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"Der heilige Antonius von Padua" von Wilhelm Busch ist eine satirische Erzählung, die das Leben des heiligen Antonius auf humorvolle Weise darstellt. Die Geschichte beginnt mit der Darstellung von Antonius' frühen Talenten und seiner Neigung zur Frömmigkeit. Im Verlauf der Erzählung wird Antonius mit verschiedenen Versuchungen und Herausforderungen konfrontiert, die seine Hingabe und seinen Glauben auf die Probe stellen. Die Erzählung ist in mehrere Kapitel unterteilt, die jeweils einen anderen Aspekt seines Lebens beleuchten, darunter seine Liebe und Bekehrung, die Bedeutung der Marienverehrung, und seine Erfahrungen mit der Beichte und der Wallfahrt. Busch nutzt seinen charakteristischen Humor, um die Heiligkeit und die menschlichen Schwächen von Antonius zu beleuchten, und bietet dabei eine kritische, aber liebevolle Betrachtung der religiösen Praktiken seiner Zeit. Die Erzählung endet mit Antonius' Rückzug in ein Klausnerleben und seiner Himmelfahrt, wobei Busch die spirituelle Reise des Heiligen mit einem Augenzwinkern betrachtet.
Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 14. April[1] 1832 in Wiedensahl; - 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zudem war er als von niederländischen Meistern beeinflusster Maler tätig.
Seine ersten Bildergeschichten erschienen ab 1859 als Einblattdrucke. In Buchform wurden sie erstmals 1864 unter dem Titel Bilderpossen veröffentlicht. Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt er bei seinem Tod dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als "Klassiker des deutschen Humors".[2] Als Pionier des Comics schuf er u. a. Max und Moritz, Fipps, der Affe, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe, die Knopp-Trilogie und weitere, bis heute populäre Werke. Oft griff er darin satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen und Laien. Viele seiner Zweizeiler sind im Deutschen zu festen Redewendungen geworden, zum Beispiel "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr" oder "Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich".