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In diesem leicht zu lesenden Sachbuch widmet sich Leonie Schöler historischen Frauen, die während ihrer Lebzeiten und nach ihrem Ableben keine Anerkennung für ihre wissenschaftliche oder gesellschaftliche Arbeit bekommen haben. Die Lorbeeren wurden häufig den Männern in ihrem sozialen Umkreis zugeschrieben.
Dass sie das Geschlecht nicht losgelöst von anderen Faktoren wie Klasse, "Race", sexuelle Orientierung und Identität oder Behinderungen betrachtet, gelingt Schöler dabei besonders gut.
Fundiert kritisiert sie unser hierarchisches Gesellschaftssystem, das sich um Macht und Machterhaltung dreht und in dem weiße Männer ganz oben stehen. Zudem räumt Schöler mit manchen stereotypischen Vorstellungen von Geschichte auf - Spoiler: es geht den Jägern und Sammlern an den Kragen - und belegt anschaulich, dass Geschichte immer von den "Siegern" geschrieben wird.
Schöler endet mit der Erkenntnis und Aufforderung, dass Ungleichheiten nur mit der Unterstützung von Nicht-direkt-Betroffenen beseitigt werden können.
Locker und gut nachvollziehbar geschrieben und absolut hilfreich für das eigene Geschichtsverständnis. Ein Must-Read im Bücherregal.
zum Produkt € 22,00*