C'è ancora domani / Morgen ist auch noch ein Tag.
Der Film spielt 1946 in Rom und rückt eine junge Frau und Mutter ins Licht, die ihren Weg zu einem selbstbestimmten Leben sucht. Der Film handelt von häuslicher Gewalt, Klassenunterschieden und gesellschaftlicher Solidarität und verhandelt auf diese Weise mit der Vergangenheit auch unsere Gegenwart.
C'è ancora domani wurde als erfolgreichster Film 2023 in Italien wegen seiner gesellschaftlichen Relevanz sogar im Senat des italienischen Parlaments gezeigt.
https://www.youtube.com/watch?v=NSqQbACKFdo
Der italienische Bestsellerautor nimmt uns mit in das Gebiet des Monte Rosa. Gemeinsam mit seinem Hund Laki bricht er von seiner Hütte im
Aosta-Tal auf und folgt dem Lauf des Wassers bis hinauf zu den schmelzenden Gletschern. Auf dem Weg spricht Paolo Cognetti mit Menschen, die weit oben in den Bergen leben. Ein Bergfilm ohne Gipfelbesteigung.
Naturkino zum Innehalten und Staunen.
In Bullerbü wird um den Christbaum getanzt, im Stall besucht ein kleiner Wichtel die Tiere, und Pippi Langstrumpf überrascht samt Pferd und Äffchen drei arme Kinder mit einem Sack voller Geschenke – wohl kaum eine andere Autorin hat den Zauber von Weihnachten so schön beschrieben wie die schwedische Autorin.
Birgit Lutz liest am 3. Adventssonntag aus Astrid Lindgrens Weihnachtsgeschichten, an einem Nachmittag für Jung und Alt. Willkommen sind alle, die gerne Weihnachtsgeschichten hören.
Eine Stunde Innehalten, Zuhören, Träumen. Wir freuen uns auf einen heimeligen Adventsnachmittag!
Es können gerne kuschelige Kissen oder Decken mitgebracht und vor den Stuhlreihen Platz genommen werden.
"1960 kommt der gebeutelte Choreograph John Cranko (Sam Riley) ans Stuttgarter Ballett, um dort wieder Schwung in die Kompanie zu bringen. Jedoch ist er den Weg aus London nicht ganz freiwillig angetreten. Als homosexueller Mann war er gesellschaftlich betrachtet ein Aussätziger und sah sich sogar mit einem Berufsverbot konfrontiert. Aber in Stuttgart scheint all das keine sonderlich große Rolle zu spielen. Cranko gewinnt schnell die Gunst des Publikums, klettert auch an der Karriereleiter nach oben bis zum Ballettdirektor und wird so zum weltweit beachteten Star der Szene. Doch wie fast jeder Ruhm kommt auch dieser zu einem Preis. Sein steiler Aufstieg fordert seinen Tribut und Cranko muss sich seinen inneren Dämonen stellen. Doch dann nimmt alles ein jähes, gar tragisches Ende, als Cranko auf dem Rückflug aus den USA stirbt – umringt von seinen Tänzer*innen…
Kerstin Holzer liest aus ihrem neuen und bereits erfolgreich besprochenen Roman "Thomas Mann macht Ferien". Die Autorin nimmt uns mit zum Tegernsee in den Sommerurlaub der Familie Mann im Jahre 1918 – die Entbehrungen der Nachkriegszeit prägen das Familienleben und auch der Schriftsteller Thomas Mann steht vor beruflichen Herausforderungen. Doch im Idyll des Tegernsees gelingt es der geistreichen Familie, mutig und auch liebevoll der Zukunft entgegen zu sehen.
Die literarische Matinee findet in der schönen Atmosphäre des "Oiden Büros" (Blumenstraße 10, 5Min zu Fuß vom Bhf) statt. Es wird wieder ein kleines Frühstück geben (gegen Spende).
Wir zeigen den Film BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS THOMAS MANN. Der Film (2024/ Regie: André Schäfer) entführt in die faszinierende Doppelwelt des großen Erzählers und seines charmanten Alter Egos Felix Krull. Während Krull als gewiefter Hochstapler die Gesellschaft verführt, kämpft Thomas Mann mit den Widersprüchen seines eigenen Lebens – Ruhm und Selbstzweifel, bürgerliche Fassade und unterdrückte Leidenschaften."
Als Gast für das Publikumsgespräch konnten wir den Filmregisseur André Schäfer gewinnen!
Im wahrsten Sinne des Wortes rennt die somalische Läuferin Samia Yusuf Omar um ihr selbstbestimmtes Leben, als sie sich 2012 auf die Flucht in Richtung London begibt. Sie hatte 2008 an der Olympiade in Peking teilgenommen. In der Zwischenzeit machten ihr die islamistischen Al-Shabab-Milizen das Leben schwer. Samia möchte weiterhin laufen und an der Olympiade in London teilnehmen. Sie entschließt sich zur Flucht und ertrinkt vor der Küste Maltas im Mittelmeer. Der Film von Yasemin Şamdereli gewann 2024 beim Filmfest München den Publikumspreis.
Zwei Bücher liegen dem Film von Yasemin Şamdereli zugrunde. "Der Traum von Olympia", eine Graphic Novel von Reinhard Kleist, wurde unter anderem 2016 mit dem Katholischen Kinder- und Jugendpreis ausgezeichnet worden. "Sag nicht, dass du Angst hast", der Roman von Giuseppe Catozella wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Kleist und Catozzella lassen Samia selbst sprechen, im Roman als Ich-Erzählerin, im Comic durch Facebookeinträge und lebendige Dialoge.
Wussten Sie, dass Erich Kästner eine Weile in Schliersee in der Unterleiten wohnte? Anlässlich dieser Entdeckung möchten wir eine kleine, aber feine Lesung für ein breites Publikum veranstalten.
Wo? Natürlich in der Unterleiten! Im Garagen Atelier von Hannah Miska und Paul Warburton. Es lesen Kinder und Erwachsene und ein Drehorgelspieler nimmt sie mit auf eine Reise in die Zeit von Emil und die Detektive…
Paul Warburton hat sich malerisch dem großen Volksdichter angenähert. Kaffee und Kuchen gibt es auch.
Der beschränkte Platz zwingt uns, Sie um Anmeldung zu bitten unter: hannahmiska@hotmail.com
Wir zeigen den Spielfilm The Outrun (Regie Nora Fingscheidt) basierend auf dem gleichnamigen Roman von Amy Litrot (dt. "Nachtlichter").
Roman und Film befassen sich mit der alkoholabhängigen Rona, die sich nach ihrem Alkoholentzug in London auf die schottischen Orkney-Inseln zurückzieht. Dort sucht sie nach einem (neuen) Sinn im Leben.
Als Gast begrüßen wir zum Publikumsgespräch Franziska Huber von der Fachambulanz für Suchterkrankungen der Caritas Miesbach. Im Anschluss können Sie im Foyer am Büchertisch die Gespräche bei einem alkoholfreien Getränk und Snacks fortführen.
Wir zeigen den Spielfilm White Bird (Regie Marc Forster) basierend auf dem gleichnamigen Roman der erfolgreichen Jugendbuchautorin Raquel J. Palacio sowie der Graphic Novel.
Roman und Film befassen sich mit dem Nationalsozialismus, mit Widerstand und Kollaboration. Helen Mirren spielt im Film eine Großmutter, die ihrem Enkel Julian erzählt, wie sie als jüdisches Mädchen in Frankreich von mehreren Klassenkameraden verfolgt, von einem Jungen aber gerettet wurde. Sie erzählt diese Geschichte, weil Julian selbst dabei ist, andere in der Schule zu mobben.
Es gelingt ein aufrüttelnder Brückenschlag zur Gegenwart. White Bird ist ein Film gleichermaßen für Jugendliche ab 12 J. und Erwachsene – mit beeindruckenden Beispielen für Zivilcourage.
Als Gast begrüßen wir Dr. Thomas Rink vom NS-Dokumentationszentrum, der nach dem Film ein Publikumsgespräch führen wird. Im Anschluss gibt es wieder am Büchertisch ein Glas Wein/ Saft und Snacks.