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Eine Frau wandert durch die piemontesischen Alpen, ihre kreisenden Gedanken finden keine Ruhe.
Da kreuzt die pragmatische Lkw-Fahrerin Anna mit einer Ladung tragender Kühe ihren Weg. Aus einem spontanen "Ich fahre mit" wird eine gemeinsame Reise Richtung Türkei.
Zwischen Staub und Hitze ringen die ungleichen Frauen um Verständigung: Ihre Gespräche, unterstützt von einem zuweilen halluzinierenden Handy-Übersetzer, entdecken die Poesie im Alltäglichen. Anna jongliert Mutterrolle und Beruf, während ihre schweigsame Begleiterin sich in Zweifeln verliert.
Ein Tag am See bringt kurzzeitige Harmonie, doch der Tod eines Rindes wirft Schatten voraus. An der EU-Außengrenze, wo Kühe und Träume stranden, mündet ihre Odyssee schließlich in einen Akt der Befreiung.
Die Veranstaltung wird gefördert durch das Kulturreferat der Stadt München.
Anfang des 20. Jahrhunderts an der bayrisch-österreichischen Grenze. Der junge Fährmann Hannes Winkler lebt ein Leben auf der Salzach. Nach altem Brauch darf er nicht heiraten. Den sollte er verunglücken, wäre seine Familie mittellos.
Ihn und seine Kindheitsfreundin Elisabeth trifft das hart, sie hatten darauf gehofft zu heiraten. Aber Elisabeth beugt sich dem Willen der Elterngeneration und heiratet den reichen Bauern Josef, der wiederum eine Liaison mit Annemarie, ebenfalls eine Jugendfreundin von Hannes und Elisabeth, hat.
Während des ersten Weltkriegs gerät diese schwierige Konstellation in einen Strudel der Gewalt, in dem die Frauen drohen unterzugehen.
Regina Denk erzählt mitreißend, authentisch und sehr einfühlsam von Hannes, Elisabeth und Annemarie und ihrer großen Liebe zueinander, die ihrer Zeit voraus ist.
Ein Buch, in das sich ganz tief eintauchen lässt und das einen lange nicht loslässt.
Foto der Autorin (c) Anja Auer
Als Pina mitten auf der Straßenkreuzung zusammenbricht, hat sie nur einen Gedanken: Wer kümmert sich jetzt um Leo? Ihr Sohn ist zwanzig Jahre alt und lebt in seiner eigenen Welt, die außer ihm nur Pina kennt. Morgens verlässt er das Bett erst, wenn eine grüne Blase in seiner Lavalampe aufsteigt. Wenn er Treppen geht, dann in seinem eigenen Rhythmus: immer zwei Schritte vor und einen Schritt zurück. Die übrigen Hausbewohner verstehen den merkwürdigen Jungen nicht. Die sechzehnjährige Schulabbrecherin Zola, der resignierte Einsiedler Wojtek und die lebensmüde Seniorin Inge haben mit sich selbst schon genug zu tun. Doch jetzt liegt Pina auf der Intensivstation und Leo ist zum ersten Mal allein in der Wohnung. Die Nachbarn sind in Schockstarre. Sie können doch wohl nicht zuständig sein! Aber Leo braucht sie. Und während diese ungewöhnliche Truppe durch einen völlig neuen Alltag stolpert, realisiert jeder Einzelne von ihnen: Sie brauchen Leo auch.
Foto der Autorin (c) Anna Schwartz