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HipHop wurde 50 und diese Entwicklung war nicht nur in Amerika sondern auch in Deutschland ab Anfang der 1980er Jahre alles andere als homogen, widerspruchsfrei und immer überall gesellschaftlich akzeptiert. Vielmehr ist sie gezeichnet von vielfältigen Narrativen, Brüchen und Mythen, die sich in Form von Technologien, kommerziellen Erfolgen oder Skandalen, aber auch von Generationswechseln zeigen. Eine zentrale Rolle spielen dabei Mythen und Narrationen, wie eben der der ersten Party, die Möglichkeiten des Technics-1210er, der ersten Jam, des ersten Wholetrain, der ersten Cipher etc., denn Mythen transportieren in ihrem Narrativ iterativ nicht nur eine spezifische Form von Erinnerungskultur, sondern initiieren diese zugleich. Dabei ist nicht immer zwingend das erste Ereignis als Ursprungserzählung zur Hand, Deutungshoheiten, uneindeutige Erinnerungen, Unwissen spielen dabei ebenso eine Rolle. Unabdingbar ist dabei die Berücksichtigung der medialen Grundierung von HipHop über Fotos, Filme, Tonträger,Equipment, Musikvideos etc. Die gegenwärtige Entwicklung ist kaum außermedial zu begreifen und zu fassen. Reichweitenstarke Aktivitäten innerhalb von sozialen Medien finden außerhalb der sozialen Medien nur wenig Nachhall. Narrative wie Mythen unterliegen Transformationen, Krisen wie auch Brüchen in der räumlichen und zeitlichen Verbreitung und Tradierung. Das Buch geht als konkretes Tagungsergebnis mulitperspetivisch und in vielfältigen Anwendungs- wie auch Analysefeldern dem Problemaufriss nach.
Michael Rappe ist Hochschullehrer für Geschichte und Theorie und der Populären Musik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Fachbereich Jazz|Pop. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen und publizistischen Arbeit war und ist die Auseinandersetzung mit der Geschichte, der Ästhetik und den soziokulturellen Bedingungen afrodiasporischer Musikkulturen. Thomas Wilke ist Professor für Kulturelle Bildung an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Schwerpunkte seines wissenschaftlichen und publizistischen Arbeitens sind popkulturelle Praktiken, Mediengeschichte des 19. Jahrhunderts, audiovisuelle Medienanalysen und der Zusammenhang von Ästhetik, Medien, Theorie und Bildung.
Einleitung.- Toni L im Gespräch:50 Jahre HipHop & die Entwicklung in Deutschland.- Myth-Making, Sampling-Geschichte und HipHop’s Kampf um den Ursprung.- Die Ursprungserzählung der HipHop-Kultur als Success Story im Bildband Born in the Bronx (2007).- Hip-Hop – die vergessene Generation Westberlins.- Zur kritischen Reflexion rap-kultureller Mythen in der Postmigrationsgesellschaft.- Ahmet Gündüz. Die doppelte Mythologisierung des ersten deutschsprachigen Rap(per)s.- Erfolgreicher deutschsprachiger Rap – Eine Auswertung und (Teil-)Analyse für das Jahr 2022.- MONA LIZA rappt im Städel.- Mit dem Köftespieß zum Rheingold. Über Meme-Kultur, Authentizität und Kino bei Xatar.- Genreregel: Regelbruch. Rechtliche Überlegungen zur Dekonstruktion von Narrativen im Gangsta-Rap am Beispiel von Bushido.- Von Referenzen und Mythen im Hip Hop: Michael Jordan im Fokus.- Wie Hip Hops organische Pädagog*innen und Intellektuelle im Senegal und New York ihre Kultur für soziale Gerechtigkeit einsetzen.- Umweltkonflikte und Nachhaltigkeitsthemen im HipHop.- Kann man Jugendliche mit Hip Hop empowern?.- Szenespezifisches Wissen und der gesellschaftliche Impact subkultureller Wissensordnungen am Beispiel von KRS One.- „Kreis der Krisis“ – Ein mythopoetisches Schreibwerk der Individuation.
E-Mail: ProductSafety@springernature.com