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Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Unfalltod ihres dreijährigen Bruders kommt Karla Reger auf die Welt. Lebt sie nur, weil er starb? Versucht ihre Mutter dem toten Kind zu folgen, weil das Mädchen ein schlechter Ersatz ist? Karla wird den Verdacht nicht los, unbefugt auf der Welt zu sein.
Ausgerechnet Darwin, der nüchterne Wissenschaftler des angeblichen "Rechts des Stärkeren", zeigt Karla die Bedeutung von Mitgefühl und Zuneigung. Braucht "the best to survive at a given moment" nicht mehr und anderes als Stärke und Überwältigung? Hatte Darwin eine "Liebestheorie", in der die Weibchen durch Schönheit und Phantasie verführt wurden und nicht allein gnadenloser Kampf über Leben und Tod entscheidet?
Mit den Lebensstationen der erzählten Personen spannt sich die Handlung des Romans vom Ersten Weltkrieg im Ruhrgebiet über das Wuppertal der 30er und 40er Jahre zu einer Kindheit und Jugend in den 50er und 60er Jahren und endet mit einem Blick in das unermeßliche Universum. Fiktionen und dokumentarische Elemente schlingen sich um einen autobiographischen Kern mit der Frage: Was ist Herkunft, wer gehört zu unserer Familie?
Durch Darwin versteht Karla die Bedeutung von Zuneigung und Fürsorge - und die Leben prägenden Kräfte des Todes. Von den Anfängen von Zuneigung und Mitgefühl zwischen Eltern und Kindern bei scheinbar niederen Lebewesen wie Spinnen und Ohrwürmern folgt sein Blick den menschlichen Fähigkeiten bis zur Selbstlosigkeit. Ist der Mensch verdorbener Erzengel oder ein höheres Tier?
Sie wurde in Wuppertal geboren. Nach Abschluss einer Buchhandelslehre und der Nachholung des Abiturs zog sie nach München und studierte dort Sozialwissenschaften und Philosophie. Sie arbeitete als Rundfunkautorin und moderierte u. a. das Kulturjournal beim BR.
Die schwierige Anfangszeit mit einem Pflegesohn mit afghanischen Wurzeln verarbeitete sie in dem Buch Said, unser Kind von fremden Eltern. Für ihren Mann, den Komponisten Christian Mings, schrieb sie zu einigen Musikstücken die Texte, u. a. zu Darwins Tochter.
Nach ihrem Eintritt in das Rentenalter zogen sich beide in ihren Wohnsitz auf dem Land nahe Wasserburg am Inn zurück. Dort ist Ute sehr engagiert, u. a. in der VHS und im Theater, wo sie Einführungen in die jeweiligen Aufführungen gibt. In diesen etwas ruhigeren Jahren vollendete sie die Arbeit an einem Werk mit dem Arbeitstitel Darwins Tochter, angestoßen durch den Text des Musikstücks, mehrfach verändert und nun unter dem Titel Luftwurzeln: Der Sommer mit Darwin vorliegend.