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Die "Einfache Erzählung von dem schrecklichen Absturze des Schrofenberges" beschreibt ein dramatisches Naturereignis, das sich im August 1851 in der Nähe von Brannenburg ereignete. Der Schrofenberg, ein Vorberg südlich von Brannenburg, erlitt einen massiven Bergsturz, der durch die Feuchtigkeit des dahinterliegenden Bärnmooses begünstigt wurde. Der Absturz führte zu erheblichen Verwüstungen in der Region, insbesondere im Dörfchen Gmein, das fast vollständig unter den Schuttmassen begraben wurde. Die Erzählung schildert die Reaktionen der lokalen Bevölkerung, die verzweifelten Versuche, die Schäden zu begrenzen, und die Rolle der örtlichen Behörden und des Adels, insbesondere des Grafen Fabio Pallavicini, bei der Bewältigung der Krise. Trotz der Bemühungen, die Wassermassen und den Schutt zu kontrollieren, waren die Schäden erheblich, und die Gefahr weiterer Abstürze blieb bestehen. Der Text bietet auch Einblicke in die geologischen und hydrologischen Bedingungen, die zu dem Ereignis führten, und diskutiert mögliche Maßnahmen zur Verhinderung zukünftiger Katastrophen.
Sebastian Dachauer (* 19. August 1778 in Neunburg vorm Wald in der Oberpfalz; - 24. Februar 1863 in Fischbach am Inn) war ein deutscher Theologe und oberbayerischer Heimatforscher.
Dachauers Taufname war Wolfgang. Er schloss 1796 das churfürstliche Gymnasium in München (heute Wilhelmsgymnasium München)[1] ab und absolvierte anschließend am angeschlossenen Lyzeum das obligatorische Grundstudium (= Philosophie). 1798 trat er in München in den Augustinerorden ein und erhielt den Ordensnamen Sebastian. Nach dem Studium der Theologie wurde er am 19. September 1801 zum Priester geweiht.[2] Bis 1807 war er als Hilfspriester in Aufkirchen tätig.[3] Anschließend wurde er Schulbenefiziat in Brannenburg. In dieser Position befasste er sich intensiv mit der Geschichte des oberen Inntals und des Landkreises Rosenheim. Er verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte Oberbayerns, die er meistens im Oberbayerischen Archiv, dem Organ des Historischen Vereins für Oberbayern, veröffentlichte.[4] Gemeinsam mit seinem Bruder Gottfried, der dort Bürgermeister war, veröffentlichte er 1841 außerdem eine zweibändige Ortschronik über seine Geburtsstadt Neunburg vorm Wald. Dachauer verstarb am 24. Februar 1863 in Fischbach am Inn; sein Leichnam wurde auf seinen Wunsch in Brannenburg bestattet.