This publication is a space for voices that are often silenced, voices speaking about 20 years of political activism in a self-organized initiative of refugee women*. It is collectively written by Women in Exile and includes contributions by members of the group, our friends, sisters, children, and supporters. It is written on smartphones, paper or Laptops, in refugee Camps and safe Spaces. The publication talks about our history and how we came together as a group. How we have built intersectional bridges within our group and beyond, bridges of solidarity that we keep on building despite our differences. This book gives insights into issues that have been accompanying the group over the years: Reasons to leave home, the discriminatory asylum process, the situation in the refugee camps and the struggle for the abolishment of camps, the right to health care, freedom of movement, empowerment, self-reflection, cooperation with friends, and about renting our own safer space for refugee women*. The book entails pictures, a chronology and is written in English and German. A German translation can be found online.
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Woher kommt der Wunsch, Prostitution abzuschaffen? Existierte der schon immer? Befinden sich Journalismus, Zivilgesellschaft und Politik auf dem richtigen Weg, wenn sie Prostitutionsgesetze verschärfen wollen, um Menschenhandel zu bekämpfen? Wie fühlt sich Sexarbeitsfeindlichkeit, wie fühlt sich "Hure sein" an? Ruby Rebelde liefert Antworten auf diese Fragen, anschauliche historische Beispiele und eigene Erfahrungen aus 13 Jahren Sexarbeit. Das Buch enthält eine Analyse der Anti-Sexarbeits-Netzwerke seit 1885 bis heute.
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WER HAT DIE MACHT ZU HASSEN? - Erkundung eines politischen Gefühls
Der Hass, dieses knirschende, zersetzende Gefühl, ist allgegenwärtig. Er brüllt von den Straßen oder flüstert in gutbürgerlicher Feindseligkeit. Er wächst in Parlamentsreden, Querköpfen und Kinderzimmern - und ganz bestimmt nicht im Verborgenen, auch wenn viele ihn gerne dorthin verdammen würden. -eyda Kurt holt den Hass raus aus der Verbannung und begibt sich auf die Spuren seines widerständigen Potentials. Dabei interessieren sie vor allem die Menschen als Subjekte des Hasses in einer kapitalistischen, rassistischen und patriarchalen Welt. Wer sind sie, diese Hassenden, und aus welchen Machtverhältnissen kommen sie? Wer darf überhaupt hassen und wer nicht? Welche Gefühle lähmen, welche Gefühle helfen, nicht zu erstarren, und sich immer und immer weiter zu bewegen auf dem Weg in eine gerechtere und zärtliche Gesellschaft? Schonungslos, launig und jenseits selbstgerechter Entrüstung erkundet -eyda Kurt den Hass von seiner schöpferischen Seite: als Kategorie der Ermächtigung, der Menschen in ihrem innersten Unbehagen abholen und mobilisieren kann, als widerständiges Handwerk - und nicht zuletzt als dienliches Gefühl, das uns hilft, uns in einem Ozean aus möglichen Reaktionen auf die Welt zurechtzufinden.
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'Wir sind schon laut! Die große Vielfalt behinderter Lebensrealität. 'Angry Cripples' werden behinderte Menschen abfällig genannt, denen vorgeworfen wird, aufgrund ihrer Behinderung verbittert zu sein. Dieses Buch fordert den Begriff zurück und besetzt ihn neu. Es kommen ausschließlich behinderte Menschen zu Wort - und viele von ihnen sind wütend darüber, wie die Gesellschaft mit ihnen umgeht. Zu Recht. Hier verschaffen sie sich Gehör, um eine inklusive Gesellschaft mitzuprägen. Sie schreiben unter anderem über Pränataldiagnostik, selbstbestimmte Sexualität, Sichtbarkeit und Social Media. Die Beiträge bilden die große Vielfalt behinderter Lebensrealität in unserer Gesellschaft ab: es gibt fiktive Texte, wissenschaftliche Beiträge, Zeich-nungen, Interviews und Brandreden. Ein beispielloses Projekt, das den hohen Wert der Selbstbestimmung zeigt und Lust macht auf eine wirklich inklusive Gesellschaft.
Mit Beiträgen von: Kübra Sekin, Luk Bornhak, Natalie Dedreux, Tanja Kollodzieyski, Nadine Rokstein, Senami Hotse, Amie Savage, Irina Angerer, Jasmin Dickerson, Janina Nagel, Lisa-Marie Lehner, Lela Finkbeiner, Chris Kiermeier, Alina Buschmann Angry Cripples ist eine Empowerment-Plattform von behinderten Menschen für behinderte Menschen, die von den Herausgeberinnen ins Leben gerufen wurde.
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Tenth Anniversary Expanded Edition
Ten years on, Jasbir K. Puar's pathbreaking Terrorist Assemblages remains one of the most influential queer theory texts and continues to reverberate across multiple political landscapes, activist projects, and scholarly pursuits. Puar argues that configurations of sexuality, race, gender, nation, class, and ethnicity are realigning in relation to contemporary forces of securitization, counterterrorism, and nationalism. She examines how liberal politics incorporate certain queer subjects into the fold of the nation-state, shifting queers from their construction as figures of death to subjects tied to ideas of life and productivity. This tenuous inclusion of some queer subjects depends, however, on the production of populations of Orientalized terrorist bodies. Heteronormative ideologies that the U.S. nation-state has long relied on are now accompanied by what Puar calls homonationalism-a fusing of homosexuality to U.S. pro-war, pro-imperialist agendas.
As a concept and tool of biopolitical management, homonationalism is here to stay. Puar's incisive analyses of feminist and queer responses to the Abu Ghraib photographs, the decriminalization of sodomy in the wake of the Patriot Act, and the profiling of Sikh Americans and South Asian diasporic queers are not instances of a particular historical moment; rather, they are reflective of the dynamics saturating power, sexuality, race, and politics today.
This Tenth Anniversary Expanded Edition features a new foreword by Tavia Nyong'o and a postscript by Puar entitled "Homonationalism in Trump Times." Nyong'o and Puar recontextualize the book in light of the current political moment while reposing its original questions to illuminate how Puar's interventions are even more vital and necessary than ever.
zum Produkt € 36,60*
May Ayim versammelt in diesem zuerst 1997 veröffentlichten Werk ihre wichtigsten Aufsätze, Interviews und Reden und schafft so eine Bestandsaufnahme der rassistischen Zustände im wiedervereinigten Deutschland. Wissenschaftliche Arbeiten zu Geschichte, Erziehung und Therapie verbindet die Autorin mit autobiografischen Erinnerungen und der ganz persönlichen Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte und Realität als Schwarze Deutsche.
Ihre Texte über den 'Stressfaktor Rassismus' oder 'Ethnozentrismus und Geschlechterrollenstereotype' sind bis heute wegweisend und die 'Gespräche' mit anderen afrodeutschen Frauen berühren noch genauso wie vor 35 Jahren.
Einen Einblick in das Leben von May Ayim bietet der biografische Essay der Journalistin Silke Mertins, die mit Menschen gesprochen hat, die May Ayim noch gekannt, mit ihr gearbeitet und gelebt haben. Ihre Eindrücke, Gefühle und Erfahrungen hat sie zu einem höchst lesenswerten Portrait verdichtet.
Kurz gesagt: 'Grenzenlos und unverschämt' ist ein Klassiker der afro-deutschen Kultur.
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'Wenn die Menstruation politisch ist, ist es die Menopause auch.' Warum erklären wir Frauen in und nach den Wechseljahren zu kränkelnden Mängelwesen? Warum feiern wir nicht mehr die positiven Aspekte dieser umgekehrten Pubertät - neu gewonnene Gelassenheit, Klarheit und Freiheit? Dieses Buch ist eine kluge, ermächtigende Spurensuche und ein leidenschaftliches Plädoyer für einen selbstbestimmten Umgang mit den Wechseljahren. Schon bevor wir das vierte Lebensjahrzehnt vollendet haben, begegnet uns das Thema Menopause heute überall - oft begleitet von dem Eindruck eines bevorstehenden Verfalls. Neben der vermeintlichen Aufklärung offeriert eine ganze Industrie passende Produkte und setzt an die Stelle alter Stigmata neue Konsumversprechen. Anstatt sich dieser Logik zu beugen, lädt Silke Weber ein, den Blick zu weiten. Sie beleuchtet die komplexen Zusammenhänge von Hormonen, Kultur und Ökonomie und nimmt uns mit auf eine Reise von der Erfindung des Begriffs durch männliche Ärzte im Frankreich des 19. Jahrhunderts, ohne den die heutige Milliardenindustrie nicht denkbar wäre, bis zu aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Nonchalant hinterfragt sie dabei all unsere Prägungen, Narrative und Gewissheiten und liefert einen längst überfälligen Gegenentwurf zum derzeitigen Narrativ der Wechseljahre.
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Das Patriarchat ist kein Mythos. Bestsellerautorin Rebekka Endler macht sich in ihrem neuen Buch auf die Suche nach den Ursachen des Patriarchats und geht der Frage nach, welche misogynen Mythen bis heute unser Denken und Handeln bestimmen. Witches, Bitches, It-Girls ist eine anekdotische Spurensuche, die durch die lange Menschheitsgeschichte führt. Rebekka Endler blickt dabei in den Maschinenraum des Patriarchats, beschäftigt sich mit der Kanonisierung in der Kunst, mit der Epoche der Romantik, mit der sogenannten Normalität und mit feministischen Wellen, mit Cancel-Culture und Transfeindlichkeit - und fragt: Was bringt so viele Frauen heute noch dazu, von einem rettenden Märchenprinzen zu träumen? Warum werben sogenannte Tradwives für ein Leben als Hausfrau und Mutter? Was steckt hinter der Mommy-Blogger-Welle, und welche Funktion haben Frauenbilder wie Witches, Bitches und It-Girls? Humorvoll, schlagfertig und kämpferisch zeigt Rebekka Endler, wie wir alle das Patriarchat Tag für Tag am Laufen halten - und wie wir es dennoch verändern können, wenn wir das System dahinter verstehen und angreifen. 'Rebekka Endler erzählt [...] mit Ironie und Humor von den unhinterfragten Ungerechtigkeiten im Alltag zwischen Frau und Mann.'NDR KULTUR über Das Patriarchat der Dinge
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Wie entsteht Solidarität? Wann werden politische Allianzen über Differenzen hinweg gebildet und warum erfahren bestimmte politische Bewegungen mehr Solidarität als andere? Worin besteht die Arbeit, solidarisch zu sein, und welche Konfliktlinien, Interessen und Strategien bedingen sie?
In ihrem neuen Gesprächsband Hierarchien der Solidarität denken Sinthujan Varatharajah, Essayist*in und politische Geograph*in, und Moshtari Hilal, Künstlerin und Autorin, gemeinsam über eine Praxis nach, die sich als Akt gegen Unterdrückung in vermeintlich kleinen Alltagsgesten ebenso wie in globalpolitischen Zusammenhängen äußert. Dabei entsteht ein entlarvender Dialog, der getragen von gelebter Erfahrung die rassistischen Strukturen der Diskurslandschaft nachzeichnet und ein anderes Verständnis von Solidarität entwickelt.
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Twelve lessons in fungal activism, Indigenous knowledge and collaboration for artists, gardeners, educators and anyone intrigued by the fascinating life and inspiring metaphors of the mycelium and the mushroom The enormous popular interest in the world of fungi and the mycelium testifies to its tremendous resonance as a metaphor for new ways of thinking, new systems and behaviors. Taking its inspiration from this world, Let's Become Fungal! looks at a range of Indigenous practices from Latin America, the Caribbean and Asia that are rooted in multispecies collaboration, symbiosis, alliances, non-monetary resource exchange, decentralization, bottom-up methods and mutual dependency--all suggestive of the behavior of the mycelium. Each of the book's 12 chapters offers teachings on collaboration, decoloniality, nonlinearity, toxicity, mobilization, biomimicry, death and being nonbinary, while also examining the world of fungi. Let's Become Fungal! shows how fungi can inspire artists, collectives, organizations, educators, policymakers, designers, scientists, anthropologists, curators, urbanists, activists, gardeners, community leaders, farmers and others to become more fungal in their ways of working and being. Yasmine Ostendorf-Rodríguez (born 1984) works as a curator and researcher on art and ecology, and is based in Mexico City. She has founded and directed many international initiatives at the intersection of art and ecology, including the Green Art Lab Alliance (Asia, Latin America and Europe) and the Nature Research Department, the Van Eyck Food Lab, and the Future Materials Bank at the Jan van Eyck Academie (NL).
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