Hier finden Sie die persönlichen Buchempfehlungen der Mitarbeiter der Buchhandlung Droste. Stöbern Sie gern durch die verschiedenen Seiten und entdecken Sie die Vielfalt unserer Buchtipps vom Roman über Sachbücher bis zum Kinderbuch.
Gibt es Liebe auf den ersten Blick? Noch mit 70? Ja, gibt es! Schließlich ist ihr Ehemann Edmond schon länger tot, Marthe erwartet nichts mehr, hat immer nur für ihren Mann und die Kinder gelebt. Aber jetzt tritt auf einmal Felix in ihr Leben, der noch einmal zehn Jahre älter ist und ihr Leben völlig auf den Kopf stellt, so dass die Kinder ihre Mutter gar nicht mehr wiedererkennen. "Klatschmohn, sagt man, sei die Blume des Begehrens." Ein dünnes Büchlein, aber soooo schön! Eine Hommage an die Liebe im Alter.
Gerlinde Droste
Klappentext:
In dem märchenhaften Roman Die Klatschmohnfrau gibt es ein Wiedersehen mit der Dame in Blau. Marthe ist siebzig und führt ein völlig zurückgezogenes Leben als Witwe. Fast fünfzig Jahre war sie mit Edouard verheiratet, einem Mann, den ihr Vater für sie ausgesucht hatte. Pflichtbewusst und rücksichtsvoll hat sie immer für andere gelebt, den ernsten Edouard, ihre Kinder und später die Enkelkinder.
Und dann lernt sie Félix kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, Marthes erste große Liebe. Félix, der Maler ist und noch einmal zehn Jahre älter, wirbelt ihr Leben völlig durcheinander. Sie, die stets dunkelblau gekleidet war, kauft sich ein rot gemustertes Kleid, klatschmohnrot wie das der jungen Frau, die sie auf der Straße gesehen hat. Von ihren überraschten und peinlich berührten Kindern lässt sie sich nicht im geringsten in ihrem neuen Lebensgefühl beirren. Voller Selbstbewusstsein und Fröhlichkeit genießt Marthe mit Félix ihre Liebe.
Von der Hardcover-Ausgabe Die Klatschmohnfrau wurden bisher über 50.000 Exemplare verkauft. Jetzt erstmals als Taschenbuch.
zum Produkt € 12,00*
Die Kinderfreundinnen Lily Blum und Agnes Engler werden getrennt, als im Oktober 1940 alle Juden aus Sulzburg in Südbaden deportiert werden. Lily zieht ein Foto mit ihnen beiden aus der Manteltasche, zerreißt es in zwei Hälften und reicht es der Freundin aus dem fahrenden Lastwagen heraus. Agnes ergreift das halbe Foto mit Lily darauf und ruft "Wir werden es wieder zusammenkleben" - sie hört nie wieder etwas von Lily. 25 Jahre später - Agnes ist längst erwachsen und arbeitet beim Südwestfunk Freiburg - bekommt sie die Chance, in Frankreich zu einer historischen Serie zu recherchieren. Der Auftrag kommt wie gerufen, ist sie doch in der spießigen Nachkriegszeit in der Radioredaktion vor allem mit klassischen Frauenthemen betraut: "Die liebende Mutter. Das perfekte Mittagessen. Die neuen Einbauküchen." Da sie fließend französisch spricht, Freiburg liegt ja schließlich im Grenzgebiet, nimmt sie den Auftrag an und taucht schon bald sehr viel tiefer in die Geschichte ein, als vorgesehen war.
Bettina Storks erzählt diese packende Geschichte nach einer wahren Begebenheit. Zwanzig Jahre nach Kriegsende denken die Menschen aber noch völlig anders über den Krieg und die Judenverfolgung als achtzig Jahre danach. Agnes stößt also auf Mauern des Schweigens, auf Unverständnis, auf Vorurteile, auf Tabuthemen, bei bei der deutschen Bevölkerung genauso wie auf Seiten der Résistance, und sogar bei den Überlebenden. Umso wichtiger ist die Schilderung aus dieser vergangenen Sicht für die heutigen Leser, ein Plädoyer gegen das Vergessen. Bettina Storks ist eine ebenso sachliche wie emotionale Schilderung gelungen. Sie hat intensiv recherchiert und die Charaktere, die es wirklich gegeben hat, geschickt mit den zusätzlichen, frei erfundenen Personen kombiniert. Ein wichtiger historischer Roman, den ich gern empfehlen werde.
Gerlinde Droste
Klappentext:
Akribisch recherchiert und packend erzählt: Ein historischer Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht. Über den Mut zum Widerstand und die Rettung vieler jüdischer Kinder, die in der Schule Beauvallon in den 1940er-Jahren überlebten.
Dieulefit, 1965: Im Auftrag ihres Freiburger Radiosenders reist die Moderatorin Agnes in einen kleinen französischen Ort, wo im Zweiten Weltkrieg mehr als tausend Flüchtlinge Schutz fanden. Darunter viele jüdische Kinder, die in der Schule Beauvallon von den mutigen Dorfbewohnern versteckt wurden. Könnte auch Agnes' Freundin Lily überlebt haben, von der seit zwanzig Jahren jede Spur fehlt? Welche Antworten hat ein damals ranghoher Résistance-Offizier? Agnes' Recherche wird zu einer aufwühlenden Reise in die Vergangenheit, die sie mit der Macht des Schweigens und einem Versprechen von einst konfrontiert.
zum Produkt € 17,00*
Victoria muss schon früh den Männerhaushalt führen, nachdem Mutter und Tante bei einem Autounfall umgekommen sind. Sie fügt sich, wie es eine junge Frau in der 40er Jahren tut. Doch als sie sich zum ersten Mal verliebt, spürt Victoria, dass sie ihren eigenen Weg gehen muss. Bildgewaltige und atmosphärische Schilderungen von Natur und Gefühlen; ein lebenskluger Roman über unsere Verbindung zur Natur, über Familie und die Stärke einer Frau, die Unglaubliches erlebt und doch niemals den Mut verliert.
Gerlinde Droste
Klappentext:
»Niemand wird den Geschmack der süßen Pfirsiche aus Colorado je wieder vergessen, der diesen beeindruckenden Debütroman gelesen hat.« Denis Scheck, Tagesspiegel
Am Fuße der Berge Colorados strömt der Gunnison River an einer alten Pfirsichfarm vorbei. Hier lebt in den 1940ern die 17-jährige Victoria mit ihrem Vater und ihrem Bruder in rauer Abgeschiedenheit. Doch der Tag, an dem sie dem freiheitsliebenden Wil begegnet, verändert alles. Bald ist Victoria gezwungen, das Leben, das sie kennt, aufzugeben und in die Wildnis zu fliehen. Dort muss sie ums Überleben kämpfen - um ihr eigenes und um das ihres ungeborenen Kindes. Als sie endlich die Kraft findet, neu anzufangen, droht der Fluss alles zu zerstören, was ihrer Familie seit Generationen ein Zuhause war.
Ein bewegender Roman über unsere Verbindung zur Natur, über Familie und die Stärke einer Frau, die Unglaubliches erlebt und doch niemals den Mut verliert.
»Shelley Reads Heldin ist toll, die Naturszenen großartig, aber, Achtung: Ich hab mehr als ein Taschentuch gebraucht bis zum bewegenden Ende!« EMOTION
zum Produkt € 24,00*
Berlin 1989 – Silvia, gerade Mutter geworden, verlässt spontan ihre WG und fährt Richtung Süden in ihr Heimatdorf, um alte Konflikte und Ungesagtes mit ihrer Mutter Evelyn zu klären. Diese ist Ärztin und hat in den 1950er Jahren als ehemaliges Flüchtlingskind in eine gutsituierte Familie eingeheiratet. Die Handlung führt in Rückblenden in die Vergangenheit, sodass man nach und nach die Geschichte beider Frauen erfährt. Ein großartiger, emotionaler Familienroman und ein Stück Zeitgeschichte – spannend erzählt.
Sabine Wrzalik
Klappentext:
Es gibt mehrere Arten, eine Geschichte zu erzählen. Aber nur eine, die alles verändert.
Ildingen, 1950er Jahre. Evelyn Borowski hat alles, was sie sich je erträumt hat: Ein Eigenheim mit Garten, einen fürsorglichen Mann und das lang erwartete Töchterchen Silvia. Trotzdem ist sie nicht glücklich: Sie vermisst ihren Beruf als Ärztin und fühlt sich fremd und allein in dieser süddeutschen Kleinstadt. Betti, Ihre Freundin und Schwägerin, ist unverheiratet und kümmert sich deshalb um die Eltern. Mit losem Mundwerk und rasantem Fahrstil sorgt sie für reichlich Ärger.
Ein außergewöhnlicher Familienroman, der einen Bogen von der Nachkriegszeit bis zur Wende spannt.
1989, in Berlin liegt Aufbruch in der Luft. Silvia Borowski aber macht einen Schritt zurück. In einem geklauten Polo fährt sie Hals über Kopf Richtung Süden. Neben ihr die erst wenige Wochen alte Tochter Hannah. Was erwartet sie in ihrem Heimatort, aus dem Silvia vor vielen Jahren überstürzt geflohen ist? Ist sie stark genug, sich der Vergangenheit zu stellen?
Eine berührende Mutter-Tochter-Geschichte, die von der Last jahrzehntelangen Schweigens erzählt, und von dem Mut, es zu brechen.
"Auf dem IIldinger Friedhof hinter der gotischen Kirche aus hellem Sandstein ging Silvia die sauber geharkten Kiesreihen ab. Am Familiengrab der Borowskis setzte ihr Herzschlag einen Moment aus, als ihr auffiel, dass ein Stein fehlte. Ein Stein, der eine Frage beantwortet hätte, die sie nie gestellt hatte, weil sie sicher war, die Antwort zu kennen. Es gab keinen Stein für Tante Betti.« Wer Alena Schröder liest, begreift, nicht nur Aufbruch kostet Mut, sondern auch Heimkehr. Jetzt erzählt die Autorin, was in ihrem gefeierten Bestsellerroman "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" im Dunklen blieb.
»Alena Schröder hat eine dichte, emotionale Geschichte gewoben, genauso spannend wie zum Nachdenken anregend.« Donna
»Ein Starker Familienroman, in dem es auch darum geht, wie Frauen aller Generationen mit dem Muttersein hadern.« Freundin
»Atmosphärisch dicht, die Rückblenden so mitreißend wie Babylon Berlin.« flow
»Hoppla, Alena Schröder ist eine echte Entdeckung.« Denis Scheck, ARD Druckfrisch
zum Produkt € 24,00*
Trotz großer Geldsorgen bereitet Marika ihrer 14-jährigen Tochter Billie mit viel Fantasie und Humor ein liebevolles Zuhause. Dann stirbt Marika plötzlich, und für Billie stürzt eine Welt zusammen. Sie macht sich auf den Weg, um ihren ihr unbekannten Vater ausfindig zu machen. Dieser Roman ist ist so einfühlsam, spannend und humorvoll geschrieben, dass man einem Wechselbad der Gefühle ausgesetzt ist. Ein wunderbares Buch für Jung und Alt.
Beate Menge
Die 14-jährige Billie verbringt die meiste Zeit in ihrer Hochhaussiedlung. Am Monatsende reicht das Geld nur für Nudeln mit Ketchup, doch ihre Mutter Marika bringt mit Fantasie und einem großen Herzen Billies Welt zum Leuchten. Dann reist unerwünscht die Großmutter aus Ungarn an, und Billie verliert viel mehr als nur den bunten Alltag mit ihrer Mutter. Als sie Marika keine Fragen mehr stellen kann, fährt Billie im alten Nissan allein los - sie muss den ihr unbekannten Vater finden und herausbekommen, warum sie so oft vom Meer träumt, obwohl sie noch nie da war.
zum Produkt € 23,00*
6 unterschiedliche Menschen + 1 flirrender Spätsommertag im Freibad = eine wunderschöne, berührende Geschichte mit Tiefgang: Treffen, Lieben, Verlust, Leben. Es lohnt sich, einzutauchen, abzutauchen und zu genießen.
Dajana Hemmen
Klappentext:
Ein Sommertag, der das ganze Leben erzählt
Es ist heiß. Freibadwetter. Da sind das Schwimmbecken, die Liegewiese und der Sprungturm mit dem Siebener, der gesperrt ist seit dem Unglück damals. Aber die Vergangenheit lässt sich nicht ewig abriegeln. Das weiß Kiontke, der Bademeister, so gut wie alle anderen hier. Wie Joe und Lenny, oder Isobel, die immer mehr im Gestern lebt. Für sie alle ist das Freibad ein Ort, der ihren Lebensweg bestimmt. Mit feinem Humor und großem Einfühlungsvermögen erzählt Arno Frank vom Weggehen und Zurückkommen, vom Bleiben und der Suche nach dem Glück. Ein Buch, so leuchtend wie der letzte Spätsommertag.
'Ein Juwel in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur!' NDR Kultur
zum Produkt € 24,00*
Rosie und Will teilen seit ihrem Abschlussjahr eine tiefe Verbundenheit; ihr Weg zueinander wird aber immer wieder vom Leben mit all seinen Wirrungen und seiner Tragik durchkreuzt. Mit Rosie und Will sind Claire Daverley zwei vielschichtige Figuren gelungen, deren Lebens- und Liebesgeschichte mich sehr bewegt haben. Ein lesenswertes Debüt!
Christiane Golletz
Klappentext:
Die aufwühlende und zugleich zärtliche Geschichte zweier Menschen, die nicht anders können als sich immer und immer wieder anzuziehen. Will und Rosie gehören schon jetzt zu den unvergesslichen Liebespaaren der Weltliteratur - ihre Geschichte wird Sie vom Schlafen abhalten.
Will und Rosie. Sie könnten gegensätzlicher nicht sein, und doch verlieben sie sich ineinander: verstohlene Blicke, Sonnenuntergänge am Lagerfeuer, Gespräche bis spät in die Nacht. Sie sind kurz davor, etwas Wunderbares zu beginnen. Bis eines Tages ihre Welt zerbricht.
Auch wenn die Jahre vergehen, finden sie immer wieder zueinander und können das, was hätte sein können, nicht ganz loslassen.
"Vom Ende der Nacht" erzählt von unmittelbarer Nähe, verpassten Chancen, den vielen Lieben, die wir im Laufe unseres Lebens haben - und der einen, zu der wir immer wieder zurückkehren.
zum Produkt € 22,00*
Was haben Picasso & Apollinaire, Isadora Duncan & Aleister Crowley, die anarchistische Bonnot-Bande und ein italienischer Handwerker mit dem Raub der Mona Lisa zu tun? Ein Roman in dem nicht nur La Joconde aus dem Louvre, sondern auch der Leser in das Paris der späten Belle Époque entführt wird. Ein spannender historischer True Crime-Detektivroman.
Dinah Fischer
Klappentext:
Die aufregende Jagd nach der verschwundenen Mona Lisa im Paris der Belle Époque - ein historischer Roman voller Intrigen, Kunst und Kultur!
Als der Pariser Louvre am 22. August 1911 seine Pforten öffnet, fehlt im Salon Carré ein Gemälde: Leonardo da Vincis »Mona Lisa«. Sofort versetzt der Polizeipräfekt seine Männer in höchste Alarmbereitschaft, lässt Straßen, Bahnhöfe und sogar Häfen sperren. Doch es ist zu spät. La Joconde ist verschwunden. Juhel Lenoir von der Pariser Polizei soll es finden - und die Welt schaut ihm dabei zu ...
Commissaire Lenoir lebt in der aufregendsten Stadt der Welt - und bekommt den schwierigsten Auftrag, den er sich vorstellen kann: das Bild zu finden, das die Welt betört. Wen hat die »Mona Lisa« so sehr bezirzt, dass er nicht mehr ohne sie leben konnte? Auf seiner Jagd trifft der Ermittler auf den Maler Pablo Picasso und den Dichter Guillaume Apollinaire, die Ausdruckstänzerin Isadora Duncan und ihren Guru, den Satanisten Aleister Crowley, die Musiker Igor Strawinsky und Claude Debussy, die brutalen Anarchisten der Bonnot-Bande und Frankreichs größten Detektiv, Alphonse Bertillon, den »lebenden Sherlock Holmes«. Wer von ihnen ist in die Geschichte des verschwundenen Bildes verwickelt?
Die Suche nach der »Mona Lisa« führt durch das Paris der ausgehenden Belle Époque, durch Künstlercafés auf dem Montmartre, in die Opéra Garnier, zu dekadenten Grandes Fêtes im Bois de Boulogne und in absinthgetränkte Spelunken an der Place Pigalle. Dieser historische Roman ist gleichzeitig Detektivroman und Gemälde einer Ära, in der Paris das Zentrum der Welt war.
zum Produkt € 25,00*
Ewald Arenz erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit von den schönen und schweren Momenten im Leben. Mit sympathischen Figuren, viel Witz und Charme entführt der Autor den Leser in eine Welt voller unvorhersehbarer Wendungen. Diese Liebesgeschichte in den "zweitbesten" Jahren hat mich völlig in den Bann gezogen.
Raphaela Böhm
Klappentext:
Vom ersten Moment an wissen Clara und Elias, dass sie füreinander bestimmt sind. Damit ändert sich alles: Elias kann nicht länger verdrängen, dass er mit seiner Freundin in einem falschen Leben steckt. Und Clara begreift, dass es Zeit wird, das selbst gewählte Alleinsein aufzugeben. Auf das wilde Glück der ersten Tage folgt die erste Bewährungsprobe, und die beiden zweifeln und kämpfen mit- und umeinander. Kann man, nicht mehr ganz jung und beladen mit Lebenserfahrung, noch einmal oder überhaupt zum ersten Mal die Liebe finden und leben?
»Ewald Arenz ist erneut ein wunderbares Buch gelungen. Feinfühlig erzählt er in >Die Liebe an miesen Tagen< von großen, wilden Gefühlen.« ANDREA GERK, NDR KULTUR
zum Produkt € 24,00*
"Ich heiße Meredith Mags und habe mein Haus seit 1214 Tagen nicht mehr verlassen." Meredith hat sich in ihrer Wohung gut arrangiert, die Lebensmittel kommen per Lieferdienst, ihr Job als Werbetexterin lässt sich gut online erledigen, und Bewegung hat sie täglich genügend beim Treppensteigen. Ansonsten braucht sie keine anderen Leute um sich herum, Kater Fred reicht, und für Notfälle gibt es immer noch ihre beste und einzige Freundin Sadie. Meredith muss also gar nicht aus dem Haus gehen. Sie will zwar, kann aber nicht. Das Buch behandelt das gesamte vierte Jahr nach einem Ereignis, von dem der Leser erst ganz am Ende erfährt.
Erwartet hatte ich eine klassische Liebesgeschichte - Frau mit Problem in Wohnung mit Katze trifft sympathischen jungen Mann, verliebt sich, und beide werden nach Überwindung von ein paar Hindernissen ein Paar. Es kommt aber ganz anders. In Rückblenden erfährt man als Leser, wie es zu dieser "Häuslichkeit" gekommen ist, und nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen. Tolle Charaktere, mit oder wegen denen bzw. trotz derer Meredith langsam wieder ins Leben zurückfindet. Beeindruckend geschrieben!
Gerlinde Droste
Klappentext:
Was auch immer passiert, du bist nicht allein.
Seit mehr als drei Jahren hat Meredith ihr Haus nicht verlassen. Über das Warum - über das, was vor 1.214 Tagen geschah - spricht sie mit niemandem. Denn eigentlich ist doch alles in Ordnung: Sie arbeitet erfolgreich von zu Hause, bruncht am Küchentisch mit ihrer besten Freundin, liest in ihrem gemütlichen Ohrensessel und kocht Pasta Puttanesca. Aber dann tritt Tom in ihr Leben, und Meredith muss zugeben, dass sie nicht so glücklich ist wie sie vorgibt. Doch gerade als sie beginnt, sich Tom zu öffnen, holt ihre Vergangenheit sie schlagartig ein. Und Meredith begreift: Um wirklich zu leben, braucht es viel mehr als einen Schritt vor die Haustür ...
zum Produkt € 16,00*