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Arnold Böcklin, geboren in Basel, war ein bedeutender Maler des 19. Jahrhunderts, der die deutsche Kunstszene maßgeblich beeinflusste. Seine Werke zeichnen sich durch eine einzigartige Verbindung von Landschaftsmalerei und mythologischen Themen aus. Böcklin begann seine künstlerische Laufbahn in Düsseldorf, wo er unter der Anleitung von Johann Wilhelm Schirmer seine Fähigkeiten entwickelte. Seine Reisen nach Brüssel, Antwerpen und Paris erweiterten seinen künstlerischen Horizont, bevor er schließlich nach Rom zog, das zu seiner wichtigsten Inspirationsquelle wurde. In Rom fand Böcklin nicht nur seine künstlerische Heimat, sondern auch seine Lebenspartnerin Angela Pascucci, die ihn in schwierigen Zeiten unterstützte. Seine Werke aus dieser Zeit, wie "Kentaur und Nymphe" und "Pan im Schilf", zeigen eine meisterhafte Beherrschung von Farbe und Form und wurden von seinen Zeitgenossen hoch geschätzt. Trotz finanzieller Schwierigkeiten und persönlicher Verluste blieb Böcklin seiner künstlerischen Wandel treu und schuf Werke, die durch ihre emotionale Tiefe und technische Brillanz bestechen. Seine Rückkehr nach Deutschland führte zu einer Professur in Weimar, wo er seine künstlerischen Ideen weiterentwickelte und Einfluss auf die nächste Generation von Künstlern nahm. Böcklins Werk ist geprägt von einer tiefen Verwurzelung in der deutschen und schweizerischen Kultur, kombiniert mit einer starken Affinität zur italienischen Renaissancekunst. Seine Gemälde sind nicht nur visuelle Darstellungen, sondern auch emotionale Erzählungen, die den Betrachter in eine Welt voller Mythen und Legenden entführen.
Der gebürtige Basler Heinrich Alfred Schmid widmete sich nach abgelegter Matura den Studien der Protestantischen Theologie sowie der Geschichte der Philosophie an den Universitäten Basel, Berlin und Göttingen. Nachdem er 1886 in Basel das theologische Staatsexamen absolviert hatte, wandte er sich dem Studium der Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München zu, das er dort 1888 mit dem Erwerb des akademischen Grades eines Dr. phil. abschloss.
Heinrich Alfred Schmid trat im gleichen Jahr eine Stelle als Hilfsarbeiter bei der von Berthold Riehl geleiteten Inventarisierung der Kunstdenkmäler Bayerns an, die er bis 1891 innehatte. 1892 habilitierte er sich als Privatdozent für das Fach Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 1896 wechselte er in gleicher Stellung an die Friedrich-Wilhelms-Universität nach Berlin. 1901 übernahm in der Nachfolge Heinrich Wölfflins die ausserordentliche Professur der Kunstgeschichte an der Universität Basel, 1904 folgte er einem Ruf in gleicher Stellung an der Deutschen Karl-Ferdinands-Universität Prag. 1912 nahm er ein Angebot für den Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen an, den er bis 1918 innehielt.