Veranstaltungen

 

Gastspiel Seebühne Hiddensee mit Karl Huck: Der Tod in Venedig

26.02.2026 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Einar & Bert - Theaterbuchhandlung, Winsstr. 72, 10405 Berlin
Preis: 20 EUR, 18 EUR (ermäßigt)

Karl Huck von der Seebühne Hiddensee wird wieder einmal zu Gast in unserer Theaterbuchhandlung sein. Es steht die Novelle "Der Tod in Venedig" von Thomas Mann auf dem Programm. Szenische/Performative Lesung mit Karl Huck; Regie: Antje König.

Eintritt: 20 EUR, 18 EUR (ermäßigt). Der Kartenverkauf erfolgt an der Kasse im Buchladen. Reservierungen sind per Telefon möglich: 030/443528511. Oder per Mail: info@einar-und-bert.de. Bitte geben Sie stets Nachname und Anzahl der Plätze an.


 

PSST! Mit Stimme Theater machen / Ein Kartenlernspiel

12.03.2026 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Einar & Bert - Theaterbuchhandlung, Winsstr. 72, 10405 Berlin
Preis: Eintritt frei

Ein Kartenset für alle, die Lust haben, gemeinsam die eigene Stimme zu erkunden. 94 Karten in fünf Bereichen laden zu einem spielerischen und vielfältigen Umgang mit Stimme im Theater ein. Übungen, Spiele, Experimente und Wissenskarten fördern künstlerisches Ausprobieren und bewusstes Wahrnehmen. Dafür kommen Perspektiven aus der Stimm- und Sprechbildung, der Theaterpädagogik sowie den Künsten zusammen. Für mutige Stimmen in Theater und Performance, in Bildung, Schule und im Alltag.

Konzipiert und geschrieben von Marit Fiedler, Caroline Intrup, Isabelle Zinsmaier, Matthias Dreyer.

Entstanden im Projekt "Fokus Stimme", Studiengang Lehramt Theater, Hochschule für Musik und Theater Rostock mit freundlicher Unterstützung durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Das Kartenset stellen am 12.03., um 19 Uhr Marit Fiedler, Isabelle Zinsmaier sowie Carolien Intrupt vor. Wo? Natürlich in der Einar & Bert Theaterbuchhandlung, Winsstr. 72, 10405 Berlin.


 

Buchpremiere: Recherchen 177 "Die Leiblichkeit der Texte" mit Autor Helmut Becker

23.04.2026 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Einar & Bert - Theaterbuchhandlung, Winsstr. 72, 10405 Berlin
Preis: Eintritt frei

Wie gewinnt ein Textvortrag, obwohl er aus wiederholbaren Zeichen besteht, Bühnenpräsenz? Was kann die heutige Sprechausbildung im Schauspielstudium leisten, um die Studierenden darin zu unterstützen?

Helmut Becker geht diesen zentralen Fragen in seiner Dissertation nach. Basierend auf aktuellen Leiblichkeitskonzepten und einem phänomenologisch orientierten Textbegriff analysiert Becker Möglichkeiten der Texterschließung und Textgestaltung an klassischen Werken von Euripides, Shakespeare, Schiller, Kleist, Kafka, Mann, Camus sowie zeitgenössischen Autoren wie Heißenbüttel, Brinkmann und Gernhardt.

Durch die gezielte Schulung von Atemqualitäten und deren Anwendung am Text entsteht ein neues, tiefgehendes Verständnis von Leiblichkeit. Das Buch zeigt, wie ein solches Leibbewusstsein die Lust am Text, an kraftvoller Bühnenpräsenz und authentischer Textperformanz nachhaltig fördert – und richtet sich an Schauspielstudierende, Bühnenprofis sowie alle, die sich für lebendige Textpräsentation, Stimmtraining und performative Literaturvermittlung Begeistern.


 

Buchpremiere: Informierte Unbestimmtheit. Zur Robotik im Theater

02.07.2026 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Einar & Bert - Theaterbuchhandlung, Winsstr. 72, 10405 Berlin
Preis: Eintritt frei

Ausgehend von der Frage nach einem post-anthropozentrischen Verständnis von Theater entfaltet Marcel J. V. Kieslich in seiner Studie eine theoretisch wie praktisch fundierte Untersuchung der szenischen Robotik. Im Zentrum steht die Analyse mehr-als-menschlicher Relationen und ihrer ästhetischen wie ontologischen Implikationen für die performativen Künste. Kieslich entwickelt auf dieser Basis neue Inszenierungspraktiken, die den Roboter nicht allein als technisches Artefakt, sondern als relationales Gegenüber begreifen. Dieses Spannungsfeld zwischen algorithmischer Steuerung und emergenter Autonomie fasst er unter dem Begriff der "Informierten Unbestimmtheit". Im Zusammenspiel von Kunst- und Wissenschaftsforschung skizziert das Buch Kooperationsmodi, die das Verhältnis von Mensch und Technik in der Theaterpraxis neu bestimmen und einen Beitrag zur aktuellen Debatte um posthumanistische Ansätze in der Theaterforschung leisten.