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Dieses Buch ist eine Einladung, die Angst vor den "falschen Worten" abzulegen. Dr. Matthias Wiemer zeigt, dass es in existenzielle Situationen nicht auf geschliffene Sätze ankommt, sondern auf eine zugewandte innere Haltung. Mit viel Einfühlungsvermögen und fundierter Expertise verbindet der Autor psychologische Aspekte mit der Praxis der Hospizarbeit. Er beschreibt, wie Sprache zum schützenden Raum wird und wie selbst in der Stille eine tiefe Verbundenheit entstehen kann.
Ein Buch, das Mut macht, einfach da zu sein.
- Halt geben: Wie Sie durch Präsenz und kleine Gesten Sicherheit vermitteln. - Worte wählen: Welche Formulierungen in Krisen beruhigen und welche Sie vermeiden sollten. - Stille aushalten: Wie Schweigen von einer Lücke zu einer Ressource wird. - Fürsorge: Wie Sie gut für sich selbst sorgen, um für andere Kraft zu haben.
Für Angehörige, Haupt- und Ehrenamtliche und alle, die Menschen auf ihrem letzten Weg würdevoll begleiten möchten.
Dr. Matthias Wiemer blickt auf einen beruflichen Weg zurück, der ihn zunächst als Ingenieur und später als Vorstand in verantwortungsvolle Führungspositionen führte. Doch bereits in diesen drei Jahrzehnten prägte sich seine Überzeugung, dass nachhaltige Wirkung weniger durch Positionen entsteht, sondern durch menschliche Haltung, gelungene Beziehung und klare Kommunikation. Seine Weiterbildungen in systemischen und hypnosystemischen Ansätzen waren für ihn der konsequente Schritt, um zu verstehen, wie Menschen in Phasen des Übergangs Orientierung finden und wie Resonanz innere Stärke wecken kann.
Heute begleitet er als Coach und Berater Menschen und Organisationen in Zeiten der Veränderung. Seine Arbeit ist getragen von einer Haltung, die Ruhe, Wertschätzung und eine respektvolle Aufmerksamkeit für die innere Welt seines Gegenübers in den Mittelpunkt stellt. Genau diese Haltung prägt auch sein ehrenamtliches Engagement in der Hospizbewegung. Für Matthias Wiemer sind Coaching, Beratung und Sterbebegleitung keine gegensätzlichen Welten, sondern durch einen gemeinsamen Kern verbunden: Es geht immer darum, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich gesehen fühlen, zur Ruhe kommen und so sein dürfen, wie sie sind. Als Autor verknüpft er seine vielfältigen Erfahrungen mit dieser zugewandten Haltung. Seine Texte zeigen, welche Kraft Sprache in existenziellen Situationen entfalten kann, besonders wenn Worte nicht nur Informationen vermitteln, sondern Halt geben, Würde schützen und das Wesentliche berührbar machen sollen.