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Lea Katharina Kumkar examines the possibilities and limits of non-contractual rule-making in the digital sector. She begins with the observation that digital services are often used without a solid contractual basis. This raises the question of whether providers can regulate user behaviour - for example through "community standards" - even in the absence of contractual obligations. The author develops a model that derives regulatory authority from subjective rights ("theory of conditional permission"): a rightsholder may permit third parties to interfere with the protected scope of their right and may attach conditions to this permission. Such conditions participate in the validity claim of the subjective right and operate as binding rules of conduct for anyone who acts within the protected scope of that right. On this basis, the subjective right conveys a rule-making authority that is limited by the object of the right itself. For the digital sector, the author identifies ownership of the server as a suitable basis for non-contractual rule-making. Access to server resources constitutes rivalrous use and thus an interference with property. Owners may therefore set conditions for such use and thereby regulate behaviour in virtual space. However, this form of rule-making is subject to limits arising in particular from the principles governing the effect of fundamental rights between private parties as well as from regulatory requirements.
Born in 1989; studied law at the Universities of Heidelberg and Freiburg; 2014 First State Examination in Law; research associate at the Institute for Media and Information Law (Freiburg); 2017 doctorate in law (Dr. iur.); 2019 Second State Examination in Law; 2021 Junior Professorship for Civil Law, Business Law, and Legal Issues of Digitalization at the University of Trier; 2024 habilitation; Director of the Institute for Law and Digitalization Trier (IRDT).
Einleitung
A. Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit
B. Stand der Forschung
C. Gang der Untersuchung
Erster Teil: Vorüberlegungen
§ 1 Technische Grundlagen, Entwicklungen und Begriffe
A. Daten und Digitalisierung
B. Computer, Hard- und Software
C. Netzwerke
D. Internetdienste und -anwendungen
E. Digitale Einrichtungen
F. Virtuelle Räume
G. Dezentralisierung und Internationalität
§ 2 Vertragsrechtliche Überformung des Digitalsektors
A. Kontraktualisierung
B. Vertragsverhältnis
C. Entwicklungstendenzen im Digitalsektor
D. Bewertung
E. Exkurs: Grenzen der "Digitalregulierung durch Vertragsrecht"
§ 3 Zusammenfassung Erster Teil
Zweiter Teil: Private Regelsetzung
§ 4 Begriff und Erscheinungsformen
A. "Privatheit" der Regelsetzer
B. Erscheinungsformen
§ 5 Rechtstheoretische Einordnung
A. Norm
B. Recht
C. Rechtsnorm
D. Regelung
§ 6 Rezeptionsmechanismen
A. Integration privater Normen in staatliches Recht
B. Anerkennung durch staatlichen Geltungsbefehl
§ 7 Legitimation
A. Demokratische Legitimation
B. Legitimation gegenüber den Normadressaten
§ 8 Zusammenfassung Zweiter Teil
Dritter Teil: Regelsetzung durch subjektive Rechte
§ 9 Das subjektive Recht
A. Begriff, Wesensmerkmale und Klassifizierungen
B. Das subjektive Recht als "Rechtebündel"
C. Güterzuordnung durch subjektive Rechte
§ 10 Theorieansätze zur Regelsetzung durch subjektive Rechte
A. Das subjektive Recht als Normsetzungsbefugnis (Bucher)
B. Rechtsetzung durch Ausübungsregeln (F. Kirchhof)
C. Weiterer Meinungsstand
D. Bedeutung für die weitere Untersuchung
§ 11 Grundlagen einer Theorie der bedingten Gestattung
A. Gestattung des Rechtsinhabers
B. Bedingte Gestattungen
C. Anforderungen an das subjektive Recht
D. Ergebnisse zu § 9
§ 12 Anwendungsstudie
A. Nutzungsordnungen
B. Das "private Hausrecht" in Rechtsprechung und Lehre
C. Eigenständiges Rechtsinstitut oder reiner Ordnungsbegriff?
D. Haus- und Nutzungsordnungen als Gestattungsbedingungen
E. Ergebnisse zu § 10
§ 13 Zusammenfassung Dritter Teil
Vierter Teil: Private Ordnung im virtuellen Raum
§ 14 Virtuelles Hausrecht?
A. Grundlegung durch das LG Bonn (1999)
B. Die weitere Entwicklung in der Rechtsprechung
C. Breiter Meinungsstand im Schrifttum
D. Stellungnahme und Ausblick auf die weitere Untersuchung
§ 15 Digitalgüter zwischen Körperlichkeit und Immaterialität
A. Körperliche Gegenstände und ihre Zuordnung
B. Immaterielle Gegenstände und ihre Zuordnung
C. Die Zuordnungsregime im Vergleich
D. Informationsgüter zwischen Körperlichkeit und Immaterialität
E. Digitale Einrichtungen als Zuweisungsgegenstand
F. Ergebnisse zu § 15
§ 16 Digitalzugriffe als Schutzbereichseingriff
A. Methodische Vorüberlegungen
B. Immaterialgüterrechte (Urheberrecht)
C. Eigentum
D. Ergebnisse zu § 16
§ 17 Ausübung der Regelsetzung durch bedingte Gestattung
A. Gestattungsberechtigung
B. Art und Form der Gestattung
§ 18 Inhalt und Grenzen der Regelsetzungsbefugnis
A. Immanente und äußere Grenzen
B. Sachliche Konvergenz
C. Der Rechtsrahmen für die digitale Plattform-Kommunikation
§ 19 Zusammenfassung Vierter Teil
Fünfter Teil: Anwendbares Recht
§ 20 Anwendbares Recht
A. Prüfung des anwendbaren Rechts
B. Internationales Sachenrecht im EGBGB
C. Digitaldiskurs im Internationalen Sachenrecht
D. Anwendbares Recht bei bedingter Gestattung
§ 21 Zusammenfassung Fünfter Teil
Sechster Teil: Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse