"Schluss jetzt – Der satirische Jahresrückblick"
Jedes Jahr im Dezember und Januar tourt Florian Schroeder mit seinem Jahresrückblick durch die großen Hallen des Landes:
Da soll es zum Jahresende ruhig und besinnlich werden, mal wieder gemütlich mit der Familie feiern und das Gute sehen, ein positiver Jahresabschluss bei Kerzenschein, ach wäre das mal wieder schön. Und zack, erwischt es uns mit voller Härte. Ein durchgeknallter Milliardär beeinflusst Wahlen, besser als jeder russische Troll. Der Terror sucht uns heim, Messer werden verboten, Männer dagegen nicht. Warum eigentlich nicht? Aber alle wollen abschieben – leider nicht sich selbst. Immerhin, es gibt noch Verlässliches: Thommy Gottschalk darf nichts mehr sagen und tut es dann doch und Stefan Raab haut immer noch Frauen auf die Fresse. Da muss Friedrich Merz fast zwangsläufig Kanzler werden. Die Frage ist nur: schon dieses Jahr oder doch erst nächstes Jahr? Da muss man sich zusammennehmen, um den Humor nicht zu verlieren. Schroeder hilft und pfeift ab: "Schluss jetzt!" – der einzig richtige Jahresrückblick.
Die vier Kollegen Sam, Paul, George und Manuel arbeiten beim Canadian Parcel Service in Halifax. Trotz des Drucks von ihrem Vorgesetzten Frank Collins genießen sie ihre Arbeit. Die Stimmung ändert sich, als George mit einer Kündigung aufgrund seines Alters konfrontiert wird. Die Situation wendet sich wieder, als Sam herausfindet, dass Franks Tochter Betty an einer Augenkrankheit leidet und eine teure Operation benötigt. Da Frank das Geld nicht hat, beschließen die Männer spontan, ihr Erspartes zusammenzulegen, doch es fehlen noch 12.500 Dollar. So kommen sie auf die Idee, eine Travestieshow zu veranstalten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und geheimen Proben wird die Show zum Erfolg. Schließlich steht Bettys Operation nichts mehr im Wege, und das Stück endet mit dem glanzvollen Auftritt der Männer in glitzernden Kostümen.
Jedes Jahr treffen sich die Freundinnen Anke, Bärbel und Claudia zu einem feuchtfröhlichen Wochenende, um die Gläser klingen zu lassen, über Männer zu lästern und zu tun, was Frau so tut. Doch an diesem Wochenende kommt alles anders. Statt in einem gemütlichen Wellnesshotel landen die drei in einem ziemlich heruntergewirtschafteten Gasthof. Und es kommt noch schlimmer: Statt zu entspannen und sich den heißersehnten Schwips anzutrinken, wartet eine ganz besondere Aufgabe auf die drei Frauen, die die Mädels ordentlich ins Schwitzen bringt und bei den Zuschauern kein Auge trocken lässt. Aber die drei Freundinnen wären nicht sie, wenn nicht trotzdem ordentlich die Korken knallen würden.
"In Würde Eltern"
Was wir gerne gewusst hätten, bevor die Kinder da waren.
Argan fühlt sich todkrank. Allen abstrusen Anordnungen seiner quacksalbernden Ärzte, die nur hinter seinem Geld her sind, unterwirft er sich geduldig. Er ist geradezu vernarrt in die zweifelhaften Klistier-Attacken seines Arztes Dr. Purgon. Der im Grunde gutmütige Hausherr wird durch seine eingebildete Krankheit zum Tyrannen seiner Tochter Angélique, die er an einen vertrottelten Arzt verheiraten will, und zum Werkzeug seiner erbschleichenden Frau Béline. Toinette, gewitzte Dienerin und eigentliche Herrin im Haus, überredet Argan, seinen eigenen Tod zu inszenieren. Seine Frau reagiert hocherfreut und ist entlarvt, seine Tochter trauert und bekommt zur Belohnung den von ihr gewünschten Bräutigam Cléante.