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Die Insolvenzrechte der westeuropäischen Staaten sind seit Jahrzehnten einer ständigen Reformdiskussion unterworfen. Unzureichende Konkursmassen zwingen die europäischen Gesetzgeber zu tiefgreifenden Reformen. Als Veranlasser des «Konkurs des Konkurses» werden vor allem die privilegierten Gläubiger angesehen, da die Konkursmassen durch Kreditsicherheiten und Vorrechte ausgezehrt und vorabverteilt sind. Erklärtes Ziel der westeuropäischen Insolvenzrechtsreformen ist daher, dem konkursrechtlichen Grundsatz der Gläubigergleichbehandlung wieder Geltung zu verschaffen. Die vorliegende Darstellung setzt sich rechtsgeschichtlich und rechtsvergleichend mit den Privilegienordnungen des deutschen, österreichischen, französischen und englischen Konkursrechts, deren Reformen sowie deren Berechtigung auseinander. Die Untersuchung bezieht sich auf alle Gläubigergruppen, die nicht zu den einfachen, ungesicherten Gläubigern gehören. Dies gilt insbesondere für die große Gruppe der dinglich gesicherten Gläubiger.
Die Autorin: Heike Gassert-Schumacher, geboren 1967. Von 1987 bis 1992 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Konstanz. Anschließend Referendariat in Offenburg, Freiburg i. Br., Speyer und Frankfurt. Seit 1996 ist die Autorin als Rechtsanwältin tätig. Promotion 2000.
Aus dem Inhalt: Rechtsgeschichtliche Entwicklung des römischen, oberitalienischen, deutschen und französischen Konkursrechts - Die Privilegienordnung der deutschen Konkursordnung von 1877 - Die Reform des deutschen Insolvenzrechts - Rechtsvergleichende Untersuchung der Privilegienordnungen im österreichischen, französischen und englischen Insolvenzrecht - Die Berechtigung von Privilegien und der konkursrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz.