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Wie kommt es, dass sich Markus Söder so gern mit großen Fleischmengen ablichten lässt? Und warum würde der amerikanische Präsident niemals zum veganen Steak greifen? Für Suzanne Zaccour werden diese Fragen zum Ausgangspunkt für eine Reise in die Abgründe unseres Essverhaltens. Denn schon längst ist die Wahl unseres Mittagessens nicht mehr Privatsache, sondern steckt tief inmitten eines anti-woken Kulturkampfes.
Präzise entschlüsselt Zaccour, warum Männer vermeintlich Fleisch brauchen, um sich männlich zu fühlen - und warum die Werbung uns allzu gerne lachende Tiere präsentiert, die es kaum erwarten können, gegessen zu werden. Anhand prägnanter Beispiele aus Politik, Werbung und Popkultur zieht sie verblüffende Parallelen zwischen Fleischkonsum und der Unterdrückung weiblicher Autonomie.
Suzanne Zaccour promovierte in Oxford zu Rechtsprechung in Fällen sexualisierter Gewalt. Sie ist juristische Leiterin der kanadischen Association nationale Femmes et Droit und forscht zu Familienrecht und rape culture. Außerdem ist sie als Speakerin zu diesen Themen aktiv und bietet Coachings für vegane Ernährung an.