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"Es waren zwei Königskinder" ist eine ergreifende Ballade, die die tragische Geschichte zweier königlicher Liebender erzählt, die durch unüberwindbare Hindernisse getrennt sind. Die Erzählung beginnt mit der Vorstellung der beiden Königskinder, die sich innig lieben, jedoch durch ein tiefes Wasser voneinander getrennt sind. Die Königstochter wünscht sich, dass ihr Geliebter zu ihr schwimmen könnte, und verspricht, Kerzen anzuzünden, um ihm den Weg zu leuchten. Doch ein falsches Nönnchen löscht die Kerzen aus, und der junge König ertrinkt. Am nächsten Morgen, während die Menschen fröhlich sind, ist die Königstochter von Trauer erfüllt. Sie bittet ihre Mutter um Erlaubnis, zur grünen See zu gehen, um ihren Geliebten zu finden. Trotz der Warnungen ihrer Mutter geht sie allein und trifft auf einen Fischer, den sie bittet, den Körper des Königssohns aus dem Wasser zu holen. Der Fischer erfüllt ihre Bitte, und die Königstochter belohnt ihn mit einer goldenen Krone und einem Ring. In ihrer Verzweiflung stürzt sie sich in die See, um mit ihrem Geliebten vereint zu sein. Die Ballade endet mit dem Bild der beiden toten Königskinder, während Glocken läuten und die Menschen in Trauer versinken. Diese Ballade thematisiert die Unüberwindbarkeit von Hindernissen in der Liebe und die letztendliche Vereinigung im Tod.
Hans Theodor Woldsen Storm ( 14. September 1817 in Husum, Herzogtum Schleswig; - 4. Juli 1888 in Hanerau-Hademarschen) war ein deutscher Schriftsteller. Mit seiner Lyrik und Prosa gehört er zu den bedeutendsten Vertretern des Poetischen Realismus. Storm ist vor allem für seine Novellen bekannt, empfand sich allerdings in erster Linie als Lyriker und sah die Gedichte als Ursprung seiner Erzählungen. Für ihn war das Erlebnis das Fundament seiner Gedichte, während er der Gedankenlyrik fernstand. Einige Verse und Novellen richten sich gegen den Adel und kritisieren die Beamtenhierarchie sowie die Verbindung weltlicher und geistlicher Kräfte.
Neben den frühen lyrisch-stimmungsbetonten Werken wie Immensee und Angelica finden sich in der Novellistik seiner mittleren und späten Jahre weitere Themen und Impulse. Zu ihnen gehören religions- und sozialkritische Ideen wie in Veronica, Im Schloß oder Ein Doppelgänger. Mit Kunstmärchen und unheimlichen Novellen wie Draußen im Heidedorf und Renate, Eekenhof und schließlich Der Schimmelreiter steht sein Werk in einem Spannungsverhältnis zu Vorgaben des Realismus.