Thomas Brasch

Was ich mir wünsche

Gedichte aus Liebe. 'Bibliothek Suhrkamp'.
gebunden, 96 Seiten
ISBN 3518224131
EAN 9783518224137
Veröffentlicht März 2007
Verlag/Hersteller Suhrkamp Verlag AG
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Beschreibung

Liebe
ist für Thomas Brasch (1945-2001) eine Haltung, die sich jeder Festlegung verweigert. Eine Haltung, die ihre Träume fürchtend und sehnend der Wirklichkeit aussetzt und das Mögliche stets in den Horizont des Unmöglichen stellt. Braschs dichterische Leidenschaft hofft und verzweifelt, vertraut und betrügt, preist und vernichtet.
Und sie belehrt: Wann, wem und wie schreibt man ein erotisches Gedicht?
In dem Band stehen Gedichte, die Brasch eigenständig und zu Lebzeiten publiziert hat, neben literarischen Hinterlassenschaften. Texte aus den frühen Jahren(»Anna, komm ...«) sind ebenso vertreten wie Arbeiten aus jüngerer Zeit, etwa eine Gruppe mit Brunke-Gedichten, die in den 1990er Jahren entstanden sind.

Portrait

Thomas Brasch, Dichter, Dramatiker, Filmschaffender und Übersetzer, eine der markantesten Figuren der neuen deutschen Literatur, wurde 1945 in Westow/Yorkshire (England) als Sohn jüdischer Emigranten geboren. Bis zu dem Jahr, in dem er die DDR verließ (1976), lebte er in Ostberlin. 1977 erschien sein bekanntestes Buch, der Erzählband Vor den Vätern sterben die Söhne. 2001 ist er in Berlin gestorben.
Thomas Wild, geboren 1973, Dr.phil., Literatur- und Politikwissenschaftler, freier Autor, lebt in Berlin. Er hat den Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Uwe Johnson sowie das TEXT+KRITIK-Heft 166/167 zu Hannah Arendt mit herausgegeben und ein Buch über die Beziehungen zwischen Arendt und der deutschen Gegenwartsliteratur geschrieben.
Thomas Wild, geboren 1973, Dr.phil., Literatur- und Politikwissenschaftler, freier Autor, lebt in Berlin. Er hat den Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Uwe Johnson sowie das TEXT+KRITIK-Heft 166/167 zu Hannah Arendt mit herausgegeben und ein Buch über die Beziehungen zwischen Arendt und der deutschen Gegenwartsliteratur geschrieben.

Pressestimmen

»Dieser Band mit einer Reihe unveröffentlichter Schätze aus dem Nachlaß zeigt, dass Brasch als Lyriker am schönsten, verletzlichsten und zugänglichsten schrieb. ›Geh nicht weg, sagte sie. / Der blaue Himmel im Kino und die Welt die nicht / mehr ist, wie sie nie war.‹ Liebe ist bei Brasch eine Haltung, heißt es im Nachwort des Literaturwissenschaftlers Thomas Wild. Sie ist widersprüchlich, zerstörerisch und Chiffre für ein Schreiben, das die Offenheit sucht.«

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