Unsere Empfehlungen

Der Überläufer
empfohlen von:

Birgit Schoblocher

Der Überläufer Siegfried Lenz

kartoniert


65 Jahre in der Schublade - heute ein Bestseller


›Der Überläufer‹ ist Siegfried Lenz' zweiter Roman, geschrieben 1951. Obgleich vollendet und vom Autor mehrfach überarbeitet, blieb er bis 2016 unveröffentlicht. Zur Zeit seiner Entstehung wurde er vom Verlag aus politischen Gründen abgelehnt. Ein Überläufer zu den Sowjets als Romanheld war im Kalten Krieg nicht opportun. Eine großartige Entdeckung, ein beeindruckender Roman über den ewigen Konflikt zwischen Pflicht und Gewissen.

zum Produkt € 10,90*

Klara vergessen
empfohlen von:

Ursula Schäfer

Klara vergessen Isabelle Autissier

gebunden

Nach ihrem gefeierten Debüt „Herz auf Eis“ legt die französische Autorin Isabelle Autissier nun ihren zweiten Roman vor. Dieser ist ganz anders komponiert als der Erstling und trägt dennoch unverkennbar Autissiers Handschrift. Statt einer Paargeschichte schreibt sie den Roman einer ganzen Familie. Da das gewählte Thema drei Generationen betrifft, ergeben sich daraus für die Zeit, die Figuren und ihre Handlungen beziehungsreichere Verhältnisse und damit eine größere Komplexität. Das Gemeinsame besteht in der Außergewöhnlichkeit des Schauplatzes und der damit verbundenen grandiosen Naturbeschreibungen. Ereignete sich das Drama in „Herz auf Eis“ auf einer einsamen Insel in der Nähe zur Antarktis, verlegt Autissier das Geschehen in „Klara vergessen“ ans andere Ende der Welt: Nach Murmansk, bzw. ins Nordpolarmeer und auf dessen unwirtliche Inseln.

Seit fast 25 Jahren lebt Juri als Professor der Ornithologie in den USA. Obwohl er in Murmansk geboren und aufgewachsen ist, interessieren ihn die politischen Vorgänge und wirtschaftlichen Entwicklungen im heutigen Russland nicht mehr. Zustände und Ereignisse nimmt er aus der Entfernung wahr, seine familiären Bindungen hat er vor langer Zeit rigoros gekappt. Im Westen kann er das freiheitliche und selbstbestimmte Leben führen, das ihm im Osten versagt geblieben war. Eines Tages erreicht ihn die Nachricht, dass sein Vater im Sterben liege und seinen Sohn noch ein letztes Mal sehen möchte. Nicht die Sehnsucht nach seinem Vater, sondern der Wunsch, mit dessen Tod endgültig einen Punkt hinter die Familiengeschichte setzen zu können, treibt Juri in seine alte Heimat. Am Sterbebett wird schnell klar, dass sich im Grunde nichts am schwierigen Verhältnis geändert hat, sondern der Vater, Rubin, eine lebenslang offene Wunde endlich schließen möchte, wozu er Juris Hilfe benötigt: Er soll herausfinden, was mit Klara, seiner Mutter und Juris Großmutter, passiert ist. Im Jahr 1951 wurde die Wissenschaftlerin von Stalins Geheimdienst in der Wohnung abgeholt, verhaftet und seitdem nie wieder gesehen. Rubin war damals ein kleiner Junge und in dem anhaltenden Klima der Angst wurde über diese Angelegenheit der Mantel des Schweigens ausgebreitet. Das hat ihn geprägt, sein ganzes weiteres Leben beeinflusst und bis zum Ende nicht losgelassen. Ohne allzu großen Enthusiasmus begibt Juri sich auf Spurensuche. Es gelingt ihm, in den inzwischen freigegebenen Archiven Akteneinsicht zu erlangen und auf Umwegen tatsächlich die Wahrheit über das Leben seiner Großmutter herauszufinden. Das Verfolgen ihrer Spur fördert eine unglaubliche Geschichte zutage, an deren Ende er erkennen muss, wie eng verwoben die Schicksale der drei Generationen miteinander sind und es wahrhaftig (s)eine Familiengeschichte gibt.

Mit großer Sachkenntnis der russischen Geschichte schildert die Autorin das jeweilige Leben der drei Protagonisten in groben Zügen. Beginnend mit dem Enkel Juri rollt sie das Feld sozusagen von hinten auf, wobei dessen aktuelle Situation als Klammer für die gesamte Geschichte dient. Aufgewachsen in den letzten Zügen der UdSSR vor der Perestroika, begleiten wir den kleinen Jungen durch eine relativ schöne frühe Kindheit, eine freudlose Jugend, geprägt von schmerzlichen Erfahrungen verbunden mit einer Begeisterung für Vögel und deren Lebensräume, und eine dramatische Phase als junger Mann, die seinem Leben eine entscheidende Wendung gibt. Danach entrollt Autissier Rubins schwierige Entwicklung vom kleinen Jungen bis zum erfolgreichen Fischereikapitän, der sich schon früh alles allein erkämpfen musste. Den die Umstände – verschwundene Mutter, schwacher Vater, materielle und emotionale Entbehrungen – für das Leben gestählt und hartherzig bis zum Schluss haben werden lassen. Schließlich Klara, über deren Schicksal anfangs nur wenig preigegeben wird. Man fragt sich, ob sie – wie im Titel beschrieben – vergessen wurde, nur um in der zweiten Hälfte des Buches umso heftiger mit ihr konfrontiert zu werden. Der Weg von der Verhaftung in die Verbannung und das sich anschließende Leben in einsamer, unwirtlicher Gegend ist unfassbar und anrührend zugleich. Autissier gelingt der Spagat zwischen der Darstellung der Brutalität des Systems und den kleinen, unerwarteten zwischenmenschlichen Berührungen sprachlich hervorragend. Im Zusammenspiel mit der grandiosen poetischen Beschreibung der Landschaft und des besonderen Lichts in der Polarregion, ist so ein eindrucksvoller Roman entstanden. Am Ende findet Juri das die Generationen verbindende Element heraus. Er kann endlich die scheinbar losen Fäden seiner Familiengeschichte zu einem Strang verweben und aus der Vergangenheit Kraft für die Zukunft schöpfen.

Ein Roman über Verrat, Vergessen und Verdrängung; der uns daran erinnert, dass Verschweigen und Schweigen nicht befreien, sondern belasten. Er weckt in uns extreme Gefühle von Freude bis Trauer und Wut und alle Emotionen, die dazwischen liegen.

Unbedingt lesen!

zum Produkt € 24,00*

Effingers
empfohlen von:

Ursula Schäfer

Effingers Gabriele Tergit

gebunden

Ich bin wirklich froh, dass manche Bücher erst lange nach ihrem Erscheinen besprochen werden oder den sprichwörtlichen „zweiten Frühling“ erfahren. Den Roman „Effingers“ von Gabriele Tergit habe ich im Februar 2019 aus den Augenwinkeln zur Kenntnis genommen, ihn dann aber (leider, leider) aus den Augen verloren. Umso dankbarer bin ich, dass ich kürzlich zufällig wieder in Form einer umfangreichen Besprechung im Magazin „Buchmarkt“ darüber gestolpert bin. Damit er mir nicht ein zweites Mal vom Haken geht, habe ich ihn gekauft und auf den Stapel ungelesener Bücher gelegt – zuoberst. Dort hatte er keine lange Verweildauer, denn ich hatte riesige Lust, das 900seitige Werk in Angriff zu nehmen und eine Woche später hatte ich die letzte Seite umgeblättert. Was für ein Roman!

Neben dem Werk selbst sind häufig auch die Umstände seines Entstehens, der Verbreitung und Rezeption interessant, was in diesem Fall in besonderem Maße zutrifft. Die jüdische Autorin Gabriele Tergit wurde 1894 als Elise Hirschmann in Berlin geboren. Sie entstammt einer gebildeten, gutbürgerlichen Unternehmerfamilie, die in der Weimarer Republik von den Nazis enteignet wurde. In den Jahren 1925 – 1933 arbeitete sie als Gerichtsreporterin für das „Berliner Tageblatt“; den journalistischen Stil behielt sie beim Verfassen ihrer Romane bei und schrieb damit im Geist der „Neuen Sachlichkeit“, der literarischen Strömung der damaligen Zeit. Als sie 1933 die Flucht vor den Nazis antrat, hatte sie bereits mit der Arbeit an „Effingers“ begonnen, die sie aufgrund der Fluchtumstände erst 1950 beenden konnte. Die Suche nach einem Verlag gestaltete sich äußerst schwierig und als der Roman in veränderter Version erschienen war, hatte er keinen Erfolg. Lange vergriffen, wurde er 2019 im Original wiederaufgelegt und vom Schöffling-Verlag herausgegeben. Zum Glück!

„Effingers“ ist ein vier Generationen umspannender Roman; die erzählte Chronik zweier unterschiedlicher Familien in der Zeit zwischen der Reichsgründung 1871 und dem Jahr 1948. Mathias Effinger, von Beruf Uhrmacher, lebt mit seiner Frau und den sechs Kindern in Kragsheim, einem Dorf in der fränkischen Provinz. Als strenggläubiger Jude folgt er den vom Glauben auferlegten Ritualen, und auch der weltliche Alltag läuft nach einem immer gleichen Muster ab. Gottesfurcht, Fleiß, Bescheidenheit und Sparsamkeit sind die Kardinaltugenden, Eitelkeit, Verschwendung und Faulheit verpönt. Seinen drei älteren Kindern wird die Heimat jedoch zu eng: Ihre ehrgeizigen beruflichen Pläne können sie dort nicht verwirklichen. Benno wandert nach England aus, wo er sich als „Brite“ etabliert und nie wieder nach Kragsheim zurückkehrt. Karl und Paul möchten den Handwerkerstand verlassen und als Unternehmer (sie träumen von einer Schraubenfabrik) reüssieren, sie ziehen in die Großstadt Berlin, die ihnen alle Möglichkeiten verspricht. Willy, Helene und Bertha werden immer in der Nähe der Eltern bleiben und ihre Leben nach der Familientradition gestalten.

In Berlin treffen die fromm-bescheidenen Kragsheimer auf die reichen, großbürgerlich-mondänen Goldschmidts und Oppners, die durch Heirat miteinander verbunden sind. Sie sind Bankiers, Kunstsammler, Schöngeister. Als assimilierte Juden und preußische Patrioten nehmen sie ihren Glauben nicht so streng, wohl aber ein ausgeprägtes Standesbewußtsein. Sie verkehren in den besten gesellschaftlichen Kreisen, bewohnen Häuser mit adäquater Quadratmeterzahl und der passenden Ausstattung in den richtigen Vierteln Berlins (Tiergarten) und genießen das Leben in vollen Zügen. Oppners Kinder Annette, Theodor, Klärchen und Sofie sind tendenziell unambitioniert bis faul und nur auf Äußerlichkeiten bedacht; immerhin gelingt der jüngsten Tochter so etwas wie eine künstlerische Karriere. Oberste Priorität hat sowieso das Suchen und Finden standesgemäßer Ehepartner und ein privilegiertes Leben in Endlosschleife. Die Hochzeit Karl Effingers mit Annette Oppner, und später die Vermählung Paul Effingers mit Klärchen, deuten bereits einen kleinen Bruch der Gepflogenheiten an und verbindet schließlich diese beiden sehr unterschiedlichen Familien miteinander; für die Effinger-Brüder beginnt ein rasanter Aufstieg in höchste gesellschaftliche Kreise. Während Karl sich schnell an das neue Leben gewöhnt und einen sehr großzügigen Umgang mit eigenem und fremden Geld pflegt, reibt sich Paul für das gemeinsame Unternehmen auf, bleibt den anerzogenen Prinzipien treu und bringt zeit seines Lebens großes Unbehagen über den ausschweifenden Lebenstil der Berliner Verwandten zum Ausdruck.

Entlang einer sich politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich rasant verändernden Welt erzählt Gabriele Tergit nun die Geschichte dieser Familie. Eine Familie, die sich in beiden Linien immer weiter verzweigt und sich doch immer miteinander treu verbunden weiß. Obwohl es Mitglieder an zahlreiche Schauplätze verschlägt (Berlin, Kragsheim, München, Heidelberg, London, Hamburg, Russland und Palästina), schwenkt die Erzählkamera im wesentlichen zwischen Berlin und Kragsheim hin und her. Auf der einen Seite die pulsierende Metropole, ein Gewirr aus Möglichkeiten, Verführungen und Gefahren, in der sich die Welt ständig neu zu erfinden scheint; auf der anderen Seite die bodenständige Provinz, in der sich die Welt und das Leben des Einzelnen überschaubar und traditionell gestalten und Veränderungen in stark reduzierter Geschwindigkeit passieren. Am Ende aber erleben beide denselben Schrecken.

Wie schafft es die Autorin, ihre mehr als 30 Personen mit ihren unterschiedlichen Lebens- und Liebesgeschichten über 70 Jahre deutscher Geschichte hindurch so im Spiel zu halten, dass wir uns als Leser auf 900 Seiten keine Minute langweilen? Was auf den ersten Blick nach personeller und inhaltlicher Überfrachtung klingt, entfaltet sich beim Lesen als ein buntes Gemälde, ein aus vielen Mosaiksteinen stimmig zusammengesetztes, eindrucksvolles Panorama einer untergehenden Welt. Die Aufteilung des Stoffes in 152 Kapitel, der schnelle, manchmal harte und übergangslose Wechsel von Szene, Perspektive und Zeit, dazu das Fehlen einer allwissenden oder kommentierenden Erzählstimme, die in epischen Breiten die Geschehnisse entwickelt, machen es uns leicht, in diese Welt einzutauchen und uns mit den Figuren darin zu bewegen. Es spricht hier sozusagen die Zeit selbst: wechselnde Stimmungen, Strömungen, Ideen und Entwicklungen werden in direkte Rede gesetzt. Dialoge, Gespräche, beiläufige Bemerkungen, Zeitungsnachrichten oder Publikationen aus Politik und Wirtschaft bringen die Atmosphäre direkt und unmittelbar zum Ausdruck. Detaillierte und plastische Beschreibungen von Geselligkeiten, Interieurs, Accessoires, Kleidung, Moden, Ess- und anderen Gewohnheiten versetzen uns die Rolle eines Mitspielers statt Zuschauers.

Die Figuren sind vielschichtig angelegt und agieren im Verhältnis zu den großen Themen ihrer Zeit: Unternehmergeist und Industrialisierung, Emanzipation der Frauen, Auflehnen gegen den repressiven Moralkodex der Kaiserzeit, Ausbrechen aus vorgezeichneten Rollen, zwei Weltkriege, Aufstieg des Nationalsozialismus, Antisemitismus. Behandelt wird der Protest der aufbegehrenden Jugend gegen die Spießigkeit der Eltern, Fortschritt gegen Stillstand, individuelles Glück gegen Gemeinwohl; Kämpfe, die offenbar von Generation zu Generation weiter vererbt und in ständig sich verändernden Kontexten ausgefochten werden. „Effingers“ beschreibt eine untergehende Welt, den schillernden Kosmos des jüdischen, gebildeten, wohlhabenden Berliner Bürgertums. Es ist nicht die Familie, die zerfällt, sondern deren Welt mit den alten Gewissheiten. Dass sie auch – und obwohl heimatverbunden und glühend patriotisch – teilweise Opfer der Nationalsozialisten wird, ist der beschriebenen Zeit geschuldet; denn die Botschaft der Autorin ist doch, dass es bei aller bitteren Dramatik der Umstände nie zu Ende ist, sondern immer irgendwie weitergeht.

Der Roman beginnt mit einem Brief des jungen Paul Effingers an seine Eltern, in dem er aus der „großen Welt“ grüßend seine Lebensfreude zum Ausdruck bringt. Und er endet mit einem Brief des 82jährigen Pauls an seine Kinder und Enkel kurz vor der Deportation, aus dem Resignation und eine tiefe Trauer sprechen. Dazwischen liegen fast 70 Jahre erlebte Geschichte mit allen Höhen und Tiefen, die ein Leben – in guten wie in schlechten Zeiten – bereithält.

Was für ein Roman!

zum Produkt € 28,00*

Spiegel und Licht
empfohlen von:

Ursula Schäfer

Spiegel und Licht Hilary Mantel

gebunden

ür die Liebhaber anspruchsvoller historischer Romane gibt es heute einen besonderen Leckerbissen! Die Rede ist von Hilary Mantels Cromwell-Trilogie. Acht Jahre nach dem zweiten Teil ist nun endlich mit „Spiegel und Licht“ der krönende Abschluss dieser großartigen Reihe um Thomas Cromwell erschienen. Auf insgesamt 2400 Seiten breitet Mantel die Geschichte von Aufstieg und Fall des legendären Politikers, seine Wandlung vom Günstling zum Gegenspieler Heinrichs VIII, vom Jäger zum Gejagten aus. Hervorragend recherchiert und glänzend erzählt, entfaltet sie ein üppiges Panorama der Zeit zwischen 1520 und 1540. Cromwell, der Mann aus dem Volk, der seine Ideen und Visionen für die Modernisierung des Landes und ein neues England machthungrig, ehrgeizig, kaltblütig und gnadenlos vorantreibt, ist für Heinrich – ebenso skrupellos wie intrigant – erst ein loyaler Vertrauter, am Ende ein bitterer Widersacher. Die Trilogie zeigt beeindruckend, welch tiefe und prägende Spuren die beiden Gestalten auf dem Boden der Geschichte Englands hinterlassen haben. Der Leser wird vollkommen hineingezogen in diese Welt, in die Choreographie der Macht in unterschiedlichen Facetten. Trotz der erzählerischen Opulenz, und obwohl man sich eine Verfilmung sehr gut vorstellen kann, ist die Trilogie kein „Mantel-und-Degen-Stück“; die Genauigkeit der geschichtlichen Fakten sowie die Komplexität der Charaktere verbieten eine solche Klassifizierung. Vielmehr ist der Romanzyklus inhaltlich, obwohl in erster Linie historisch, von erschreckender Aktualität: Die Mechanismen von Macht, Gier und Skrupellosigkeit sind durch die Jahrhunderte hindurch dieselben geblieben.

Anspruchsvoll- intelligente Unterhaltung: Großartiger Stoff, wunderbar erzählt, ganz großes Kino!

zum Produkt € 32,00*

Der Wassertänzer
empfohlen von:

Birgit Schoblocher

Der Wassertänzer Ta-Nehisi Coates

gebunden

"Und wovon träumst du jetzt?" fragte sie. "nach dem, was ich grad hinter mir hab?", sagte ich. "Vom Atmen. Ich träume nur vom Atmen."


Bisher kannte Hiram Walker nichts als ein Leben in Ketten. Aufgewachsen in der Sklaverei, musste er als kleiner Junge miterleben, wie seine Mutter verkauft wurde und für immer verschwand. Doch sie hat ihm eine seltene Gabe vererbt. Als diese ihn vor dem Ertrinken rettet, beschließt er aus der Gefangenschaft zu fliehen.
So beginnt für Hiram eine abenteuerliche Reise von den Tabakplantagen West Virginias über geheime Guerillazellen in der Wildnis des amerikanischen Südens nach Philadelphia, wo ihn ein völlig neues Leben in Freiheit zu erwarten scheint.
Doch zuvor muss er noch eine alte Rechnung begleichen und die Frau, die er liebt, und die, die ihn aufzog, in die Freiheit führen.

zum Produkt € 24,00*

Rote Kreuze
empfohlen von:

Birgit Schoblocher

Rote Kreuze Sasha Filipenko

gebunden


Alexander ist ein junger Mann, dessen Leben brutal entzweigerissen wurde. Tatjana Alexejewna ist über neunzig und immer vergesslicher. Die alte Dame erzählt ihrem neuen Nachbarn ihre Lebensgeschichte, die das ganze russische 20. Jahrhundert mit all seinen Schrecken umspannt. Nach und nach erkennen die beiden ineinander das eigene gebrochene Herz wieder und schließen eine unerwartete Freundschaft, einen Pakt gegen das Vergessen.

zum Produkt € 22,00*

Der Achtsame Tiger
empfohlen von:

Birgit Schoblocher

Der Achtsame Tiger Przemyslaw Wechterowicz

gebunden

Ein achtsamer Tiger zu sein ist keine einfache Angelegenheit. Es ist interessant, ja, sogar fesselnd und total aufregend. Aber einfach ist es nicht. Tiger mu-ssen sich lautlos anschleichen können - mit ihrem Bauch ganz knapp u-ber dem Boden -, damit man sie nicht bemerkt. Sie brauchen all ihre Überzeugungskraft, wenn sie jemanden dazu u-berreden wollen, sich von ihnen fressen zu lassen. Aber seht selbst, wie der achtsame Tiger diese Fähigkeiten einsetzt ...

Dieses Buch ist mehr als nur ein Kinderbuch. Eure Kinder werden es lieben und Sie lernen auf leichte und spielerische Art wichtige Werte kennen.

zum Produkt € 24,90*

Die Schnetts und die Schmoos
empfohlen von:

Birgit Schoblocher

Die Schnetts und die Schmoos Axel Scheffler, Julia Donaldson

gebunden

Grete und Bernd leben auf dem Stern Sehrsehrfern. Grete ist eine »Schnett«, Bernd ein »Schmoo«. Niemals, so wird gewarnt, dürfen die roten Schnetts und die blauen Schmoos miteinander spielen. Das war schon immer so. Und wenn es nach den Großeltern geht, würde das auch so bleiben. Aber Grete und Bernd kümmert es nicht. Sie lernen sich kennen und sie verlieben sich ...

Eine Romeo und Julia-Geschichte der Schöpfer des »Grüffelo«, außerirdisch schön illustriert, die im wahrsten Sinne des Wortes nicht von dieser Welt ist. Oder vielleicht doch?

zum Produkt € 13,95*

Papa, bist du wach?
empfohlen von:

Birgit Schoblocher

Papa, bist du wach? Kate Mayes

gebunden

Papa, bist du wach? - Mit dieser Frage startet Hase um 5.00 Uhr morgens munter und vergnügt in den Tag und hat auch gleich jede Menge Ideen, was Papa und er jetzt alles unternehmen könnten. Papa schläft um diese Zeit verständlicherweise noch. Das lässt sich ändern, denkt Hase, und kommt mit immer neuen Dingen und Vorschlägen ins Zimmer.

Als Papa endlich ein Auge riskiert, freuen sich beide. Und Papa hat eine prima Idee, was sie zusammen machen können, ohne so früh schon aufstehen zu müssen.

Ein fröhliches Aufwach- und Einschlafbuch für Frühaufsteher und Langschläfer - nicht nur für Papas!

zum Produkt € 10,00*

Wie und wo geht der Floh aufs Klo?
empfohlen von:

Birgit Schoblocher

Wie und wo geht der Floh aufs Klo? Daniela Kulot

Pappe

Klarer Fall: Tine muss aufs Klo! Mama muss sie tragen und dann ab ins Bad! Aber wie ist das eigentlich bei den Tieren? Wie und wo geht der Floh wohl aufs Klo? Und die Katze? Der Hund, die Kuh und der kleine Fisch? Jeder macht es auf unterschiedliche Art und Weise. Und da ist es auch nicht schlimm, wenn es mal in die Hose geht!

Ein wichtiges Thema für kleine Kinder, augenzwinkernd und in farbenfrohen und immer wieder überraschenden Bildern von Daniela Kulot erzählt.

zum Produkt € 9,95*

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