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Aufgabe der Sozialen Arbeit ist es, die Handlungsmöglichkeiten und Ressourcenzugänge gesellschaftlich marginalisierter Gruppen unter der Voraussetzung größtmöglicher Partizipation zu verbessern. Partizipation erschöpft sich im Kontext von Gemeinwesenarbeit und Stadtentwicklung jedoch häufig in veranstalteten Partizipationsformaten. Stephanie Pigorsch beleuchtet ethnografisch, dass diese Formate dazu tendieren, die Handlungsmöglichkeiten der Akteur*innen entgegen der fachlichen Intention zu blockieren. Dazu fokussiert sie vor allem auf die Effekte materieller Formatierungen, machtvolle Bearbeitungen des Subjekts sowie widerständige Praktiken und diskutiert die Eingebundenheit der Sozialen Arbeit in eine von Widersprüchen geprägte Praxis.
Stephanie Pigorsch (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterinim Arbeitsbereich soziale Literatur am Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI, Berlin). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Partizipation, Differenz, und soziale Ausschließung als Schlüsselthemen Sozialer Arbeit, Gemeinwesenarbeit und sozialraumbezogene Handlungsfelder, historische Entwicklungslinien und Informationsinfrastrukturen Sozialer Arbeit sowie qualitativ-rekonstruktive Forschungszugänge.