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Der Roman "Grevinde" von Hermann Heiberg spielt in der dänischen Adelswelt und erzählt die Geschichte von Graf Axel Dehn, der nach Rankholm reist, um eine mögliche Braut zu finden. Nach einer langen und beschwerlichen Reise erreicht er das Schloss Rankholm, wo er von der Gräfin Lucile Lavard empfangen wird. Die Gräfin ist eine faszinierende Frau, die trotz ihrer Abgeschiedenheit in der ländlichen Umgebung eine starke Persönlichkeit und einen scharfen Verstand besitzt. Axel ist von ihrer Anmut und Intelligenz beeindruckt, aber auch von der geheimnisvollen und stolzen Komtesse Imgjor, die ihm gegenüber zunächst kühl und abweisend ist. Im Laufe der Geschichte wird deutlich, dass Imgjor und der junge Doktor Prestö eine besondere Verbindung haben, die auf gemeinsamen Idealen und einer kritischen Haltung gegenüber der aristokratischen Gesellschaft basiert. Axel, der von Imgjor fasziniert ist, versucht, ihre Zuneigung zu gewinnen, während er gleichzeitig mit den gesellschaftlichen Erwartungen und den eigenen Gefühlen ringt. Der Roman beleuchtet die Spannungen zwischen Tradition und Moderne, zwischen persönlichem Streben und gesellschaftlichen Verpflichtungen. Heibergs Werk ist eine tiefgründige Erkundung der menschlichen Natur und der Komplexität sozialer Beziehungen in einer sich wandelnden Welt.
Sein Vater, der Rechtsanwalt und Politiker Carl Friedrich Heiberg, war ein unehelicher Sohn des Schauspieldirektors Friedrich Ludwig Schröder; seine Mutter war die Schriftstellerin Asta Heiberg. Hermann Heiberg wollte Rechtswissenschaften studieren, gab den Plan aber wegen der politischen Umstände seiner Zeit auf und machte eine Buchhandelslehre in Kiel. Er gründete einen Schulbuchverlag in Schleswig, den er aber bald aufgab. 1870 übernahm er die Leitung der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung in Berlin, bald darauf die der Spenerschen Zeitung. Später betätigte er sich im Banken-, Versicherungs- und Hypothekenwesen und war viel auf Reisen. Sein erstes Buch, Plaudereien mit der Herzogin von Seeland (1881), wurde ein großer Verkaufserfolg und Heiberg machte die Schriftstellerei zu seinem Hauptberuf. 1892 zog er wieder nach Schleswig.