Veranstaltungsarchiv

Berni Mayer liest aus "Rosalie"

25.10.2018 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Herzogsburg Dingolfing
Vorverkauf: bücherladen Dingolfing T. 08731.40153
Preis: 9.- / Schüler 6.-

BERNI MAYER : "ROSALIE"
"Der niederbayrische Autor Berni Mayer musste erst nach Berlin gehen, um seine Heimat neu zu deuten. Das Ergebnis ist der schrecklich schöne Roman 'Rosalie'. " (Süddeutsche)

Berni Mayer wurde in Mallersdorf - Pfaffenberg geboren und ist in Grafentraubach, einem Ortsteil von Laberweinting, Lkr. Straubing, aufgewachsen. In "Rosalie" zeichnet er das Bild einer bayerischen Dorfjugend in den Achtzigern, "das seinem eigenen Aufwachsen nicht unähnlich sein dürfte" (Der Spiegel). Gängige Niederbayern-Klischees vermeidet Mayer in seinem Roman konsequent.

Die Handlung verlegt Mayer in das fiktive Dorf Praam an der Schwarzen Laaber, eine Hundertseelengemeinde, die zwar mit einem Pfarrer ausgestattet ist, aber keinen eigenen Bürgermeister hat. Anlässlich der Beerdigung des Vaters kehrt Konstantin, die Hauptfigur, aus deren Perspektive erzählt wird, viele Jahre später nach Praam zurück und erinnert sich. So werden die Achtzigerjahre, in denen die Hauptstory spielt, mit der Gegenwart gekreuzt. Es ist kein milder Blick zurück, sondern den Heimkehrer packt auch die Wut, auf die provinzielle Enge und sogar auf seine Jugendliebe Rosalie, die ihn einst in einer entscheidenden Situation im Stich gelassen hat.

Rosalie, die erste Liebe, war eine 14-Jährige, die mit ihrem Vater aus München ins niederbayerische Dorf umgezogen ist, "ein blass schimmerndes Wesen mit dunkelbraunen, kompliziert geflochtenen Haaren", das sich zu rebellieren traute. Und dann traute sich Konstantin auch. Die Idylle bekommt einen Riss, als die beiden in einem Dachstuhl einen Toten finden, der sich selbst getötet hat, wodurch eine ganz andere Geschichte ins Rollen kommt. Das Schloss von Praam war nämlich Schauplatz von NS-Verbrechen gewesen, die in der Dorfgemeinde unter den Tisch gekehrt wurden.

Hier greift der Autor Berni Mayer einen authentischen Fall auf, der sich in Laberweinting zugetragen hatte, Einzelheiten über das dortige "NS - Polenkinderlager" sind erst vor wenigen Jahren bekannt geworden. Mayer legt in seinem Roman frei, "was unter der Oberfläche aus Katholizismus (und) Vereinsleben" vor sich gegangen ist. (AZ)

"Ein wunderbares Buch, lakonisch, zart - Heimat, Jugend, Liebe. Es ist, wie es ist - grausam und schön."
(BR - Capriccio)
Foto: Birte Filmer

Berni Mayer liest aus "Rosalie"

Der Nino aus Wien mit Band plus The Helmut Bergers

14.04.2018 20:00 Uhr

Der Nino aus Wien mit Band plus The Helmut Bergers
Veranstaltungsort: Stadthalle Dingolfing
Vorverkauf: bücherladen am Marienplatz und www.reservix.de
Preis: 22.50 (online plus Gebühr)

Am Samstag, 14. April 2018, 20 Uhr, erstrahlt die Dingolfinger Stadthalle wieder in Rot: Redboxkultur präsentiert einen rein österreichischen Musikabend erster Qualität! Hauptact ist der einfach wunderbare Nino aus Wien, der im Kulturmagazin "Falter" als "der beste Liedermacher seiner Generation" bezeichnet wird, und den sie daher auch den "Bob Dylan vom Praterstern" nennen. Den Abend eröffnen wird auf vielfachen Wunsch die Salzburger Band The Helmut Bergers.

Ninos Texte sind herrlich verspult, hintergründig und cool, dabei ist er kein klassischer Liedermacher, sondern vor dem Hintergrund seiner vierköpfigen Band ein famoser Popsongerfinder. Er ist ein wichtiger Vorreiter des heute so aktuellen Austropop, der von Wanda bis Voodoo Jürgens reicht. Der Nino aus Wien hat den Grundstein dazu gelegt und 2016 den Amadeus Award als bester österreichischer Alternativkünstler erhalten.

Aus Salzburg kommt die aus Redbox-Festivaltagen beliebte Band mit dem skurilen Namen "The Helmut Bergers", die Rock und Dance mit einer schönen Portion Melancholie mischt und der ideale Opener für einen runden Musikabend made in Austria ist.

Tickets im bücherladen Dingolfing und unter www.reservix.de
Foto: Prussmann

Stefanie Sargnagel liest

22.03.2018 20:00 Uhr

Stefanie Sargnagel liest
Veranstaltungsort: Bruckstadel Dingolfing
Vorverkauf: vor Ort: bücherladen Dingolfing - Zusendung: telefonisch 0873140153 oder mail@buela.de. Wir teilen Ihnen bei Ticketbestellung die Zahlungsmodalitäten mit.
Preis: 15.-

Stefanie Sargnagel kommt nach Dingolfing!
Der Wiener Shooting Star liest im Bruckstadel

Für das Lifestyle-Magazin VICE ist sie schlicht und einfach "die wichtigste österreichische Autorin des 21. Jahrhunderts". Stefanie Sargnagel, die eigentlich Sprengnagel heißt, sprengt tatsächlich alle literarischen Grenzen, was oft zum Brüllen komisch ist, manchmal auch tragisch.

Ihr Markenzeichen ist die rote Baskenmütze, berühmt wurde sie durch ihre Posts im Internet zu allen möglichen und unmöglichen Themen des Tages. Mittlerweile hat die gebürtige Wienerin mehrere Bücher verfasst, zuletzt "Statusmeldungen" im Rowohlt-Verlag. Ihre Auftritte sind Kult, oft ausverkauft, denn ihre Auslassungen "wirken wie hingerotzt, und trotzdem sitzen die Worte perfekt" (DIE ZEIT). Folgerichtig erhielt sie 2016 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb den Publikumspreis.

Bevor sie groß herauskam, hat Stefanie Sargnagel in einem Telefon-Callcenter gejobbt. Ihre Aufzeichnungen aus dieser Zeit sind legendär: "Rufnummernauskunft, Stefanie Fröhlich, was kann ich für Sie tun?" "Ich hätte gern die Nummer vom Gefängnis in Eisenstadt. Da ist morgen nämlich Tag der offenen Tür." Sie ist Chronistin unfreiwilliger Komik, ebenso wie provokante Seziererin unserer abwegigen Gesellschaft. Und vor allem sehr lustig!

Tickets gibt es im bücherladen am Marienplatz, Tel. 08731.40153.
FOTO: Goll

Nachkriegsjahre in München: Anton Kirchmair erzählt vom Leben, singt vom Tod

27.11.2017 20:00 Uhr

Nachkriegsjahre in München: Anton Kirchmair erzählt vom Leben, singt vom Tod
Veranstaltungsort: Bruckstadel Dingolfing
Vorverkauf: bücherladen Dingolfing, Tel. 08731.40153
Preis: 9.00 Euro

Der Universalkünstler Anton Kirchmair -Sänger, Zeichner, Bildhauer und Schriftsteller lebt mit seiner Frau Martha unmittelbar an der bayerisch - tschechischen Grenze, in Marchhäuser, einer Einöde wie die Leute sagen, einem Paradies wie er sagt.
Einst verlief hinter dem Grundstück des Künstlers die Todeszone des Eisernen Vorhangs. Viele Menschen gibt es nicht mehr hier, "aber den Luchs und manchmal den Wolf, auch den Elch, die wilde Sau und den Auerhahn und dann meine Freunde, die Kreuzottern. Manchmal steht der Hirsch vor mir, aufrecht und voll Ruhe, mit mächtigen Geweih und wir schauen uns an."
Anton Kirchmair ist 1943 in München zur Welt gekommen. "Das Zitherspiel meines Vaters, das Heulen der Sirenen, das Detonieren der Bomben waren die Lieder an meiner Wiege. Davor eine feuchte Windel gegen den Staub der berstenden Häuser. Nach dem Krieg war die Stadt still, ohne Farben, ohne Bewegungen, voller Ruhe und Frieden."
Daran denkt Anton Kirchmair gerne, denn "die Stadt hat uns Kindern gehört". (zitiert nach Süddeutsche vom 4.7.2017).
In Dingolfing wird Kirchmair von dieser Kindheit erzählen und lesen, einer Kindheit, die in einer von Tod und Zerstörung gezeichneten Stadt den Kindern eine heute kaum vorstellbare Freiheit offenbarte. Und diese (verlorene) Freiheit der Jugend ist bis heute ein zentrales Anliegen Kirchmairs: "Das Schwimmen in der Isar, die Köpferer von den Brücken im Flaucher und am Tierpark und dann vom Georgenstein, als dieser noch kühn und frei stand, das Schwimmen durch die Wasserfälle, das Gehen über dem Eis, das Wissen um die Gefahren und um die Möglichkeiten, ihnen zu begegnen, das haben uns diejenigen beigebracht, die nicht vom Krieg zerschossen waren. Heute leben die Kinder in permanenter Aufsicht. Das ist eine der Tragödien unserer Gesellschaft."
Anton Kirchmair liest nicht nur, er erzählt, er inszeniert seinen Auftritt. Er artikuliert, malt mit den Lauten, und schweigt an den richtigen Stellen. Dann holt er die Gitarre hervor und singt. Schöne, ruhige Lieder vom Tod und einem kohlschwarzen Rappen, nicht nur der Zeit um 1945 und dem November entsprechend. (Foto: Hans Haas)

redboxkultur präsentiert: POLLYESTER + Pottwal live!

29.09.2017 20:00 Uhr

redboxkultur präsentiert: POLLYESTER + Pottwal live!
Veranstaltungsort: Stadthalle Dingolfing
Vorverkauf: bücherladen, Skribo Wälischmiller, www.reservix.de
Preis: im Vorverkauf: 17.- / Schüler 13.-

"Pollyester muss man lieben, geht nicht anders." (Spiegel Online)
"Zum Umfallen schön !" (Intro)
Pollyester, das ist wunderbar glamouröser Sound aus München, der gleichermaßen anspruchsvoll und tanzbar ist. Pollyester, mittlerweile zu viert, wurden 2007 von der Bassistin und Sängerin Polina Lapkovskaja aus Minsk und dem LaBrassBanda-Schlagzeuger Manuel da Coll gegründet. Ihr Hit "Catrina" wurde in allen Clubs landauf landab gespielt, die Release-Show des Albums "City of O." in den Münchner Kammerspielen war ausverkauft.
Kammerspiele, Salzburger Festspiele, "Polly" ist als Bühnenmusikerin an großen Theatern der Welt zuhause, gleichermaßen werden die Münchner auf Festivals und Konzerten aber auch wegen ihrer mitreißenden, coolen Auftritte im Pop- und Rockbereich gefeiert.
Ihr Debutalbum "Earthly Powers" bewertete der Kulturspiegel als "lässigste Platte des Sommers", und die Süddeutsche legt nach: "Eine unwiderstehliche Werbung dafür, wieder einmal in einen Club zu gehen." Nun, zu unserem Club in Dingolfing wird am 29.9. die Stadthalle! Kommen!
(Foto: Markus Burke)
Als Support konnten wir die derzeit hoffnungsvollste und spannendste Band aus dem Landkreis gewinnen: Pottwal aus Tunzenberg sind gerade dabei, mit Eigenkompositionen aus dem Spacerock-Umfeld musikalisch abzuheben. Ihr Debut Album "Double Space" ist vielbeachtet, ebenso wie ihre kürzlich absolvierte 3-Städte-Tour durch Landshut, Straubing und Passau. Höchste Zeit, dass Dingolfing drangehängt wird. Kommen!

Vergangene Veranstaltungen im Veranstaltungsarchiv!

Teresa Präauer Oh Schimmi

29.05.2017 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Herzogsburg Dingolfing

Besonders "live" ist Teresa Präauer ein Vergnügen, denn die rhythmisch rasante Sprache, gespickt mit Wortwitz und Klangexperimenten, macht ihren Roman "Oh Schimmi" zu einem literarischen Ereignis.
Teresa Präauer hat einen "formvollendet freien Roman geschrieben, verrückt, verstörend, sehr komisch und auch tragisch", schreibt die "Zeit", und alle Medien sind sich einig, "Oh Schimmi" ist "großartig", "genial", "einzigartig". Die in Wien lebende Künstlerin und Schriftstellerin ist Trägerin des aspekte-Literaturpreises und wurde zum Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.
Schimmi, der tragikomische Held ihres Buches, ist ein spätpubertierendes Muttersöhnchen, das mit seiner ebenso durchgeknallten Mutter in einem Hochhausappartement wohnt. Er wünscht sich nichts sehnlicher als eine Frau. Es kommt zu grotesken Begegnungen mit dem anderen Geschlecht, aber anstatt zum Liebhaber macht er sich zum Affen, und zwar ganz wörtlich, er zieht sich das Affenkostüm über; oh Schimmi!
Das ist immer wieder sehr witzig, aber dennoch bleibt Schimmi auch ein tragischer Held. In einer kalten Welt aus Hochhäusern und Stadtautobahnen sind Annäherungsversuche eben leicht zum Scheitern verurteilt, da hilft auch das Fernrohr nichts, mit dem er seine Liebste über die Straßenschlucht hinweg beobachtet.
Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2015 begeisterte Teresa Präauer Jury und Publikum, in einer Stichwahl unterlag sie dann ganz knapp. Was eine "Affenschande" ist, wie Deutschlandradio Kultur bemerkte. In Dingolfing darf man auf einen sehr kurzweiligen Abend gespannt sein.
Foto: Katharina Malojnovic

Antje Rávic Strubel: In den Wäldern des menschlichen Herzens

23.11.2016 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Bruckstadel Dingolfing

Antje Rávic Strubel, die in Potsdam lebt, machte im vergangenen Jahr Schlagzeilen mit ihrem Episodenroman "In den Wäldern des menschlichen Herzens", der von der Literaturkritik, z. B. von Denis Scheck, hoch gelobt wurde. Es geht um Liebende, Begehrende, die unterwegs sind, aber nie ganz ankommen; in der skandinavischen Natur, in der Wüste und in Metropolen wie Manhattan und München. Alles wird in Frage gestellt, auch die traditionelle Geschlechteridentität gerät ins Wanken. Antje Rávic Strubel erzählt hellsichtig und leidenschaftlich von den Brüchen, den blinden Flecken und verborgenen Strömungen in unseren Vorstellungen von der Liebe.
Vor gut 30 Besuchern las Antje Rávic Strubel Episoden aus ihrem Buch, die verschiedene Möglichkeiten von Liebe, aber auch deren Brüchigkeit aufzeigen. Die Gäste folgten gespannt der konzentrierten Lesung, teils begeistert, teils überrascht. Die anschließende Diskussion verlief sehr lebhaft und interessiert.
Foto: Zaia Alexander

Antje Rávic Strubel: In den Wäldern des menschlichen Herzens

Wunderbare Momente im Bücherladen

20.01.1986 20:00 Uhr

Wunderbare Momente im Bücherladen
Veranstaltungsort: Bücherladen
Vorverkauf: bücherladen Dingolfing, Tel. 08731.40153

(1) H.C. Artmann (2) Anna Wimschneider (3) Sibylle aus der Schmitten spielt Molly Bloom aus Ulysses von J.Joyce (4) Martin Sperr (5) Ensemble Die Rache der fetten Sau (6) Anna Mitgutsch (7) Judith Jannberg (8) Ludwig Fels (9) Barbara Frischmuth (10) Sascha Scholl liest Ödön von Horvath (11) Miriam Pressler (12) Rafik Schami (13) Bernt Engelmann (14) Uwe Timm (15) Gudrun Pausewang (16) Elsbeth Wolffheim referiert über Vladimir Nabokov (17) Marieluise Ritter (18) Aysel Özakin (19) Joseph von Westphalen (20) Salim Alafenisch (21) Wolf Wondratschek (22) Burkhart Schröder (23) Pavel Kohut (24) Thommie Bayer (25) Nasrin Bassiri (26) Monika Hartig (27) Herta Müller (28) Wolfgang Hilbig (29) Anna Rosmus (30) Hans-Dieter Schwarze (31) Josef Winkler (32) Gabriele Wohmann (33) Maxim Biller (34) H.C. Artmann (35) Hans Joachim Schädlich (36) Werner Fritsch (37) Monika Maron (38) Marcel Beyer (39) Franzobel (40) Carl Amery (41) Das andere Niederbayern (Martin Sperr, Hubert Ettl, Karin von Wangenheim, Hartmut Riederer, Django Asül) (42) Marianne Hofmann (43) Zoe Jenny (44) Thomas Meinecke (45) Zé do Rock (46) Arnold Stadler (47) Birgit Vanderbeke (48) Gerd B. Ziegler (49) Peter Stamm (50) Julia Franck (51) Feridun Zaimoglu (52) Norbert Niemann (53) Zé do Rock (54) Selim Özdogan (55) Wladimir Kaminer (56) Leoluca Orlando (57) Helmut Krausser (58) Alexa Hennig von Lange (59) Charles M. Huber (60) Eva Demski (61) Literamatic (Die bücherladen-Crew liest aus den letzten 20 Jahren) (62) Arno Geiger (63) Zsuzsa Bánk (64) "StückWerk" - ein Thomas-Bernhard-Abend mit Hartmut Heder, Stefan Heinrichs und "Just Sax" (65) Rocko Schamoni (66) Max Goldt (67) Josef Winkler (68) Lydia Daher (69) Thomas Glavinic (70) Wilhelm Genazino (71) Clemens Meyer (72) Peter Wawerzinek (73) Andreas Altmann (74) Friedrich Ani (75) Josef Bierbichler (76) Christoph Nußbaumeder und Anna Eger (77) Judith Kuckart (78) Andreas Altmann (79) Zè do Rock (80) Stefan Moster (81) Literamatic 2 (Hartmut Heder liest aus 30 Jahren bücherladen) (82) Anne von Canal (83) Antje Rávic Strubel (84) Teresa Präauer (85) Anton Kirchmair (86) Stefanie Sargnagel (87) Berni Mayer