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Was kann es heißen aus der Perspektive der Disability Studies über Gefühle zu schreiben? Ausgehend von der Annahme, dass Gefühle sozio-kulturelle Phänomene mit Konsequenzen sind, bietet das Buch einen Überblick über die Theoriebildung zu Affekt, Emotionen und Gefühlen in diesem Feld. Yvonne Wechuli schlägt eine geteilte Terminologie für eine noch ausstehende übergreifende Auseinandersetzung mit gefühlsbezogenen Themen in den Disability Studies vor.
Dr. phil. Yvonne Wechuli, Vertretungsprofessur für das Fachgebiet Behinderung, Inklusion, soziale Teilhabe, Institut für Sozialwesen, Universität Kassel
Vorwort und Dank Einleitung 1 Emotionsrepertoires einer dis/ableistischen Vorstellungswelt 1.1 Verdrängung von Gemeinsamkeiten 1.1.1 Projektion von Verletzlichkeit 1.1.2 Spaltung von Un/abhängigkeit 1.1.3 Abjektion unkontrollierbarer Körper 1.1.4 Zusammenfassung 1.2 Entinnerung von Differenz und sozialer Ungleichheit 1.2.1 Verpflichtende Nichtbehinderung 1.2.2 Umstrittene Unterstützungswürdigkeit 1.2.3 Glaube an eine gerechte Welt und grausamer Optimismus 1.2.4 Ausblendung des Zusammenhangs zwischen Behinderung und Armut 1.2.5 Zusammenfassung 1.3 Fetischisierung außergewöhnlicher Körper 1.3.1 Voyeuristisches Begehren 1.3.2 Freakshows 1.3.3 Vereinnahmtes Leiden 1.3.4 Inspirationsporno 1.3.5 Zusammenfassung 1.4 Zwischenfazit 2 Behindernder Affekt 2.1 Emotionsarbeit und Gefühlsnormen 2.1.1 Psycho-emotionaler Disablismus als Auslöser von Emotionsarbeit 2.1.2 An behinderte Menschen gerichtete Gefühlsnormen 2.1.3 Auswirkungen von Emotionsarbeit 2.1.4 Zusammenfassung 2.2 Medikalisierung der Gefühle behinderter Menschen 2.2.1 Verpflichtende Able-mindedness 2.2.2 Pathologisierung von Gefühlen als Beeinträchtigungsfolgen 2.2.3 Epistemologische Behinderung durch Unterstellung von Hysterie 2.2.4 Fetischisiertes Begehren 2.2.5 Zusammenfassung 2.3 Materielle Auswirkungen auf Leib und Leben 2.3.1 Bedrohter Lebensunterhalt 2.3.2 Bedrohte Zugehörigkeit 2.3.3 Bedrohte Unversehrtheit 2.3.4 Bedrohtes Leben 2.3.5 Zusammenfassung 2.4 Zwischenfazit 3 Fühlstrategien in einer behindernden Gesellschaft 3.1 Passing, Maskerade und Kuvrieren 3.1.1 Passing: als nichtbehindert durchgehen 3.1.2 Maskerade: als behindert durchgehen 3.1.3 Kuvrieren: als Superkrüppel durchgehen 3.1.4 Zusammenfassung 3.2 Disability Pride und Cripping 3.2.1 Feiern von Differenz 3.2.2 Unterlaufen von Normen 3.2.3 Affirmative Rahmungen von Verbundenheit und Begehren 3.2.4 Elitäre Ausgrenzungen 3.2.5 Zusammenfassung 3.3 Reclaiming 3.3.1 Repräsentationen nuancierter Subjektivität 3.3.2 Überleben in einer dis/ableistischen Gesellschaft 3.3.3 Emanzipatorische Wissensproduktion 3.3.4 Rezeption als kommodifiziertes inspirierendes Narrativ 3.3.5 Zusammenfassung 3.4 Zwischenfazit 4 Perspektiven auf Gefühle in den und für die Disability Studies: ein Fazit 4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Arbeit 4.2 Kritische Einordnung des eigenen Vorgehens 4.3 Anwendungsbeispiel für die erarbeiteten Begrifflichkeiten: COVID-19-Pandemie 4.4 Ausblick auf Forschungsdesiderata und sich anschließende Fragen 5 Literaturverzeichnis