 1968 erhielt er den Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg. 1967 nahm er an der letzten Tagung der Gruppe 47 teil. Am 20. Dezember 1972 starb Eich nach langjähriger Krankheit in Salzburg.
Maulwürfe
Präambel
Winterstudentin mit Tochtersohn
Zwischenakt
Kehrreim
Ins Allgemeine
Kalauer
Anatolische Reise
Zeit und Zeitung
Ode an meinen Ohrenarzt
Barock
Seepferde
Nördlicher Prospekt
Viareggio
Sünde
Mein Schuster
Hausgenossen
Sammlerglück
Episode
Unsere Eidechse
Ein Postfach
Iecur
Versuch mit Leibniz
Späne
Huldigung für Bakunin
Kurmittel
Klimawechsel
Salz
Nach Bamako
Zu Schiff
Landausflug
Phantomschmerzen
Zweit
Ende Juni Anfang Juli
Windschiefe Geraden
Erste Notiz zu einem Marionettenspiel
Nathanael
Ein Tag in Okayama
Ohne Symmetrie
Jonas
Begrüßung
Geometrie und Algebra
Rundschreiben
Marktflecken
Notizblatt eines Tänzers
Hölderlin
Schlüssel
Aktennotiz zum Quittenkäs
Irolisch
Vergeblicher Versuch über Bäume
Altern
Atlanten
Ein Nachwort von König Midas
Äquinoktium
Ein Tibeter in meinem Büro
Preisgünstig
Das lange Laster
Wenig Reiselust
In Ansbach
Verkehrsknoten gelöst
Schöne Frühe
Rückläufiges Wörterbuch
In eigener Sache
t a dip
Obergangsmantel
Weberknechte
Fortgeschritten
Telefonisch
Feste
Zaubersprüche
Zeilen an Huchel
Peter Posthorn
Lauren
Maison des foux
Dünn
Baumwolle
Ländliche Entwicklung
Alpinismus
Talsperre
Pe
Verwandtschaft
Schlüsselfigur
Sternzeichner
Ein Tibeter in meinem Büro
Carstensen
Beethoven, Wolf und Schubert
Farbenblind
Regen
Hohes Gras
Frühgeburt
Erinnerung an morgen oder noch weiter zurück
Bewendung
Indogermanisch
Ein Wort für die Seldschukken
Verspätetes Frühstück
Botanische Exkursion
Berufsberatung
Exkurs über die Milz
Ries
Eiwa
Monolog des Kapitäns Robert Scott
Konsultation
Bevor Störtebeker stolpert
Bandabfall