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Anfang der 1990er Jahre führte die Einführung minimalinvasiver Operationsverfahren zu einem tiefgreifenden Wandel chirurgischer Behandlungsmethoden in sämtlichen operativen Fachgebieten der Medizin. Die minimalinvasive Revolution der Chirurgie vollzog sich in kürzester Zeit und fand große Resonanz in der breiten Öffentlichkeit. Diesem plötzlichen Umbruch ging eine langjährige Entwicklungsphase voraus, deren wichtigstes Zentrum die Kieler Universitätsfrauenklinik war. In diesem Buch kommen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu Wort, die aktiv an dieser Entwicklung beteiligt waren. Ihre Berichte geben Einblicke in den klinischen Alltag der 1970er und 80er Jahre, in dem diese Innovationsprozesse eingebettet waren. Sie sprechen über technische und medizinische Barrieren, die überwunden werden mussten und über wissenschaftliche Kontroversen und persönliche Konflikte, von denen die Entwicklung begleitet war. Im Zentrum aller Berichte steht Kurt Semm (1927-2003), der damalige Chefarzt der Kieler Frauenklinik. Er gilt heute als Vater der Minimalinvasiven Chirurgie.
Prof. Dr. Ibrahim Alkatout, geb. 1978, studierte Medizin, Medizinethik und Hospital Management. Ab 2005 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel tätig und wurde 2006 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promoviert. 2007 wechselte er in die Klinik für Allgemeine Chirurgie und 2009 in die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, wo er 2013 habilitierte. 2018 wurde er zum Universitätsprofessor für Minimalinvasive und Roboterassistierte Chirurgie berufen. Heute arbeitet er als leitender Oberarzt an der Universitätsfrauenklinik.