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In der zweiten Staffel von Politisch Lesen wollen wir uns mit Utopien und Dystopien beschäftigen. Macht es überhaupt Sinn, sich eine Zukunft auszumalen, die mehr ist, als eine logische Fortsetzung der Gegenwart? Sollten wir vielleicht, anstatt uns über Utopien Gedanken zu machen, die jüngsten Berichte des Weltklimarats studieren und uns dann über Schadensbegrenzung den Kopf zerbrechen? Und sind Dystopien nicht vor allem dazu geeignet, eine kollektive Depression zu befördern?
An sieben Montagabenden (verteilt über zwölf Wochen) werden wir drei dystopische Romane und eine Reihe kürzerer Texte über das Potenzial utopischen Denkens diskutieren. Vielleicht gelingt es uns sogar, gemeinsam konkrete Utopien zu denken. Wie schon bei der ersten Staffel von Politisch Lesen wollen wir versuchen, uns nicht nur einen fundierten Zugang zu drängenden gesellschaftlichen Problemen zu erarbeiten, sondern auch über mögliche Handlungsperspektiven ins Gespräch zu kommen.
Dies ist die zweite Staffel von Politisch Lesen. Sie schließt sich thematisch an die erste (im Frühjahr/Frühsommer 2026) an, in der wir uns mit der Frage auseinandersetzten: "Droht ein neuer Faschismus?" Teilnahme an der ersten Staffel ist jedoch nicht Voraussetzung für die Teilnahme an der zweiten.
Weitere Informationen (auch über die Texte und die Reihenfolge, in der sie gelesen werden) erfolgen nach Anmeldung. Im Interesse einer produktiven Diskussion wird die Teilnehmerzahl gedeckelt. Anmeldungen – bitte bis zum 1. September an politischlesen@web.de – werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung ist leider nicht möglich.