Wie können wir Inklusion endlich umsetzen? Eine so persönliche wie politische Geschichte.
Als Hadija Haruna-Oelker 2016 Mutter eines behinderten Kindes wird, treten Themen in ihr Leben, die oft hinter geschlossenen Türen stattfinden. Seither beschäftigt sie sich damit, warum es an echter Teilhabe für alle Kinder fehlt, Inklusion nur auf dem Papier besteht und sozialdarwinistische Vorstellungen in der Gesellschaft erstarken.
Aus einer Schwarzen, intersektionalen Perspektive spürt Hadija Haruna-Oelker nichterzählten Geschichten und verdrängten Verbrechen in der Vergangenheit nach. Sie schaut auf ihren heranwachsenden Sohn, in der Überzeugung, dass in Kindheiten die Kraft liegt, Trennungen zu überwinden und Ungesagtes auszusprechen. Als nichtbehinderte Mutter versteht sie sich dabei nicht nur als Verbündete ihres Kindes. Es geht ihr um ein gesellschaftspolitisches Nachdenken insgesamt, einen Perspektivwechsel und ein zugängliches Verständnis von Menschenrechten. Und nicht zuletzt um eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit, in der alle selbstbestimmt leben können.
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Queer*Welten ist ein halbjährlich erscheinendes queerfeministisches Science-Fiction- und Fantasy-Magazin, das sich zum Ziel gesetzt hat, Kurzgeschichten, Gedichte, Illustrationen und Essaybeiträge zu veröffentlichen, die marginalisierte Erfahrungen und die Geschichten Marginalisierter in einem phantastischen Rahmen sichtbar machen. Außerdem beinhaltet es einen Queertalsbericht mit Rezensionen, Lesetipps, Veranstaltungshinweisen und mehr.
In dieser Ausgabe:
Der späte Wurm von Rebecca Westkott (Kurzgeschichte) Ma jada von Hollarius (Kurzgeschichte) Der Phönix von Nox Juvenell (Gedicht) Spargelernte von Kae Schwarz (Kurzgeschichte) Eis auf Raten von Yvonne Tunnat (Kurzgeschichte) Warum rennt JAMES BOND nackt in einer Welt voller Betonpenisse herum? von Jamie-Lee Campbell (Satirischer Essay) Die Repräsentation von '(Dis)ability' in der Progressiven Phantastik von Lars Schmeink (Essay) Der Queertalsbericht 01/2024
Mit Queeren Questen von: Alex, An Brenach, Ariadne Geiling, Maike Frie, Nicole Hobusch, Emma Hogner, Phillip-C. Kasten, Kián KoWananga, Marie Meier, Stefan Mesch, Mila Münchow, T. B. Persson, Liane Raposa, Britta Redweik, Rebecca Reiter, Christina Seeberger, C. F. Srebalus, Iris Leander Villiam
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Die Amerikanerin Sylvia Plath (1932-1963), »die beste, aufregendste und maßgeblich rücksichtsloseste Dichterin ihrer Generation« (John Updike), hat mit ihrem einzigen Roman, der im Jahr ihres Selbstmordes erschien, ein Jahrhundertbuch geschrieben, das auch heute nichts von seiner beklemmenden Faszination verloren hat.
»Es war ein verrückter, schwüler Sommer, dieser Sommer, in dem die Rosenbergs auf den elektrischen Stuhl kamen und ich nicht wußte, was ich in New York eigentlich wollte.«
Die Collegestudentin Esther Greenwood, von Preisen und Stipendien überhäuft, verbringt im »schwarzen Sommer« von 1953 einen Monat als Volontärin einer Modezeitschrift in New York. Schonungslos protokolliert sie ihre Existenzkrise.
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'ABSOLUT FASZINIEREND MIT WITZ UND PATHOS ERKUNDET PETERS IHRE FIGUREN AM RANDE DES ERWACHSENWERDENS.' BRIT BENNETT
Jungs in einem Internat erleben, wie sich ihr geheimes Begehren in Grausamkeit und Verrat verkehrt, trans* Menschen planen nichts weniger als die Übernahme der Weltherrschaft, Holzfäller feiern ausgelassen ein Fest im Wald, bis ein Teil der Männer als Frauen auftritt, und ein Crossdresser verzweifelt an einem Partywochenende in LasVegas zwischen zwei Versuchungen. Vier gleichermaßen visionäre Texte verschmelzen zu einer Coming-of-Age-Geschichte, einer Geschichte des Ausprobierens.
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'Torrey Peters lotet das Prinzip Elternschaft neu aus.' Meike Schnitzler, Brigitte
Reese und Amy sind ein glückliches Paar, zwei trans Frauen in New York, mit dem Traum von einer Familie. Doch dann entscheidet sich Amy, wieder als Mann zu leben, und die Liebe zerbricht. Als drei Jahre später Ames' Chefin Katrina unerwartet von ihm schwanger wird, fasst Ames einen Plan: Warum ziehen sie das Kind nicht gemeinsam groß, zu dritt? Ein moderner Gesellschaftsroman, der den Nerv der Zeit trifft.
zum Produkt € 13,99*
One of The Atlantic’s Great American Novels of the Past 100 Years • A modern masterpiece about love and kinship, about living in an America birthed from slavery. Nobel Prize laureate Toni Morrison gives life to characters who struggle with what society tells them to be, and the love they long for and crave as Black women. • With a new introduction by Jesmyn Ward.
“Extravagantly beautiful. . . . Enormously, achingly alive.” —The New York Times
Sula and Nel are born in the Bottom—a small town at the top of a hill. Sula is wild, and daring; she does what she wants, while Nel is well-mannered, a mamma’s girl with a questioning heart. Growing up they forge a bond stronger than anything, stronger even than the dark secret they have to bear. Strong enough, it seems, to last a lifetime—until, decades later, as the girls become women, Sula’s anarchy leads to a betrayal that may be beyond forgiveness.
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'Lord Henry Wotton, dieser geistreich-zynische Dandy, ist es, der den zu Beginn der Handlung etwa zwanzigjährigen, unverdorbenen und faszinierend schönen Dorian Gray zum Hedonismus, zum rücksichtslosen Ausleben seiner Jugend verführt. Damit weckt er in ihm das Verlangen, ewig jung und schön zu bleiben, um alle Sinnenfreuden auskosten zu können. Der mit der Intensität eines Gebetes ausgesprochene Wunsch Dorian Grays, statt seiner möge das Bildnis, das Basil Hallward von ihm gemalt hat, altern - ein Wunsch, für dessen Erfüllung er seine Seele zu geben bereit ist -, wird ihm gewährt.'
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"Quell der Einsamkeit" von Radclyffe Hall ist ein bahnbrechender Roman, der die Geschichte von Stephen Gordon erzählt, einer Frau, die sich ihrer eigenen Identität und sexuellen Orientierung im prüden England des frühen 20. Jahrhunderts stellen muss. Mit psychologischer Tiefe und nuanciertem Realismus entwirft Hall eine ergreifende Erzählung über Selbstfindung, gesellschaftliche Ausgrenzung und den schmerzlichen Konflikt zwischen persönlichen Gefühlen und sozialen Konventionen. Der Roman, der dem literarischen Modernismus zugeordnet werden kann, verdankt seine Intensität einem bewusst eleganten und ehrlichen Stil, der Sensibilität und Widerstandskraft der Protagonistin herausarbeitet. Radclyffe Hall (1880-1943), selbst durch ihr eigenes, dem damaligen Mainstream widersprechendes Leben geprägt, schrieb diesen Roman aus einer zutiefst persönlichen Perspektive. Als offen lesbische Frau und engagierte Verfechterin der Rechte sexueller Minderheiten in einer Zeit reaktionärer Moralvorstellungen ließ Hall sowohl eigene Erfahrungen als auch die Kämpfe ihrer Zeitgenossinnen und Zeitgenossen in den Text einfließen. Ihr literarisches Schaffen ist stark beeinflusst von spirituellen, gesellschaftlichen und feministischen Diskursen. "Quell der Einsamkeit" ist bis heute ein Meilenstein der queeren Literatur und ein eindringliches Plädoyer für Toleranz und Selbstbestimmung. Wer einen tiefgründigen Einblick in die historische Entwicklung lesbischer Identitäten sowie ein brillantes Psychogramm einer Außenseiterin sucht, findet in diesem Roman eine essentielle, bewegende Lektüre.
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Shida Bazyar erzählt voller Wucht und Furor von den Spannungen und Ungeheuerlichkeiten der Gegenwart - und von drei jungen Frauen, die zusammenstehen, egal was kommt. Erstmals im KiWi-Taschenbuch. Seit ihrer gemeinsamen Jugend in der Siedlung verbindet Hani, Kasih und Saya eine tiefe Freundschaft. Nach Jahren treffen die drei sich wieder, um ein paar Tage lang an die alten Zeiten anzuknüpfen. Doch egal ob über den Dächern der Stadt, auf der Bank vor dem Späti oder bei einer Hausbesetzerparty, immer wird deutlich, dass sie nicht abschütteln können, was jetzt so oft ihren Alltag bestimmt: die Blicke, die Sprüche, Hass und rechter Terror. Ihre Freundschaft aber gibt ihnen Halt. Bis eine dramatische Nacht alles ins Wanken bringt.
»Drei Kameradinnen« ist ein aufwühlender, kompromissloser und berührender Roman über das außergewöhnliche Bündnis dreier junger Frauen - und über das einzige, das ein selbstbestimmtes Leben möglich macht in einer Gesellschaft, die keine Andersartigkeit duldet: bedingungslose Freundschaft.
zum Produkt € 14,00*
Was kommt nach dem Menschen? In Donna Haraways Büchern wimmelt es von Cyborgs, Primaten, Hunden und Tauben. Die Grenze zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen Mensch und Tier verschwimmt. In ihrem neuen großen Buch ruft die feministische Theoretikerin das Zeitalter des Chthuluzän aus, das eben nicht - wie im Anthropozän - den Menschen ins Zentrum des Denkens und der Geschichte stellt, sondern das Leben anderer Arten und Kreaturen, seien es Oktopusse, Korallen oder Spinnen. Und nicht nur das: Es sollen neue Beziehungen entstehen, quer zu Vorstellungen biologischer Verwandtschaft. Im Zuge dessen setzt sich Haraway auch mit dem Klimawandel auseinander. Einmal mehr erweist sie sich als eine originelle und radikale Denkerin der Gegenwart.
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