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Im September 1920 werden in Bad Nauheim die Teilnehmer am 86. Kongress deutscher Naturwissenschaftler erwartet. Der Physiker und Nobelpreisträger Philipp Lenard sowie Albert Einstein als Vertreter der Relativitätstheorie treffen hier aufeinander, zu diesem Zeitpunkt schon Erzrivalen…
Aber so wissenschaftlich kommt das Buch nicht daher – erst einmal geht es um Ruhe und ein in die Jahre gekommenes Hotel, den ‚Rastenden Kranich‘. Diese Ruhe wird aber erheblich gestört, da die zerstrittenen Physiker ausgerechnet beide hier gebucht haben. Hoteldirektor Kleeberger sieht sich damit vor enormen Anfor-derungen:
den Streit der beiden Physiker zu schlichten, eigensinnige Gäste zu besänftigen und nicht zuletzt - dem Kampf mit der Maus in Einsteins Zimmer.
Als deutlich wird, dass hinter den fachlichen Differenzen von Lenard und Einstein sich ganz andere Abgründe auftun, sieht es so aus , als ob der Hoteldirektor die Kontrolle über sein Haus verliert…
Bei allem wissenschaftlichen Diskurs ist ‚Einstein im Bade‘ eine amüsante ironische Lektüre, nicht zuletzt durch ihren Schreibstil, der tatsächlich an einen Hoteldirektor im Gehrock aus den 1920er Jahren erinnert: etwas umständlich aber stilvoll und sehr auf Form bedacht.
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Buchtipp im Solinger Tageblatt, 2.4.2026 von Carita Wett
Hochbeet für Ahnungslose- So geht ernten auf kleinem Raum
Gärtnerambitionen, aber keine Ahnung, wo man anfangen soll? Wie wäre es mit einem Hochbeet? Die erhöhten Beete liegen nicht nur voll im Trend, sondern eignen sich auch perfekt für alle, die neu in den Garten starten. In diesem unterhaltsamen Gartenratgeber der besonderen Art zeigen SPIEGEL Bestseller-Autorin Anja Klein (@derkleinehorrorgarten) und -Illustratorin Véro Mischitz erfrischend kurzweilig, anschaulich illustriert und informativ, worauf es beim Hochbeet wirklich ankommt. Im lässigen Comic-Stil der erfolgreichen "für Ahnungslose"-Reihe erfahren Garten-Neulinge, was sie für den erfolgreichen Start benötigen und wie das eigene Hochbeet zur grünen Oase wird.
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Buchtipp im Solinger Tageblatt, 26.02.2026 von Mareike Ferlic
Die billig produzierte Fantasy-Serie „Sunderworld“ aus den 90ern war Leopold Berrys ganze Welt. Er fand die alten Videokassetten seiner Mutter, schaute sie immer wieder, erfand neue Folgen und drehte diese mit seinem Freund Emmet.
Leopolds Mutter stirbt und wir steigen in die Geschichte ein, als Leopold 17 ist und versucht, mit dem Verlust seiner Mutter, den ultrahohen Anforderungen seines Vaters und dem Leben im Allgemeinen klar zu kommen. Irgendwie läuft es bei ihm nicht und zu allem Überfluss hat er auch noch Episoden, in denen er immer wieder die fantastischen Wesen aus Sunderworld sieht.
Es wäre kein Fantasy-Buch, wenn sich dann nicht rausstellen würde, dass Sunderworld real ist und gerettet werden muss. Aber Leopold ist auch in Sunderworld eher durchschnittlich und es läuft natürlich alles schief – aber vielleicht ist das genau der Weg, den man gehen muss, um ein Held zu werden.
Eine actionreiche und ungewöhnliche Geschichte über das Erwachsenwerden, Verlust, neue und alte Freundschaften, den Ansprüchen von Vätern – verpackt in eine fantastische Parallelwelt. Und was mir besonders gut gefällt: das Buch sieht aus wie eine alte Videokassette!
zum Produkt € 22,00*