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Als Siebenjährige debütierte sie mit Mozarts Klavierkonzert dMoll und Beethovens Klavierkonzert CDur; sie studierte unter anderem bei Friedrich Gulda in Wien und erlangte spätestens mit dem Sieg beim Internationalen ChopinWettbewerb 1965 weltweiten Ruhm; ihre intuitiven und temperamentvollen Interpretationen sind legendär: Martha Argerich ist eine der virtuosesten und bekanntesten Pianistinnen unserer Zeit. Und sie fasziniert nicht nur mit der Kraft ihres Spiels, sondern auch mit ihrer unabhängigen, eigenwilligen und geheimnisvollen Persönlichkeit. Olivier Bellamy ist als einer von nur wenigen Journalisten in den Genuss mehrerer längerer Gespräche mit dem Musikstar gekommen. Mit diesem Band lässt er uns daran teilhaben.
Martha Argerich wurde 1941 als Tochter einer jüdisch-russischen Emigrantin und eines argentinischen Mathematikprofessors in Buenos Aires geboren. Seit ihrer frühen Kindheit spielte sie Klavier und wurde als Wunderkind gefeiert. Bereits in den sechziger Jahren war sie weltbekannt; seither wurde sie vielfach ausgezeichnet. Unter anderem aufgrund ihres starken Lampenfiebers gibt Argerich keine Solokonzerte mehr, stattdessen trat sie mit Musiker*innen wie Nelson Freire, Lilya Zilberstein und Vladimir Horowitz auf. Seit 2018 organisiert die Pianistin das jährliche Martha Argerich Festival in Hamburg. Zudem engagiert sie sich für junge Klaviertalente.Olivier Bellamy, geboren 1961 in Marseille, bekam schon als Kind Musikunterricht - auf Initiative seiner Mutter hin, die bedauerte, dass ihr selbst dieser Luxus in der Kindheit nicht zuteilwurde. Damit legte sie wohl die Weichen für Bellamys zukünftige Karriere als Journalist, Autor und Radiomoderator. Am bekanntesten war er für seine preisgekrönte Radiosendung Passion Classique, in der seine Gäste ihre Lieblingswerke mit den Zuhörer*innen teilten. Neben einer Biographie über und dem Gesprächsband mit Martha Argerich veröffentlichte er weitere Bücher über Komponisten wie Chopin und Schubert sowie über die verschiedensten Musikthemen.