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Das Thema Sterben ruft bei vielen Menschen Ängste hervor. Sie assoziieren es mit kräftezehrenden und schmerzvollen Behandlungen.
Der Palliativmediziner Michael Hatzenbühler, der rund 5.000 Menschen bis zu ihrem Tod begleitet hat, beschreibt in diesem Buch einfach und anschaulich die typischen Veränderungen des Körpers, des Geistes und des Charakters Sterbender. Dabei stellt er unter Beweis, dass das natürliche Sterben einen Menschen aus dessen Leben begleitet und seinen Angehörigen die Chance auf einen akzeptierenden Abschied gibt. Betrachtet man die charakteristischen Veränderungen im Sterbeprozess in ihrem Zusammenhang, hat jede einzelne ihren Sinn.
Der Autor zeigt, dass die Natur durch körperliche und seelische Prozesse Vorsorge getroffen hat. So kann das Ende des Lebens einen wenig leidvollen Verlauf nehmen.
Dr. med. Michael Hatzenbühler, geb. 1963, ist Anästhesist, Notfall- und Intensiv- sowie Palliativmediziner mit Weiterbildung in Spezieller Schmerztherapie. 2010 gründete er die Palliativstation im Krankenhaus Hetzelstift. Seit 2015 ist er ärztlicher Leiter im Ambulanten Hospiz und Palliativzentrum Neustadt an der Weinstraße.
Vorwort 7 Vorab einige persönliche Worte 11 Was ist das natürliche Sterben? 15 Die Physiologie des Sterbens 15 Die vier Phasen des natürlichen Sterbens 19 Emotionale Not 21 Woran sterben wir? 24 Unbegründete Ängste 27 Die Angst vor unerträglichen Schmerzen 27 Die Angst vor dem Ersticken 30 Die Angst vor dem Verhungern 32 Die Angst vor dem Verdursten 32 Die Angst vor einem Darmverschluss 35 Die Angst vor einer Lebervergiftung 35 Die Angst vor einer Nierenvergiftung 36 Natürliche Veränderungen in den Sterbephasen 37 Veränderungen in der Diagnosephase 37 Veränderungen in der Wohnungsphase 40 Veränderungen in der Bettphase 45 Veränderungen in der Dauerschlafphase 49 Die letzten Minuten 50 Akzeptanz des Sterbens 53 Individuelle Vorstellung vom Sterben 53 Hindernisse bei der Sterbeakzeptanz: Ängste 54 Die eigene Persönlichkeit 55 Empfehlungen und Anregungen für Sterbende und Angehörige 59 Empfehlungen und Anregungen für die Diagnosephase 59 Empfehlungen und Anregungen für die Wohnungsphase 68 Empfehlungen und Anregungen für die Bettphase 75 Empfehlungen und Anregungen für die Dauerschlafphase 79 Das Phänomen der präfinalen Unruhe 83 Hospizbewegung und SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung) 89 Kurative und palliative Behandlung 91 Schlussbemerkungen 95 Danksagung 99 Nachruf 101