Noch wissen wir nicht, wohin wir wandern, aber merken Sie sich diesen Termin gerne schon vor. Weitere Infos folgen rechtzeitig.
Sophie steckt fest - im Hamsterrad aus Studium und Leistung, in einem sterbenslangweiligen Praktikum. Dabei sind sich alle einig: Aus ihr wird mal was. Nur was, das weiß selbst Sophie nicht. Und so folgt sie einem Impuls und kauft per Klick im Internet für einen Spottbetrag ein altes, verfallenes Haus in der ostdeutschen Provinz. Doch die Renovierungsarbeiten stellen sich als schwieriger heraus als auf YouTube dargestellt. Und was macht man mit den langen Stunden der Stille zwischen den Tagen? Dort, wo nur weite Felder und flirrendes Licht sind, beginnt Sophie endlich, die Erwartungen anderer abzustreifen und sich zu fragen: Was will ich eigentlich? Und warum?
Lemberg 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ihr Vater hatte Nelka früh im Obstbau unterrichtet, und schon als Kind hatte sie ihm beim Veredeln der Apfelbäume geholfen. Dank dieses Wissens kann sie sich anfänglich der Zudringlichkeit des Gutsverwalters erwehren. Sie plant den Apfelanbau für ihn, und die Plantagen bescheren ihm nach dem Krieg ein Vermögen. Jahrzehnte später kehrt Nelka an den Ort ihres Leidens zurück. Sie will, dass Marten sich an das erinnert, wovon sie selbst sich endlich befreien muss. Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben, bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. Sie erzählt von Frauen, deren Wissen und Körper ausgebeutet wurden, die sich in Freundschaft verbanden und sich so gegen Erniedrigung und Brutalität stemmten. Nelka beleuchtet ihre Schicksale hellwach und sensibel - und bewahrt die Erinnerung an sie.
Unser beliebter Buchvorstellungsabend, den wir gemeinsam mit der VHS organisieren, bietet reichlich Inspiration:
Neues, Wiederentdecktes, Spannendes, Berührendes - für jeden und jede ist was dabei.
Melden Sie sich gerne an, damit wir besser planen können.
Am Ausgang sammeln wir wie immer für eine soziale Einrichtung in Flintbek.
Ein bewegendes Debüt: zwei Schwestern, ein Roadtrip und die Frage, wie man weiterlebt, wenn sich alles ändert 'Zwei hinreißende Schwestern in einer Geschichte voller Liebe, Mut und Hoffnung - dieser Roman hat mich glücklich gemacht.'¿Elena Fischer 'Eine Hommage an die Liebe zwischen Geschwistern und die unbezwingbare Kraft der Kunst.'. Annika Büsing 'Es ist eine Wucht!' Alina Bronsky Juna ist siebzehn und will trotz ihres schwindenden Augenlichts um jeden Preis Malerin werden. Martha ist dreizehn und versucht alles, um aus dem Schatten ihrer begabten Schwester zu treten. Die zwei wechseln kaum ein Wort miteinander. Doch dann verschlechtert sich Junas Diagnose, und sie erkennen, dass sie sich nur gemeinsam gegen die Welt wappnen können. Einfühlsam und kraftvoll erzählt Cora Wucherer vom unstillbaren Hunger auf das Leben und von einem Sommer, der alles verändert.
Seit sie denken können, teilen sich Juna und Martha ein Zimmer in ihrer engen Familienwohnung in München-Giesing. Doch das ist auch schon alles, was die beiden Schwestern gemeinsam haben. Juna, außergewöhnlich begabt und bedroht von einer seltenen Krankheit, erfährt, dass ihr wohl nur noch wenige Monate bleiben, bis sie ihr Sehvermögen verliert. Ihr Traum, einmal eine ebenso bedeutende Künstlerin zu werden wie ihr großes Vorbild Lotte Laserstein, scheint zu zerbrechen. Ihre jüngere Schwester Martha hingegen kämpft darum, überhaupt gesehen zu werden. Mit Junas Ausweis in der Tasche ergattert sie sich einen Nebenjob in einem Kino - und damit eine völlig neue Unabhängigkeit. Als Juna unbedingt ihr Lieblingsgemälde von Lotte Laserstein in Malmö sehen will, ergreift Martha ihre Chance und organisiert eine heimliche Reise für die beiden. Was als Abenteuer beginnt, wird zu einer ungeahnten Herausforderung - und die Schwestern geraten an die Grenzen dessen, was sie voneinander zu wissen glaubten.
Zum dritten Mal kommt Meike Rötzer zu uns nach Flintbek, diesmal hat sie "Stolz und Vorurteil" im Gepäck.
Von Bridget Jones über Clueless bis Bridgerton: Jane Austens Geschichten und Verweise darauf prägen die Popkultur bis heute. Mit feiner Ironie beschreibt Austen, scharfsinnige Chronistin menschlicher Schwächen, wie man sich selbst im Weg stehen kann. Zeitlos relevant und überraschend modern verhandelt sie Selbstbestimmung, Klassenfragen und die Grenzen des gegenseitigen Verstehens. Zum 250. Geburtstag der Autorin präsentiert Schauspielerin und Gründerin des Erzählbuchverlags Meike Rötzer Stolz und Vorurteil in neuem Gewand. In 100 mitreißenden Minuten tanzen die eigensinnige Elizabeth Bennet und der stolze Mr. Darcy ein Pas de deux zwischen Gefühl und gesellschaftlicher Erwartung.