Wie entsteht Solidarität? Wann werden politische Allianzen über Differenzen hinweg gebildet und warum erfahren bestimmte politische Bewegungen mehr Solidarität als andere? Worin besteht die Arbeit, solidarisch zu sein, und welche Konfliktlinien, Interessen und Strategien bedingen sie?
In ihrem neuen Gesprächsband Hierarchien der Solidarität denken Sinthujan Varatharajah, Essayist*in und politische Geograph*in, und Moshtari Hilal, Künstlerin und Autorin, gemeinsam über eine Praxis nach, die sich als Akt gegen Unterdrückung in vermeintlich kleinen Alltagsgesten ebenso wie in globalpolitischen Zusammenhängen äußert. Dabei entsteht ein entlarvender Dialog, der getragen von gelebter Erfahrung die rassistischen Strukturen der Diskurslandschaft nachzeichnet und ein anderes Verständnis von Solidarität entwickelt.
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IIn 'Gender Punks' folgt Kuku Schrapnell historischen trans- und intergeschlechtlichen Personen vom 17. bis ins 20. Jahrhundert. Dabei geht es um ganz grundlegende Fragen: Was ist Geschlecht überhaupt? Und wie machen wir diese Welt zu einem besseren Ort? Klug und unterhaltsam zeichnet Kuku Schrapnell das Leben queerer Ikonen wie Anastasius Lagrantinus Rosenstengel, Romaine-la-Prophétesse, Lucy Hicks Anderson oder der Dansh- Okiyo nach. Es geht um Widerstand in einer Welt, in der sich Patriarchat und Kapitalismus gegenseitig verstärken. Kuku Schrapnell zeigt, dass es in all dieser Zeit und all den dazugehörigen Verwerfungen immer wieder Menschen gab, die sich erst auf persönlicher und schließlich auf kollektiver Ebene der Herrschaft und Unterdrückung widersetzten. Kuku Schrapnell entreißt die Schicksale den Gerichts- und Krankenakten und schreibt sie solidarisch und liebe voll neu.
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Ein großer feministischer Gesellschaftsroman über Widerspruchsgeist und Solidarität
An einem Sonntag im Juni gerät die Welt aus dem Takt: Frauen liegen auf der Straße. Reglos, in stillem Protest. Hier kreuzen sich die Wege von Elin, Nuri und Ruth. Elin, Anfang zwanzig, eine erfolgreiche Influencerin, der etwas zugestoßen ist, von dem sie nicht weiß, ob es Gewalt war. Nuri, neunzehn Jahre, der die Schule abgebrochen hat und versucht, sich als Fahrradkurier, Bettenschubser und Barkeeper über Wasser zu halten. Ruth, Mitte fünfzig, die als Pflegefachkraft im Krankenhaus arbeitet und deren Pflichtgefühl unerschöpflich scheint.
Es ist der Beginn einer Revolte, bei der Frauen nicht mehr das tun, was sie immer getan haben. Plötzlich steht alles infrage, worauf unser System fußt. Ergreifen Elin, Nuri und Ruth die Chance auf Veränderung?
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Ein Roman, der die amerikanische Identität neu definiert. Und der Brief eines Sohnes an die vietnamesische Mutter, die ihn nie lesen wird: Die Tochter eines amerikanischen Soldaten und eines vietnamesischen Bauernmädchens ist Analphabetin, kann kaum Englisch und arbeitet in einem Nagelstudio. Sie ist das Produkt eines vergessenen Krieges. Der Sohn, ein schmächtiger Außenseiter, erzählt - von der Krankheit der Großmutter, den geschundenen Händen der prügelnden Mutter und seiner tragischen ersten Liebe zu einem amerikanischen Jungen. Ocean Vuong schreibt mit traumhafter Klarheit von einem Leben, in dem Gewalt und Zartheit aufeinanderprallen.
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W.G. Sebald meets Maggie Nelson in an autobiographical narrative of embodiment, visual art, history, and loss. How do the bodies we inhabit affect our relationship with art? How does art affect our relationship to our bodies? T Fleischmann uses Felix Gonzalez-Torres’s artworks—piles of candy, stacks of paper, puzzles—as a path through questions of love and loss, violence and rejuvenation, gender and sexuality. From the back porches of Buffalo, to the galleries of New York and L.A., to farmhouses of rural Tennessee, the artworks act as still points, sites for reflection situated in lived experience. Fleischmann combines serious engagement with warmth and clarity of prose, reveling in the experiences and pleasures of art and the body, identity and community.
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'Seit ich denken kann, war ich davon überzeugt, ohne Penis kein Mann sein zu können.'
Evan ist Mitte dreißig, als er mit seiner Transition beginnt. Im Chaos seiner neuen Männlichkeit sucht er nach Antworten darauf, was Penisse für ihn bedeuten, für seinen Körper, sein Selbstbild. Dafür, wer er war, wer er ist und sein kann. In der Gesellschaft und im Bett. Um das herauszufinden, spricht er mit Menschen - mit und ohne Penis - über Ängste und Macht, über Kulturgeschichte und deren Bedeutung, über Sexualität, Größe und Fantasien. Und schreibt entwaffnend ungeniert über einen Körperteil, der viel mehr ist als das. In 'Sind Penisse real?' trifft sexuelles Begehren auf die Enge geltender Normen, Literatur und Theorie auf Glauben, fühlendes Subjekt aufs Patriarchat, jahrhundertealte Geschlechterkonzepte auf radikale Offenheit. Ein augenöffnender Essay, so aufregend klug, persönlich und politisch.
'Dieses Buch werden wir einmal zu den Standardwerken queerer Sehnsüchte in deutscher Sprache zählen.' Senthuran Varatharajah
'Zweifellos steigt er mit seinem aktuellen Essay (...) in die Topliga der queeren Literatur auf.' Buchkultur
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Twelve lessons in fungal activism, Indigenous knowledge and collaboration for artists, gardeners, educators and anyone intrigued by the fascinating life and inspiring metaphors of the mycelium and the mushroom The enormous popular interest in the world of fungi and the mycelium testifies to its tremendous resonance as a metaphor for new ways of thinking, new systems and behaviors. Taking its inspiration from this world, Let's Become Fungal! looks at a range of Indigenous practices from Latin America, the Caribbean and Asia that are rooted in multispecies collaboration, symbiosis, alliances, non-monetary resource exchange, decentralization, bottom-up methods and mutual dependency--all suggestive of the behavior of the mycelium. Each of the book's 12 chapters offers teachings on collaboration, decoloniality, nonlinearity, toxicity, mobilization, biomimicry, death and being nonbinary, while also examining the world of fungi. Let's Become Fungal! shows how fungi can inspire artists, collectives, organizations, educators, policymakers, designers, scientists, anthropologists, curators, urbanists, activists, gardeners, community leaders, farmers and others to become more fungal in their ways of working and being. Yasmine Ostendorf-Rodríguez (born 1984) works as a curator and researcher on art and ecology, and is based in Mexico City. She has founded and directed many international initiatives at the intersection of art and ecology, including the Green Art Lab Alliance (Asia, Latin America and Europe) and the Nature Research Department, the Van Eyck Food Lab, and the Future Materials Bank at the Jan van Eyck Academie (NL).
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Erweiterte Taschenbuchausgabe
In zahlreichen literarischen Essays untersucht Hugo Tepest unser Begehren und fragt, wo die Grenzen zwischen subjektiver Lust, sexueller Identität und gesellschaftlicher Norm verlaufen. Von Pornhub bis zu Erika Lust, von katholischem Kink bis hin zur Frage nach queerer Scham öffnen die hier versammelten Texte ein Kaleidoskop aus intimen Betrachtungen und kritischen Auseinandersetzungen. Hugo Tepest interessiert sich dabei vor allem dafür, wie unsere Sprache, wie unsere eigenen Erzählungen von uns selbst Machtstrukturen nicht nur reproduzieren, sondern erst herstellen. So erhalten wir in einem suchenden, tastenden Text eine Idee davon, wie sexuelle Hierarchien sich im Privaten auflösen ließen: Im titelgebenden Essay -Power Bottom- wird so deutlich, dass Selbstzuschreibungen wie 'Top' und 'Bottom' letztlich kein starres Gefüge für die eigene Lust bieten können.
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How the law harms sex workers--and what they want instead
Do you have to endorse prostitution in order to support sex worker rights? Should clients be criminalized, and can the police deliver justice?
In Revolting Prostitutes, sex workers Juno Mac and Molly Smith bring a fresh perspective to questions that have long been contentious. Speaking from a growing global sex worker rights movement, and situating their argument firmly within wider questions of migration, work, feminism, and resistance to white supremacy, they make it clear that anyone committed to working towards justice and freedom should be in support of the sex worker rights movement.
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Legacy Russell beschreibt wie Ethnizität, Klasse, Gender und Sexualität Identitätsbildungen affizieren. Der Glitch als technische Fehlfunktion, Bruchstelle im Interface, Unbehagen an und in der Maschine, wird zum Ausgangspunkt um singuläre Identitäten in kollektive Vernetzungsformen umzugestalten.
'A timely rethinking of cyberfeminism from an intersectional perspective - a deeply personal investigation of blackness and queerness in and through technology. This erudite, vividly-rendered text weaves astute discussions of contemporary artistic practices with personal narrative, capital-T Theory, and virtuosic riffs on twenty-first-century slanguage.' Mark Tribe
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