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In "Jenseits der Schriftkultur" untersucht Mihai Nadin die tiefgreifenden Veränderungen, die die Schriftkultur in der modernen Welt durchläuft. Nadin argumentiert, dass die traditionelle Schriftkultur, die einst das Rückgrat der menschlichen Kommunikation und Wissensvermittlung bildete, zunehmend durch neue, effizientere Formen der Interaktion und Informationsverarbeitung ersetzt wird. Diese Entwicklung wird durch die rasante technologische Fortschritte und die allgegenwärtige Digitalisierung vorangetrieben, die neue Kommunikationsmittel wie das Internet und multimediale Plattformen hervorgebracht haben. Nadin beschreibt, wie diese neuen Technologien die Art und Weise, wie Menschen Informationen aufnehmen und verarbeiten, grundlegend verändern. Er betont, dass die Schriftkultur nicht vollständig verschwinden wird, sondern sich in eine von vielen spezialisierten Kommunikationsformen verwandelt. Der Autor fordert ein Umdenken in Bildung und Gesellschaft, um die Chancen und Herausforderungen dieser neuen Ära zu nutzen. Er plädiert für eine Anpassung der Bildungssysteme, um den Anforderungen einer post-schriftkulturellen Gesellschaft gerecht zu werden, und sieht in der verbesserten menschlichen Interaktion das Potenzial für eine positive Entwicklung.
Mihai Nadin (* 2. Februar 1938 in Bräov, Rumänien) ist ein rumänischer Informatiker und emeritierter Professor.
Nadin studierte Elektrotechnik und Informatik am Polytechnischen Institut Bukarest und Philosophie an der Universität Bukarest, durch die er auch in Ästhetik promoviert wurde. An der Ludwig-Maximilians-Universität wurde er als Mitarbeiter der Arbeitsgruppe um Wolfgang Stegmüller habilitiert. Er war, bis zu seiner Emeritierung, Lehrstuhlinhaber für Computational Design an der Bergischen Universität Wuppertal.
Seit seiner Emeritierung arbeitet er weiter auf dem Gebiet der Antizipationsforschung[1] an dem von ihm mitbegründeten Institut für Antizipationsforschung ANTE an der University of Texas at Dallas.