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Eine brillant erzählte feministische Geschichte der Geburt
Geburten sind zentral für das Fortbestehen unserer Gesellschaft, und doch wissen wir erstaunlich wenig darüber, wie Menschen das Gebären tatsächlich erleben. Oft werden diese Erfahrungen als Nischenthema abgetan. Helena Barop zeigt, dass dahinter eine lange Geschichte der Bevormundung von Schwangeren steckt - und dass Gewalt unter der Geburt kein neues Phänomen ist, sondern tief in patriarchalen Machtstrukturen wurzelt. Barop führt durch Jahrhunderte voller Mythen, Irrtümer und stetig wechselnder Vorstellungen davon, was eine 'normale' oder 'gute' Geburt sein soll. Sie macht sichtbar, wie sehr sich die Bedingungen des Gebärens verändert haben - und dass erst seit kurzer Zeit die Geburtserlebnisse von Frau und Kind überhaupt in den Mittelpunkt rücken. So wird ihre historische Reise nicht nur zu einem Streifzug durch die Kreißsäle der Geschichte, sondern zu einer Erzählung über Unterdrückung und Ermächtigung, die weit über das Thema Geburt hinausreicht. Denn Geburten prägen wie kaum ein anderes Ereignis unsere Vorstellungen von Weiblichkeit.
Ausstattung: Mit Schwarz-Weiß-Abbildungen
Helena Barop, geboren 1986, studierte in Freiburg und Rom Geschichte und Philosophie. Ihre Doktorarbeit 'Mohnblumenkriege. Die globale Drogenpolitik der USA, 1950-1979' hat viel Beachtung in den Medien gefunden und wurde mit gleich drei renommierten Preisen ausgezeichnet: Mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung (2. Platz Geistes- und Kulturwissenschaften), dem Gerhard-Ritter-Preis der Universität Freiburg und dem Preis der AG Internationale Geschichte im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands. Mit 'Der große Rausch' erschien 2023 ihr erstes Sachbuch. Es wurde als bestes Wissenschaftsbuch des Jahres 2024 nominiert und auf den 2. Platz gewählt. Helena Barop lebt in Freiburg und arbeitet seit 2021 als freie Autorin.