Sally stellt kurz vor dem Abitur alles auf den Kopf und trifft auf Liss, eine ältere Frau, wie sie noch keine erlebt hat: Stark, verschlossen - aber vorurteilsfrei. Sie stellt keine Fragen und erfüllt Sallys einzigen Wunsch: In Ruhe gelassen zu werden. In den kommenden Wochen tasten sich die beiden Frauen aneinander heran, während sie Bäume auszeichnen, Honig und Kartoffeln ernten und Liss die alten Birnensorten beschreibt.
Die reduzierte, gemächliche Erzählweise beschreibt in aller Tiefe, wie zwei Frauen - gegensätzlich, aber mit dem unbändigen Wunsch nach Leben und nach Freiheit - sich gegenseitig durch ihre Zerbrochenheit stärken können.
„Alte Sorten“ ist zudem ein Buch der Sinne und eine Hommage an das Landleben, ein Buch voller Gerüche und Geschmäcker, voller Geräusche und Gefühle.
Nathalie Abel-Klaiber
Klappentext:
Sally und Liss: zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Sally, kurz vor dem Abitur, will einfach in Ruhe gelassen werden. Sie hasst so ziemlich alles: Angebote, Vorschriften, Regeln, Erwachsene. Fragen hasst sie am meisten, vor allem die nach ihrem Aussehen.
Liss ist eine starke, verschlossene Frau, die die Arbeit, die auf dem Hof anfällt, problemlos zu meistern scheint. Schon beim ersten Gespräch der beiden stellt Sally fest, dass Liss anders ist als andere Erwachsene. Kein heimliches Mustern, kein voreiliges Urteilen, keine misstrauischen Fragen. Liss bietet ihr an, auf dem Hof zu übernachten. Aus einer Nacht werden Wochen. Für Sally ist die ältere Frau ein Rätsel. Was ist das für Eine, die nie über sich spricht, die das Haus, in dem die frühere Anwesenheit anderer noch deutlich zu spüren ist, allein bewohnt? Während sie gemeinsam Bäume auszeichnen, Kartoffeln ernten und Liss die alten Birnensorten in ihrem Obstgarten beschreibt, deren Geschmack Sally so liebt, kommen sich die beiden Frauen näher. Und erfahren nach und nach von den Verletzungen, die ihnen zugefügt wurden.
zum Produkt € 14,00*
Motte ist 15 Jahre alt und pubertiert in den 1970er Jahren in der BRD. Seine Eltern trennen sich gerade, sein bester Freund erkrankt an Krebs, und die erste Liebe verläuft nicht gerade optimal. Wie er das alles meistert, wird teilweise urkomisch, aber auch sehr zu Herzen gehend geschildert. Ein Buch für alle Altersgruppen, kurzweilig, amüsant und lebensnah.
Beate Menge
Klappentext:
"Blackbird" ist ein wundervoller Roman.« Eva Menasse.
Als der 15-jährige Morten Schumacher, genannt Motte, einen Anruf bekommt, ist in seinem Leben nichts mehr, wie es einmal war. Sein bester Freund Bogi ist plötzlich sehr krank. Aber das ist nur eine der herzzerreißenden Explosionen dieses Jahres, die Mottes Leben komplett auf den Kopf stellen. Kurz danach fährt Jacqueline Schmiedebach vom Einstein-Gymnasium auf einem Hollandrad an ihm vorbei, und die nächste Erschütterung nimmt ihren Lauf. Zwischen diesen beiden Polen, der Möglichkeit des Todes und der Möglichkeit der Liebe, spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu, geraten außer Kontrolle und stellen Motte vor unbekannte, schmerzhafte Herausforderungen. Doch zum richtigen Zeitpunkt sind die richtigen Leute an Mottes Seite und tun genau das Richtige. Und er selbst schaut den Dingen mutig ins Gesicht, mit scharfem Blick und trockenem Witz.
zum Produkt € 12,00*
Der neue Roman von Juli Zeh handelt von Henning, dem Ehemann, Familienvater und Arbeitnehmer, der seinen eigenen hohen Ansprüchen nie gerecht werden kann und unter Panikattacken leidet. Am Neujahrsmorgen, während des Familienurlaubs auf Lanzarote, startet er allein zu einer Fahrradtour. Die bringt ihn physisch und psychisch an seine Grenzen und führt ihn letztlich zu den Dämonen seiner Kindheit.
Ich konnte das Buch nicht weglegen, weil es so fesselnd geschrieben ist und doch alle Eigenschaften eines Gesellschaftsromans enthält.
Beate Menge
Klappentext:
Lanzarote, am Neujahrsmorgen: Henning sitzt auf dem Fahrrad und will den Steilaufstieg nach Femés bezwingen. Seine Ausrüstung ist miserabel, das Rad zu schwer, Proviant nicht vorhanden. Während er gegen Wind und Steigung kämpft, lässt er seine Lebenssituation Revue passieren. Eigentlich ist alles in bester Ordnung. Er hat zwei gesunde Kinder und einen passablen Job. Mit seiner Frau Theresa praktiziert er ein modernes, aufgeklärtes Familienmodell, bei dem sich die Eheleute in gleichem Maße um die Familie kümmern. Aber Henning geht es schlecht. Er lebt in einem Zustand permanenter Überforderung. Familienernährer, Ehemann, Vater - in keiner Rolle findet er sich wieder. Seit Geburt seiner Tochter leidet er unter Angstzuständen und Panikattacken, die ihn regelmäßig heimsuchen wie ein Dämon. Als Henning schließlich völlig erschöpft den Pass erreicht, trifft ihn die Erkenntnis wie ein Schlag: Er war als Kind schon einmal hier in Femés. Damals hatte sich etwas Schreckliches zugetragen - etwas so Schreckliches, dass er es bis heute verdrängt hat, weggesperrt irgendwo in den Tiefen seines Wesens. Jetzt aber stürzen die Erinnerungen auf ihn ein, und er begreift: Was seinerzeit geschah, verfolgt ihn bis heute.
zum Produkt € 13,00*
Der Bürgermeister von Amsterdam verdächtigt seine Frau des Ehebruchs, weil sie sich auf einem offiziellen Empfang sehr angeregt mit einem seiner Kollegen unterhält. Eine Ehegeschichte? Ein Krimi? Weder noch! Koch lotet die menschliche Psyche in all ihren Facetten aus: Verrat, Betrug gegen Vertrauen und Beziehung.
Der Graben: Manchmal sollte man nicht zu sehr im Leben seiner Mitmenschen graben. Wer anderen eine Grube gräbt... Gewohnt scharf und bissig spricht der Autor viele Themen an, über die man noch lange nach Ende der Lektüre nachdenkt. Typisch Koch!
Silke Holtbrügge
Klappentext:
Wem kannst du trauen, wenn du dir selbst nicht traust?
In diesem Roman zeigt uns Bestsellerautor Herman Koch Amsterdam aus einer ganz neuen Perspektive: aus der seines notorisch eifersüchtigen Bürgermeisters. Und mit ihm blicken wir nicht nur in dessen persönliche Abgründe, sondern auch in die des Politikbetriebs.
Bürgermeister Robert Walter ist ein erfolgreicher Mann. Er ist glücklich verheiratet, beliebt, jovial und volksnah. Aber er traut dem Glück nicht. Vielleicht hat Gattin Sylvia ja eine Affäre? Roberts Gedanken kreisen ständig um diese Frage. Jedes noch so kleine Detail im Verhalten seiner Frau und des angeblichen Nebenbuhlers wird manisch begutachtet und interpretiert. Auch sonst läuft es nicht gerade rund für Robert: Seine hochbetagten Eltern kündigen an, trotz guter Gesundheit selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden, eine Journalistin wühlt in Roberts Vergangenheit und fördert Skandalöses zutage.
Mit scharfem Blick und bissigem Humor zeichnet Herman Koch das Bild eines Getriebenen, der nicht eher ruht, bis er den Ast, auf dem er sitzt, auch wirklich durchgesägt hat.
zum Produkt € 11,00*
Zum richtigen Zeitpunkt die passende Musik, die berührt, bewegt, verändert oder aufrüttelt: Mister Frank spürt genau, was die Kunden seines Plattenladens benötigen und sie selbst am wenigsten erwarten. Sein Reich in einer etwas herunter gekommenen Ladenstraße ist Treffpunkt und Marktplatz, Zuflucht und Glücksort für Kunden, Nachbarn und Ladenbesitzer.
Wer Jazz, Pop, KLassik und Rock liebt und gute Geschichten sucht, wird dieses Buch verschlingen!
Nathalie Abel-Klaiber
Klappentext:
Der gefeierte neue Roman der Autorin des Weltbestsellers "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry".
»Wenn Sie Worte lieben, wenn Sie Musik lieben, wenn Sie irgendetwas lieben, dann müssen Sie diesen Roman lesen!« Book Page
»Rachel Joyce trifft jeden Ton: ein Tribut an Freundschaft, Liebe und die Kraft von großartigen Songs.« Washington Post
»Dieser Roman ist so wunderbar und tiefgründig wie die Musik, die jede Seite davon durchdringt.« The Boston Globe
Mister Frank hat eine besondere Gabe: Er spürt, welche Musik die Menschen brauchen, um glücklich zu werden. In Franks Plattenladen in einer vergessenen Ecke der Stadt treffen sich Nachbarn, Kunden und die anderen Ladenbesitzer der Straße und hören Klassik und Jazz, Pop und Punk. Keiner weiß, wie lange sie hier noch überleben können. Da taucht eines Tages die Frau in Grün vor Franks Schaufenster auf. Sosehr er sich auch bemüht, Frank kann einfach nicht hören, welche Musik in ihr klingt ...
zum Produkt € 13,00*
Eine packende Familiengeschichte über das geteilte Deutschland. Die Groen-Schwestern wachsen in den 60er-Jahren in Ostberlin auf. Während sich Charlotte wie ihr Vater für den Sozialismus begeistert, ist Marlene künstlerisch begabt. Sie verliebt sich in den Pfarrerssohn Wiegand, der die DDR kritisch hinterfragt und Marlene überredet, in den Westen zu fliehen. Doch ihr Vater trifft eine folgenschwere Entscheidung: Er verrät seine eigene Tochter an die Stasi.
Eine einfühlsame Story mit historischem Hintergrund: Eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit Deutschlands und eine berührende Familiengeschichte zugleich, authentisch und empathisch erzählt, kurz: Eine Geschichte die unter die Haut geht.
Petra Wischnewski
Klappentext:
Die große tragische Familiengeschichte aus der Zeit des geteilten Deutschlands.
Die Groen-Schwestern wachsen im Ost-Berlin der sechziger Jahre heran. Unterschiedlicher könnten die beiden Mädchen kaum sein: Charlotte, die ältere, brennt ebenso für den Sozialismus wie ihr Vater, der am Ministerium für Staatssicherheit Karriere macht. Die künstlerisch begabte Marlene dagegen eckt überall an und verliebt sich Hals über Kopf in den Pfarrerssohn Wieland, der die DDR kritisch hinterfragt. Stetig wächst die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit. Als das Paar beschließt, in den Westen zu fliehen, trifft Marlenes Vater eine Entscheidung - mit fatalen Folgen, die noch Jahrzehnte später spürbar sind ...
zum Produkt € 14,00*
Kann man im Leben falsch abbiegen, wie Luise fürchtet? Oder, wie Luises Vater fordert, mehr Welt hineinlassen? "Immer, wenn der alten Selma im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf." Jetzt sind Traum-Okapis glücklicherweise recht selten, aber als Luise zehn Jahre alt ist, ist es mal wieder soweit, und alle Dorfbewohner müssen noch schnell etwas erledigen und einander Geheimnisse und Wahrheiten erzählen, bevor es sie möglicherweise selber trifft. Eine tolle Sprache, viel Situationskomik (besonders Selma hat einen herrlich trockenen Humor) und die wichtigen Themen rund um das Leben und den Tod (Freundschaft, Liebe, Mut, Verzweiflung, Gewohnheit, Veränderung, Trauer, Hoffnung) machen dieses Buch zu einer wunderbaren Sammlung von einzelnen Schicksalen. Denn jede und jeder im Dorf hat seine Geschichte, alle miteinander verwoben und aus der Sicht der zehnjährigen Luise erzählt.
Gerlinde Droste
Klappentext:
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.
"Was man von hier aus sehen kann" ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan ...
zum Produkt € 14,00*
Bei der Beerdigung des Vaters treffen sich zwei Brüder zum ersten Mal nach sieben Jahren wieder. Der jüngere Bruder, aus dem fernenAmerika angereist, bleibt solange, bis das Elternhaus verkauft werden kann. Während des Aufräumens begegnet ihm sein Vater, der nur einen großen letzten Wunsch hat: Die Familie soll wieder zusammen kommen. Es folgt eine amüsante Schilderung skurriler Situationen, in denen Greg seiner Familie und seiner eigenen Vergangenheit sehr nahe kommt. Ein warmherziges Buch voller Humor und Lebensweisheit. Selten liegen Tränen des Lachens und des Weinens so nah. Wirklich ein großes Lesevergnügen.
Silke Holtbrügge
Klappentext:
Sieben Jahre haben die Bowman-Brüder Billy und Greg nicht miteinander gesprochen, als ihr Vater plötzlich stirbt und Greg, das einstige schwarze Schaf der Familie, zurückkommt. Was er vorfindet, ist ein bröckelndes Elternhaus, Onkel Frank, der mit 80 einen Banküberfall plant, und eine beunruhigende Erinnerung mit pink Haaren. Da braucht es - neben viel Phantasie - schon übersinnliche Hilfe, um den väterlichen Auftrag zu erfüllen: aus alldem wieder eine Familie zu machen.
zum Produkt € 14,00*
Nach einem Fliegerangriff im Jahr 1945 treffen die Kinder Paul und Sarah aufeinander. Beide haben ihre Familien verloren und beschließen, sich als Geschwister auszugeben, um nicht allein zu sein und um gemeinsam adoptiert zu werden. Doch Jahre später soll ihnen diese Notlüge zum Verhängnis werden. Eine berührende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der deutschen Nachkriegsgeschichte, die bis in die 80er Jahre reicht.
Sabine Wrzalik
Klappentext:
»Halt dein Gesicht in den Regen, jeder Tropfen ist ein Kuss von mir ...«
München, April 1945. Nach einem verheerenden Fliegerangriff irrt der elfjährige Paul mit einem Koffer durch die Trümmerlandschaft. Auf der Suche nach einem Versteck trifft er auf ein kleines Mädchen. Sie heißt Sarah, hat wie er ihre Familie verloren - und sieht Pauls Schwester verblüffend ähnlich. Um in der verwüsteten Stadt nicht allein zu sein und von den Behörden nicht getrennt zu werden, schließen Paul und Sarah einen Pakt: Von nun an werden sie sich als Geschwister ausgeben. Ihr Plan geht auf. Doch wie hätten sie ahnen können, dass Jahre später ihre Notlüge ihr Verhängnis werden würde - und dass sie sich würden verstecken müssen, um sich lieben zu dürfen ...
zum Produkt € 9,99*
Von außen betrachtet führt Katharina ein gutes Leben: zwei Kinder, attraktiver Mann, eigenes Haus. Eines Morgens ertastet sie in ihrem Inneren das "Etwas". Nichts ist also sicher. Wir erleben nun mit ihr diesen einen Tag vom Morgen bis zum Abend mit viel Familienchaos, Gefühlswirrwarr und einem furiosen Ende. Ein sehr unterhaltsamer und gleichzeitig tiefsinniger und humorvoller Roman.
Beate Menge
Klappentext:
Man kann ja nicht einfach sterben, wenn die Dinge noch ungeklärt sind. Das denkt Katharina, seit sie vor Kurzem das Etwas in ihrer Brust entdeckt hat. Niemand weiß davon, und das ist auch gut so. Denn an diesem Wochenende soll ein letztes Mal alles wie immer sein. Und so entrollt sich das Chaos eines ganz normalen Freitags vor ihr. Während sie aber einen abgetrennten Daumen versorgt, ihren brennenden Trockner löscht und sich auf den emotional nicht unbedenklichen Besuch eines Studienfreundes vorbereitet, beginnt ihr Vorsatz zu bröckeln, und sie stellt sich große Fragen: Ist alles so geworden, wie sie wollte? Ihre Musik, ihre Kinder, die Ehe mit dem in letzter Zeit viel zu abwesenden Costas? Als der Tag fast zu Ende ist, beschließt sie, endlich ihr Geheimnis mit jemandem zu teilen, den sie liebt. - Die Heldin in Mareike Krügels rasantem, klugem Roman gehört ganz sicher zu den einnehmendsten Frauengestalten in der deutschen Gegenwartsliteratur.
zum Produkt € 14,00*